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Ergänzungsqualifikation Bodenarbeit

Die Ergänzungsqualifikation Bodenarbeit vertieft die Handlungs- und Vermittlungskompetenz der Trainer, um ihren Reitschülern die Bodenarbeit als Grundlage für die Verständigung zwischen Mensch und Pferd vermitteln zu können.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Lehrgang sind:

  • bestandene Prüfung zum Trainer C
  • Abzeichen Bodenarbeit
  • Nachweis einer mindestens einjährigen Ausbildertätigkeit nach der Trainer-C-Prüfung
  • Nachweis eines Vorbereitungslehrgangs mit 30 LE
Prüfungsanforderungen

Die Prüfung findet in folgenden Fächern statt:

1. Die Natur des Pferdes

2. Umgang mit Ausrüstungsgegenständen (Halfter, Knotenhalfter, Trense, Leitseil, Longe, Gerte etc.)

3. praktische Bodenarbeit:

  • Annähern, Aufhalftern, Führen und Anbinden
  • Führen in unterschiedlichen Positionen, unterschiedlichem/r Gangmaß und  Gangart
  • Arbeit mit der Kurzlonge/Leitseil
  • Schreckhindernisse, Desensibilisierung

4. Dreiecksvorführung

5. Verladen

6. weiterführende Bodenarbeit:

  • z.B. Aufbautraining/seillose Kommunikation
  • Flexibilisierung der Führposition
  • Arbeit im Roundpen
  • Freiarbeit im Roundpen
  • Verladetraining
  • Longieren (mit Kappzaum)
Lehrgangs- und Prüfungsort

Lehrgang und Prüfung erfolgen:

  • bei von den LV benannten Fachschulen oder
  • auf Vorschlag des LV an anderen Ausbildungsstätten, sofern die Genehmigung der FN vorliegt.

Als Lehrgangsleiter müssen Pferdewirtschaftsmeister Teilbereich Reitausbildung, im Regelfall Ausbildungsleiter von Fachschulen, oder Trainer A Reiten/Zusatzqualifikation Bodenarbeit mit gültiger DOSB- oder BLSV-Trainerlizenz eingesetzt werden, wenn die Genehmigungen des LV und der FN vorliegen. Der Lehrgangsleiter muss im Besitz des DOSB-Ausbilderzertifikats sein.