Deutsche Reiterliche Vereinigung

Alte Helden: Stakkato

Vererber-Legende in der Springpferdezucht

"Wenn es Stakkato nicht gäbe, dann wäre die Hannoveraner Zucht deutlich ärmer." Eva Bitter

Der Hengst Stakkato, der zur Hälfte dem Niedersächsischen Landgestüt Celle gehört, ist eine echte Vererber-Legende in der Springpferdezucht. 1993 geboren, ist er zwar seit 2011 nicht mehr im Sport unterwegs, deckte aber noch viele Jahre. Seinen Durchbruch hatte Stakkato 1998 auf den Bundeschampionaten, wo er eindrucksvoll bei den fünfjährigen Springpferden gewann. Ein Jahr später wurde er knapp geschlagen Zweiter bei den Sechsjährigen.

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Der Braune mit der auffallenden Springmanier kam als Dreijähriger zu Eva Bitter. Voller Respekt wuchs die sechsmalige Deutsche Meisterin Springen mit dem Spartan-Pygmalion-Sohn zusammen. „Ich kenne ihn mein halbes Leben. In diesen ganzen Jahren ist er mir sehr ans Herz gewachsen“, sagt die 44-jährige Pferdewirtschaftsmeisterin. Sportlich sammelte sie mit Stakkato Titel bei den Deutschen Meisterschaften und internationale Siege und Platzierungen.

Seine Leistungen als Vererber belegen 73 gekörte und anerkannte Zuchthengste, 466 eingetragene Zuchtstuten, davon 96 Staatsprämienstuten. Seit dem Jahr 2001 gehört Stakkato zur Springspitze der integrierten Zuchtwertschätzung.

Steckbrief Stakkato

  • Zuhause in: Bad Essen (Niedersachsen)
  • Geburtsdatum: 4. April 1993
  • Abstammung: Hannoveraner Hengst von Spartan - Pygmalion
  • Züchter: August Meyer (Süstedt)
  • Besitzer: Niedersächsisches Landgestüt Celle und Stall Bitter
  • Reiter: Eva Bitter
  • im Sport bis 2011

Größte Erfolge im Sport

  • Bundeschampion fünfjährige Springpferde (1998)
  • Vize-Bundeschampion sechsjährige Springpferde (1999)
  • Zahlreiche Siege und Platzierungen in internationalen Springprüfungen

Größte Nachkommensleistung Zucht

  • Gekörte und anerkannte Söhne: 73
  • Eingetragene Zuchtstuten: 466
  • Davon Staatsprämienstuten: 96
  • Lebensgewinnsumme der Nachkommen: 2,6 Mio. Euro
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