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Unterrichtsgestaltung mit Schulpferden

Zielgruppen, Zeitrahmen und weitere Themen

Welche Unterrichtsangebote ein Verein anbietet, hängt sowohl vom Kundenkreis, von den Vereinszielen beziehungsweise dessen Ausrichtung und natürlich von den vorhandenen Schulpferden ab.

Longenstunden als Einstieg
Grundsätzlich sind Longenstunden zur Sitzschulung für den Anfängerunterricht der ideale Einstieg. Die Schüler sollten dabei möglichst zu vielen Longenstunden motiviert werden, denn die Sitzschulung im Einzelunterricht, deren Ziel ein ausbalancierter Grundsitz des Reiters sein sollte, erleichtert den späteren Unterricht enorm. Um die Kosten erschwinglich zu halten, empfiehlt sich der Unterricht an der Longe in Halbstunden- oder Zwanzig-Minuten-Einheiten. Das hat sich auch für die Reiter als hilfreich herausgestellt und besonders erwachsene Einsteiger kommen so nicht „völlig geschafft“ vom Pferd.

Den Zeitpunkt, wann der Schüler von der Longe „entlassen“ wird, entscheidet der Reitlehrer. In dieser Phase ist es wichtig, dem Reitschüler besonders viel Sicherheit und Vertrauen zu geben – am besten durch Einzelunterricht. Auch über den weiteren Wechsel der Unterrichtsform hin zum Gruppenunterricht beziehungsweise zum „freien“ Reiten entscheidet letztlich der Ausbilder. Sofern möglich sollte der Unterricht in Anfänger- und Fortgeschrittenenabteilungen angeboten werden. Je mehr man im Verein den Unterricht nach dem Leistungsstand der Teilnehmer einteilen kann, desto besser.

Bedürfnisse der Zielgruppen
Zu beachten sind auch die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppen: Möglicherweise mögen erwachsene Reitanfänger nicht so gerne mit Jugendlichen oder gar Kindern in einer Gruppe reiten. Sie fiebern weniger der ersten Springstunde entgegen wie die meisten Teenies, sondern wünschen sich Ausritte mit Gleichgesinnten – wobei es ihnen gar nichts ausmacht, zunächst nur im Schritt durchs Gelände zu „bummeln“. Gut ausgebildete Schulpferde sollten hierfür geeignet sein.
Überhaupt sollte der Unterricht auf Außenplätze verlegt werden können, sobald das Wetter schön ist. Das motiviert nicht nur die Pferde, sondern auch ihre Reiter.
Ponyspiele mit Schulpferden
Mit Blick auf die männlichen Mitglieder in den Reitställen, die vielen Vereinen mehr und mehr „abhanden“ kommen, ist unter anderem auch deren Bedürfnis nach „action“ zu sehen. Rasante Ponyspiele oder „Indianer-Clubs“ auf Schulpferden sind zum Beispiel für Jungs zusätzlich motivierend.

Für fortgeschrittene Reiter kommen dann idealerweise Abzeichenkurse hinzu. Natürlich motiviert es auch ungemein, wenn die Teilnahme an Wettbewerben und Turnierprüfungen ermöglicht wird. Das braucht sich nicht auf den Dressur- und Springsport zu beschränken. Auch für breitensportliche Wettbewerbe (Geschicklichkeitsreiten, Pferderallyes) kann im Unterricht trainiert werden!

Ansprechpartner

Foto von Annette von Hartmann

Annette von Hartmann

Tel 02581/6362-282
Fax 02581/6362-7282

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