Deutsche Reiterliche Vereinigung

Das passende Gebiss fürs Pferd

FN-Filmreihe: Wie finde ich das richtige Gebiss für mein Pferd?

Das Gebiss ist ein wichtiger Bestandteil der Verbindung zwischen Pferd und Reiter, das dem Pferd gut angepasst sein muss. Die Auswahl an verschiedenen Gebissen auf dem Reitsportzubehörmarkt ist riesig. Fakt ist: Unzählige Pferde müssen sich tagtäglich mit einem unpassenden Gebiss arrangieren. Zu lang, zu kurz oder zu dick sind die wohl häufigsten Fehlkäufe. Zu dünne Gebisse finden sich tatsächlich eher selten in den Pferde­mäulern. Denn beim Gebisskauf hält sich hartnäckig die Meinung, je dicker das Gebiss, desto weicher ist es. Doch das stimmt nicht ganz.

Gebissgröße, Gebissweite und Gebissstärke ermitteln

Die Schwierigkeit beim Gebisskauf: Kein Pferdemaul ist wie das andere. Aber wie findet man das richtige Gebiss für das Maul seines Pferdes? Wie wird Gebissgröße, Gebissweite und Gebissstärke ermittelt? Wie wird das Gebiss verschnallt? Das erfahren Pferdebesitzer in der siebenteiligen Filmreihe "Das passende Gebiss". Die einzelnen Filmteile beschäftigen sich mit der Anatomie des Pferdekopfes, wie man Dicke und Weite des Gebisses für das eigene Pferd bestimmt, welche Materialien es gibt, wie Mundstücke und Seitenteile wirken und schließlich, wie die Gebisse in den verschiedenen Reithalftern richtig verschnallt werden.

Teil 1: Die Anatomie des Pferdekopfes

Warum und wie man seinem Pferd einmal ins Maul schauen sollte, das erklärt Heiko Schmidt-Sentek, Experte der Firma Sprenger, im ersten Teil der Filmreihe "Das passende Gebisse", in dem es um die Anatomie des Pferdeskopfes geht. Denn der zahnlose Bereich des Pferdemauls zwischen den Schneide- und den Backenzähnen, in dem das Gebiss seinen Platz findet, ist kleiner als man auf den ersten Blick vermutet. Schließlich ist so ein Pferdekopf enorm groß. Doch der Bereich zwischen Ober- und Unterkiefer, in der Regel sind das dreieinhalb bis vier Zentimeter, ist mit der Zunge des Pferdes bereits gut gefüllt. Sie ist im Durchschnitt zwei bis zweieinhalb Zentimeter dick und legt sich wie ein Polster zwischen Gebiss und Unterkiefer. So bleiben für das Gebiss nur noch rund eineinhalb Zentimeter Platz im Pferdemaul.

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Teil 2: Die richtige Gebissstärke

Gerade die Zunge beeinflusst maßgeblich, wie viel Platz im Maul des Pferdes noch für das Gebiss bleibt. Wie man die richtige Gebissstärke bzw. Gebissdicke für sein Pferd ermittelt, zeigt der zweite Teil.

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Teil 3: Die richtige Gebissweite

Nicht nur ein zu dickes, auch ein zu kurzes oder zu langes Gebiss können für das Pferd unangenehm werden. Heiko Schmidt-Sentek macht das am Beispiel der Wassertrense mit beweglichen Ringen deutlich: „Ist das Gebiss zu lang, entsteht eine zu starke Winkelung im Maul, sobald der Reiter die Zügel annimmt. Ist es zu kurz, kneifen die beweglichen Ringe in die Lefze des Pferdes.“ Beides ist für die korrekte Anlehnung wenig förderlich. Außerdem vervielfachen zu lange Schenkel durch Hebelwirkung die Kraft, mit der der Reiter auf das Pferdemaul einwirkt. Wie man die richtige Gebissweite für das Pferdemaul ermittelt, zeigt der dritte Teil.

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Teil 4: Gebissmaterialien

Welche Gebissmaterialien gibt es und welche Eigenschaften haben sie?

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Teil 5: Wirkungsweise Mundstücke

Die Wirkungsweise verschiedener Mundstücke werden im fünften Teil der Filmreihe erklärt.

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Teil 6: Wirkungsweise Seitenteile

Welche Seitenteile gibt es und wie wirken sie?

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Teil 7: Die richtige Verschnallung

IWie unterschiedliche Gebisse in verschiedenen Reithalftern richtig verschnallt werden, zeigt der letzte Teil der Filmreihe.

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