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Trainingsaufbau

Lösungsphase, Arbeitsphase, Erholungsphase

Von der Lösungsphase über die Arbeitsphase bis zur Erholungsphase: Eine Trainingsstunde im Reiten sollte einen sinnvollen und strukturierten Aufbau haben. Das ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen für Pferd und Reiter wichtig, sondern auch, um einen guten Lern- und Trainingserfolg zu gewährleisten.

Jede Trainingsstunde gliedert sich in drei Abschnitte:

  • Aufwärm- und Lösungsphase
  • Arbeitsphase
  • Erholungsphase
Die Lösungsphase

Die Lösungsphase

Anlässlich des Jugendseminares "Viereck frei" beschäftigte der Pferdesportverband Westfalen sich im Herbst 2015 unter anderem mit dem Thema "lösende Arbeit". Reitmeisterin Ingrid Klimke erklärte und demonstrierte dabei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen altersgruppengerecht, wie die Lösungsphase aufgebaut werden kann und wie dabei die Arbeit mit Cavaletti sinnvoll eingebracht werden kann.

Mit freundlicher Bereitstellung von Dr. Johann Haas und dem Pferdesportverband Westfalen

Was aus der Sicht des Tierarztes innerhalb der Lösungsphase passiert, erklärt Dr. Kai Kreling im Webinar. Das "richtige" Arbeiten des Pferdes optimiert die physiologisch-orthopädischen Voraussetzungen und damit die langfristige Belastbarkeit des Reitpferdes. Wird das Pferd geritten, müssen zu Beginn der Arbeit verschiedenste Stoffwechselvorgänge gestartet werden. Welche Strukturen wie durch die Lösungsphase zu beeinflussen sind, zeigt die Aufzeichnung des Webinars. Die anfängliche Tonstörung endet bei Minute 2:20.

Die Arbeitsphase

Rückenschonendes Reiten

Die Rückentätigkeit des Pferdes spielt in der Ausbildung eine besondere Rolle. Nur wenn die Muskulatur unverkrampft arbeitet, kann der Rücken zum losgelassenen Schwingen und der Reiter dadurch zum Sitzen kommen. Um die Rückentätigkeit optimal fördern zu können, sollte der Ausbilder daher
einige Details und Zusammenhänge kennen:
Der Rücken des Pferdes ist eine anspruchsvolle biologische Konstruktion. Hier gilt es nicht nur die Statik des Rückens zu beurteilen, sondern auch die Verbindungen zwischen Rücken, Hals und den Gliedmaßen. Unterm Strich entscheidet das Zusammenspiel aller dieser Strukturen über die Tragfähigkeit und damit auch über die Rückentätigkeit eines Pferdes. Eine geduldige und fachlich kompetente Ausbildung des jungen Pferdes ist eine gesundheitserhaltende Maßnahme, ebenso wie der bewusste Aufbau einer jeden Trainingseinheit für das ältere Pferd unter diesen Aspekten.

Effektives Training in Verbindung mit der individuellen Anatomie des Pferdes aus der Sicht des Tierarztes war der Schwerpunkt des zweiten FN-Trainerportal-Webinars. Die Aufzeichnung sehen Sie hier:

Die Erholungsphase

Die Erholungsphase

Jede Übungsstunde endet mit einer aktiven Erholungs- und Entspannungsphase. In dieser muss ein postiver Abschluss der Übungseinheit geschaffen werden.

Die aktive Erholung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd auch während dieser Phase weiter in Bewegung bleibt. In dieser Phase sollte das Pferd erst zuletzt im Schritt geritten werden. Zunächst wird das Pferd im Trab und Galopp weitergearbeitet. Zu empfehlen ist, auf großen Linien mit häufigen Handwechsel oder auch im Gelände zu reiten, jedoch keine für das Pferd anspruchsvollen Übungen abzufragen. Leichttraben und Galoppieren im leichten Sitz sind ebenfalls empfehlenswert. Durch das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen kann in allen drei Grundgangarten überprüft werden, ob das Pferd losgelassen ist oder ob es in der Arbeitsphase zu Spannungen kam. 

Zum Abschluss kommt das Pferd durch einen fließenden Übergang in einen gelassenen, raumgreifenden Mittelschritt.

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