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Trainer A Reiten Leistungssport

Dieses Profil qualifiziert besonders für die Gestaltung von systematischen, leistungsorientierten Trainingsprozessen im Pferdesport. Dazu gehören Zielvereinbarungen mit Pferdesportlern (Trainingsplanung, Saisonplanung) ebenso wie das Coaching und Management im Turniersport.

Der Trainer A Reiten Leistungssport ist in der Lage, trainingsbezogene Ausgangslagen von Pferdesportlern (Schule, Beruf) zu analysieren und in die Trainingsplanung einzubeziehen. Er kennt die Talentfördersysteme der Sportorganisation und bezieht sie in seine Arbeit ein.

Der Trainer A Reiten Leistungssport ist in der Lage, Pferde entsprechend des gewählten Schwerpunktes und der dort definierten Rahmenanforderungen auszubilden.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung sind:

  • Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört
  • Vollendung des 22. Lebensjahres
  • einwandfreie charakterliche Haltung und Führung, Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses, nicht älter als 6 Monate
  • bestandene Prüfung zum Trainer B Reiten Basissport oder zum Trainer B Reiten Leistungssport
  • Nachweis einer mindestens dreijährigen Ausbildertätigkeit nach der Trainer-C-Prüfung und einer mindestens einjährigen Ausbildertätigkeit nach der Trainer-B-Prüfung
  • Besitz des RA 2, Dressur und Springen oder RA 2 aufrgund von Turniererfolgen
  • Besitz des LA 4
  • Teilnahme an einem ca. dreiwöchigen Trainerlehrgang zur Prüfungsvorbereitung mit 120 LE a 45 Minuten inkl. Prüfung; zulässig sind Modul-, Wochen-, Wochenabend-, Wochenend- und Tageslehrgange sowie Mischformen, die eine Gesamtlehrgangszeit von ca. 18 Tagen inkl. Prufung ergeben; sie müssen der Prufung unmittelbar vorausgehen; bei reinen Trainer-A-Lehrgängen ist eine Reduzierung auf 90 LE möglich
  • Die Zulassungsvoraussetzungen gemäß Trainer C und B im jeweiligen Schwerpunkt müssen erfüllt sein.
Prüfungsanforderungen

Bei der Trainer-A-Ausbildung und Prüfung haben Sie die Möglichkeit, je nach eigenem reiterlichen Schwerpunkt auszuwählen, ob Sie das praktische Reiten in Ihrer Schwerpunktdisziplin auf dem Niveau der Klasse M absolvieren (in den weiteren reiterlichen Disziplinen werden Sie dann mindestens auf dem Niveau der Klasse A beurteilt) oder ob Sie Ihr eigenes praktisches Reiten in allen Disziplinen im Bereich der Klasse L vorstellen.

1. Praktisches Reiten

a) Praktisches Reiten (drei Noten, Zeugnis)

    • Dressurreiten: Vorstellen von Pferden auf Trense im Bereich des Niveaus der Klasse L, Reiten einer Dressuraufgabe Klasse L auf Kandare (eine Note praktisch)
    • Springreiten: Vorstellen von Pferden in der springmäßigen Ausbildung, Rahmenanforderung Klasse L (eine Note praktisch)
    • Geländereiten: Vorstellen von Pferden im Rahmen der geländemäßigen Ausbildung entsprechend den Anforderungen eines Geländerittes (Anforderungen jahreszeitlich abhängig) (eine Note praktisch)

b) Praktisches Reiten im Schwerpunkt Dressur (drei Noten, Zeugnis)

    • Dressurreiten: Vorstellen von Pferden auf Trense im Bereich des Niveaus der Klasse M, Reiten einer Dressuraufgabe Klasse M auf Kandare (eine Note praktisch)
    • Springreiten: Vorstellen von Pferden in der springmäßigen Ausbildung, Rahmenanforderung Klasse A (eine Note praktisch)
    • Geländereiten: Vorstellen von Pferden im Rahmen der geländemäßigen Ausbildung entsprechend den Anforderungen eines Geländerittes (Anforderungen jahreszeitlich abhängig) (eine Note praktisch)

c) Praktisches Reiten im Schwerpunkt Springen (drei Noten, Zeugnis)

    • Springreiten: Vorstellen von Pferden in der springmäßigen Ausbildung, Rahmenanforderung Klasse M (eine Note praktisch)
    • Dressurreiten: Vorstellen von Pferden auf Trense im Bereich des Niveaus der Klasse A, Reiten einer Dressuraufgabe Klasse A (eine Note praktisch)
    • Geländereiten: Vorstellen von Pferden im Rahmen der geländemäßigen Ausbildung entsprechend den Anforderungen eines Geländerittes (Anforderungen jahreszeitlich abhängig) (eine Note praktisch)

d) Praktisches Reiten im Schwerpunkt Geländereiten

    • Springreiten: Vorstellen von Pferden in der springmäßigen Ausbildung, Rahmenanforderungen Klasse A (eine Note praktisch)
    • Dressurreiten: Vorstellen von Pferden auf Trense im Bereich des Niveaus der Klasse A (eine Note praktisch)
    • Reiten im Gelände: Vorstellen von Pferden im Rahmen der geländemäßigen Ausbildung entsprechend den Anforderungen eines Stilgeländerittes Klasse M (eine Note praktisch)

2. Unterrichtserteilung (fünf Noten, Zeugnis)

  • Erarbeitung von Trainingsplänen (Hausarbeit) (eine Note)
  • praktische Unterrichtserteilung sowie ein schriftlicher Unterrichtsentwurf Dressur (eine Note)
  • praktische Unterrichtserteilung sowie ein schriftlicher Unterrichtsentwurf Springen/Gelände (eine Note)
  • Beurteilung eines Unterrichtsausschnittes (eine Note)
  • theoretische bzw. praktische Prüfung in sportwissenschaftlichen Grundlagen (u.a. Coaching, Management) (eine Note)

3. Reitlehre (eine Note mündlich, Zeugnis)

  • Kenntnisse gemäß Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1, 2 und 6, über Ausbildung und Training von Reiter und Pferd, entsprechend dem gewählten Schwerpunkt

4. Exterieur-/Bewegungsbeurteilung (eine Note, Zeugnis)

Lehrgangs- und Prüfungsort

Lehrgang und Prüfung erfolgen:

  • bei von den LV benannten Fachschulen oder
  • auf Vorschlag des LV an anderen Ausbildungsstätten, sofern die Genehmigung der FN vorliegt.

Als Lehrgangsleiter müssen Pferdewirtschaftsmeister Teilbereich Reitausbildung, im Regelfall Ausbildungsleiter von Fachschulen, oder Trainer A Reiten mit gültiger DOSB- oder BLSV-Trainerlizenz eingesetzt werden, wenn die Genehmigungen des LV und der FN vorliegen. Der Lehrgangsleiter ist im Besitz des DOSB-Ausbilderzertifikats.

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