Deutsche Reiterliche Vereinigung

Coronavirus: Auswirkungen auf den Pferdesport

Aktuelle Informationen

Als Bundesverband orientiert sich die FN an den Vorgaben der Bundesregierung, interpretiert sie aus fachlicher Sicht und leitet daraus Empfehlungen im Sinne von Pferdesport und Pferdezucht ab. Die FN kann keine bundeseinheitlichen und rechtsverbindlichen Regeln zum Umgang mit dem Coronavirus aussprechen. Dafür sind Bundesregierung, Bundesländer, Landkreise und Kommunen zuständig. So kommt es, dass es regional und lokal unterschiedliche Regelungen für Pferdesport und Pferdezucht gibt. Die FN rät allen Pferdesportlern und Züchtern, sich die Veröffentlichungen des Landespferdesportverbandes, der Regierung und Ministerien des eigenen Bundeslandes sowie der Kommunen durchzulesen und im Zweifel beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen.


News

24.08.2021 | 3G-Regel gilt bundesweit/ FN: Reithallen sind keine Innenräume


Neue Testpflichten für den Sport im Innenbereich und bei Veranstaltungen

Bund und Länder haben sich auf neue Testpflichten zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland geeinigt. Ab dem 23. August gilt demnach die 3G-Regel – geimpft, genesen, getestet. Wer nicht vollständig geimpft oder vollständig genesen ist, muss künftig für das aktive Sporttreiben in Form von Trainings-, Kurs- und Wettkampfbetrieb in Innenräumen oder bei Veranstaltungen einen Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorlegen. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Schüler*innen. Solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt, können die Länder die 3G-Regel ganz oder teilweise aussetzen.

Wie die Regelungen in den einzelnen Bundesländern aussehen, geben die Corona-Schutzverordnungen der Länder vor. Die jeweiligen Verordnungen und Allgemeinverfügungen, die in den Regionen gelten, sind auf den Seiten der Bundesländer zu finden: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198. Sobald neue Länder-Verordnungen vorliegen, sichten wir diese und aktualisieren unsere untenstehende Übersicht. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir sehr viele Anfragen rund um Corona erhalten und Zeit für die Recherche benötigen. Sobald wir über die entsprechenden Informationen und Empfehlungen verfügen, werden wir sie hier veröffentlichen. Wir können jedoch keine rechtsverbindlichen Antworten geben. Ihre Fragen können Sie an die E-Mail-Adresse corona@fn-dokr.de senden.

Training

  • Sportausübung im Freien ohne Testnachweis
  • Sportausübung in geschlossenen Räumen nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen
  • Bei der Ausübung des Sports zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport, Spitzen- oder Profisport ist ein Testnachweis nicht erforderlich. Zur Gruppe der Spitzen- oder Profisport treibenden Personen zählen:
    • Sportler*innen, die einen Arbeitsvertrag haben, der sie zu einer sportlichen Leistung gegen ein Entgelt verpflichtet und dieses überwiegend zur Sicherung des Lebensunterhalts dient
    • selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Sportler*innen in Vollzeittätigkeit
    • Sportler*innen mit Bundeskader- oder mit Landeskaderstatus
    • Mannschaften länderübergreifender Ligen im Erwachsenenbereich
    • Spieler*innen der Jugend- bzw. Nachwuchsaltersklassen im Leistungsbereich (mindestens U15 Mannschaften oder älter), deren Mannschaften in der höchsten länderübergreifenden Liga startberechtigt sind

Turniere

Zulässig unter folgenden Voraussetzungen:

  • Hygienekonzept erforderlich, das ab 5.000 Besucher*innen durch das Gesundheitsamt freigegeben sein muss
  • Sportler*innen, die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden an der Veranstaltung wie Trainer*innen, Betreuer*innen, Schieds- und Kampfrichter*innen sowie weiteres Funktionspersonal werden bei der Bemessung der Höchstzahl der zulässigen Besucher nicht betrachtet
  • Geimpften und Genesenen ist der Zutritt stets gestattet
  • Allen anderen ist der Zutritt zu Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet – dies gilt auch für Veranstaltungen im Freien ab 5.000 Besucher*innen und dann, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht zuverlässig eingehalten werden kann
  • die Möglichkeit zur Nachverfolgung von Infektionsketten, zum Beispiel durch die Personalisierung der Tickets oder über vollständig digitale Lösungen, muss gewährleistet sein. Im Falle einer vollständig digitalen Erhebung darf eine analoge Erhebung von Kontaktdaten nicht ausgeschlossen sein.
  • Erkennbar alkoholisierten Personen ist der Zutritt zu verwehren

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und dies nachweisen können

Weiterführende Informationen

Training

Inzidenz (von Landkreis oder kreisfreier Stadt) von 35 und mehr:

  • Sport in geschlossenen Räumen ist nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet. Sport unter freiem Himmel ist ohne Testnachweis möglich.

Inzidenz (von Landkreis oder kreisfreier Stadt) unter 35:

  • Sport ist ohne Testnachweis gestattet

Turniere

  • Zugang zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern unabhängig von Inzidenz nur mit 3G (Ausnahme: Durchführung nötiger beruflicher oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit)

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  • Max. 25.000 Personen gleichzeitig
  • In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten: Besucherkapazität bis 5.00  100% der Kapazität nutzbar, bei einer Besucherkapazität von 5.000 überschreitenden Teil max. 50% der weiteren Kapazität nutzbar
  • Wenn mehr als 1.000 Personen:
    • muss das Infektionskonzept vorab unverlangt der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden
    • Nur personalisierte Eintrittskarten
    • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt
    • Offensichtlich alkoholisierten Personen ist der Zutritt untersagt
  • Maskenpflicht
    • In Innenräumen (außer am festen Sitz- oder Stehplatz wenn der Mindestabstand von 1,5 zu Personen anderer Haushalte gewahrt wird)
    • Unter freiem Himmel nur in Eingangs und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen
    • Ausgenommen von der Maskenpflicht: Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist
  • Kontaktdatenerfassung
  • Personengrenze kann weiter verringert werden, wenn in sieben Tagen landesweit mehr als 1.200 an COVID-19 erkrankte in ein bayrisches Krankenhaus eingewiesen und stationär aufgenommen wurden + Maskenpflicht Anhebung auf FFP2 und Anhebung Testnachweis zu ausschließlich PCR

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
  • noch nicht eingeschulte Kinder

Weiterführende Informationen

Training
Sportausübung in gedeckten Sporthallen:

  • Bundes- und Kadertraining sowie Berufsporttreibende ohne Einschränkungen
  • Trainingsgruppen in beliebiger Größe können ohne Abstand trainieren, soweit alle Personen geimpft, genesen oder getestet sind (ausgenommen: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Schüler*innen)

Sportausübung im Freien auf öffentlichen Anlagen:

  • Sportausübung in Trainingsgruppen beliebiger Größe ohne Abstand und ohne Testpflicht


Turniere

Wettkämpfe im Freien:

  • Erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Sportfachverbands stattfinden, maximal 2.000 anwesende Personen
  • Bis zu 100 Personen ohne Testpflicht, wenn ein Abstand von 1,5 m gewährleistet werden kann. Hierzu müssen den Zuschauenden durch den Veranstalter feste Plätze zugewiesen werden.
  • Ab 100 Personen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet), vollständig Genesene und vollständig Geimpfte werden in die Gesamtpersonenzahl mit inbegriffen.
  • Die Zuschauenden müssen während der Anwesenheit auf der Sportanlage einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich nicht auf den zugewiesenen Plätzen befinden.

Wettkämpfe in der Halle:

  • Für alle Teilnehmenden (auch Trainer und Betreuer) gilt die 3G-Regel, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist.
  • Bei mehr als 20 und bis zu 100 Zuschauenden gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen), die vom Veranstalter zu überprüfen ist, wenn nicht durch feste Platzzuweisung die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet werden kann.
  • Ab 100 Personen müssen in der Halle alle Personen geimpft, genesen oder getestet sein.
  • Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird.

Ausnahmen von der Testpflicht
Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zum bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr
  • Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen

Weiterführende Informationen

Training

Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen haben in geschlossenen Räumen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  • 7-Tage Inzidenz über 20: 3G-Regel für Sportanlagen in geschlossenen Räumen (Indoor-Sport)
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die Zutrittsgewährung nur für Sportausübende, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen (Ausnahme: geimpften und genesene Personen sowie Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr). Für nicht volljährige Sportausübende ist als Nachweis auch eine von einer sorgeberechtigten Person unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig,
  • die Erfassung der Personendaten aller Sportausübenden in einem Kontaktnachweis nach § 4 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Sportausübung,
  • das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Sportausübenden in den Umkleideräumen,
  • die Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportausübenden,
  • den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Diese Maßnahmen gelten nicht für:

  • Sportanlagen, soweit in diesen ausschließlich ärztlich verordneter Sport oder Sport zu sozialtherapeutischen Zwecken ausgeübt wird,
  • den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
  • den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet

Turniere

  • Inzidenz über 35: Personenzahl max. 5.000, auf Antrag können in besonderen Einzelfällen Ausnahmen dieser Personenobergrenze zugelassen werden
  • Sportveranstaltungen sind Indoor und Outdoor mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Zuschauenden zulässig. Ab 1.000 Zuschauenden ist die zulässige Zahl auf 1.000 Personen, zuzüglich höchstens 50 Prozent der über 1.000 Personen hinausgehenden regulären Stadion- bzw. Sporthallenkapazität begrenzt. Hat eine Sporthalle beispielsweise eine reguläre Zuschauerkapazität von maximal 2.000, sind nun bis zu 1.500 Zuschauende zulässig (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann.
  • Sportausübende und Funktionspersonal zählen nicht zu den Zuschauenden.

Die Veranstalter müssen im Hygienekonzept sicherstellen:

  • Zutritts- und Aufenthaltssteuerung,
  • Beachtung der zulässigen Höchstzahl für Zuschauende,
  • ab einer Inzidenz von 20: Bei Indoor-Sportveranstaltungen gilt die 3G-Regel (bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter keine 3G-Regel bei bis zu 200 gleichzeitig Teilnehmenden, ab 13.09.2021 100) bei Outdoor-Veranstaltungen 3G-Regel ab 750 gleichzeitig Teilnehmenden - ab 13.09.2021: ab 500 gleichzeitig Teilnehmende
  • Kontaktnachverfolgung ermöglichen
  • Einhaltung des Abstandsgebots, wobei der Abstand bei festen Sitzplätzen auf bis zu ein Meter reduziert werden darf.

Bei Sportveranstaltung mit Zuschauenden in geschlossenen Räumen sind zusätzlich einzuhalten:

  • regelmäßiger Austausch der Raumluft,
  • Maskenpflicht (ab 6 Jahren), wobei die Maskenpflicht auf festen Sitzplätzen mit ein Meter Abstand entfällt.

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr
  • Schüler*innen, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden

Weiterführende Informationen

Training

Die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) gilt für folgende Bereiche:

  • Bei der Ausübung von Sport in Innenräumen
  • Umkleidekabinen auf Außensportanlagen
  • Bei Veranstaltungen und Festen in geschlossenen Räumen

Turniere

  • Veranstaltungen mit höchstens 25.000 gleichzeitig anwesenden Personen sind unter Einhaltung des Mindestabstands (1,5m), sowie einem Schutz- und Hygienekonzept möglich. Ab 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen ist eine Genehmigung der Ortspolizeibehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt notwendig. Alle Personen müssen ein negatives Testergebnis vorlegen, mit Ausnahme der nachweislich vollständig geimpften und genesenen Personen.
  • Für Veranstaltungen im Indoorbereich gilt unabhängig von der Teilnehmerzahl die 3G-Regel.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel mit mehr als 1.000 Personen müssen mindestens zwei Tage vor Beginn der zuständigen Ortspolizeibehörde gemeldet werden. Der Mindestabstand muss jeweils eingehalten werden.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 500 anwesenden Personen erlaubt, wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird und wenn im Veranstaltungsraum eine festverbaute Anlage zur Frischluftzufuhr installiert ist.
  • Bei Veranstaltungen unter Einhaltung des Abstandsgebot kann der Abstand auf 1 m reduziert werden, wenn eine Sitzplatzpflicht (oder vergleichbare Regelung) angewandt wird. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist dies möglich, wenn eine feste Anlage zur Frischluftzufuhr installiert ist.
  • Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte sind auch ohne Einhaltung des Abstandsgebot möglich, wenn in geschlossenen Räumen nicht mehr als 150 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 250 Personen gleichzeitig anwesend sind. Der Zugang zur Veranstaltung muss kontrolliert werden. Von allen Personen muss ein negativer Coronatest vorleget werden (Ausnahme: nachweislich geimpfte und genesene Personen).

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder bis zum 14. Lebensjahr
  • Begleitende Tätigkeiten durch Eltern (Umziehen), das Tragen einer medizinischen Maske ist notwendig

Weiterführende Informationen

Training

  • Sport im Freien: unabhängig von Personenzahl
  • In Innenräumen: Personenzahl abhängig von der Raumgröße, eine Person auf 10qm
  • Sportausübung in geschlossenen Räumen nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen. Für Anleitungspersonen, die tägliche Angebote anbieten, gilt dies mit der Maßgabe, dass zwei Testnachweise je Woche an zwei nicht aufeinanderfolgenden Werktagen zu erbringen sind.
  • Zu anderen Personen ist bei der Sportausübung ein Abstand von 2,5 Metern einzuhalten; das Abstandsgebot gilt unbeschadet der Ausnahmen nach § 3 Absatz 2 Satz 2 ferner nicht, wenn bei der Sportausübung nach der jeweiligen Sportart der Standort der Sporttreibenden und die Distanz zu anderen Personen nicht unverändert bleibt, insbesondere bei Mannschaftssportarten und beim Kontaktsport,
  • Auf privaten Sportanlagen sind die Kontaktdaten der Nutzer*innen zu erheben, Luca App wird empfohlen
  • Nutzung von Umkleiden, Duschen, WCs unter Einhaltung von Mindestabständen und Hygienevorgaben zulässig (keine 3G)
  • Bei Umsetzung der 2G Regel gilt kein Mindestabstand und keine qm Begrenzung (freiwillig) – Beschilderung, wer Zutritt hat und wer nicht ist erforderlich, Zugangskontrolle – zeitlich versetzt können sowohl das 3G als auch das 2G Modell angewandt werden
  • Der Sportbetrieb mit Tieren ist sowohl im Freien als auch zum Beispiel in Reithallen zulässig. Es gelten die allgemeinen Vorgaben für den Sportbetrieb.

Turniere

  • Höchstens 650 Zuschauende
  • Mit mehr als 650 Zuschauer*innen nach Einzelfallprüfung möglich – hier gilt jedoch 3G Regel und es muss ein fester Sitzplatz zugewiesen werden
  • In geschlossenen Räumen mit festen Sitzplätzen bis zu 100 Personen, ohne feste Sitzplätze 50 Personen
  • Unter freiem Himmel bei festen Sitzplätzen bis 500 Personen, ohne 250 Personen
  • Bei 2G-Regel auch mit weniger Einschränkungen möglich
  • Einhaltung der allgemeine Hygienevorgaben, Schutzkonzept und Kontaktdatenerfassung erforderlich
  • Feste Sitz- oder Stehplätze für das Publikum, die so anzuordnen sind, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann;
  • Für anwesende Personen gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske mit der Maßgabe, dass die Masken während der Sportausübung durch die sportausübenden Personen oder der zur Betreuung notwendigen abgelegt werden dürfen.
  • Eintrittskarten dürfen nur im Vorverkauf vertrieben werden.
  • Einlass in geschlossenen Räumen nur für geimpfte, getestete oder genesene Personen. Geschlossene Räumlichkeiten müssen über lüftungstechnische Anlagen verfügen, die das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik erheblich reduzieren.
  • Zwischen dem Publikum und den Flächen der sportlichen Darbietungen ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu gewährleisten
  • Bei Anwendung des 2G-Modells: keine Abstandsregeln, freie Anordnung der Sitz- und Stehplätze, Publikum bis 2.000 Zuschauer*innen im Freien und 1.300 in geschlossenen Räumen

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres
  • Schüler*innen, die eine Schulform nach dem dritten Teil, zweiter Abschnitt des Hamburgischen Schulgesetzes  (HmbGVBl. S. 97) oder dieser entsprechenden Schulform anderer Länder besuchen.

Weiterführende Informationen

Training / Unterricht

Inzidenz (von Landkreis oder kreisfreier Stadt) unter 35:

  • Sport ist ohne Testnachweis gestattet

Inzidenz von 35 und mehr:

  • Sport in geschlossenen Räumen ist nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet. Sport unter freiem Himmel ist ohne Testnachweis möglich.

Ab einer Inzidenz von 100:

  • Im öffentlichen Raum greift eine allgemeine Kontaktregel: Maximal zehn Personen aus verschiedenen Hausständen dürfen im öffentlichen Raum zusammen Sport treiben. Mehr als zehn Personen dürfen zusammen im öffentlichen Raum Sport treiben, wenn sie aus zwei Hausständen kommen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Genesene und vollständig Geimpfte zählen bei der Beschränkung auf maximal zehn Personen nicht mit.
  • Der Einlass in den Außenbereich von Sportanlagen ist nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet.

Turniere

  • Ab einer Zuschauerzahl von 5.000 ist eine fünfzigprozentige Auslastung zulässig, max. jedoch 25.000 Besucher*innen (einschließlich geimpfter und genesener Personen).

Ab einer Inzidenz von 50:

  • Veranstaltungen und Kulturangebote können im Freien genehmigungsfrei mit bis zu 500 Personen und in Innenräumen mit bis zu 250 Personen stattfinden. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen gestatten. In Gedrängesituationen ist auch draußen eine medizinische Maske zu tragen.

Ab einer Inzidenz von 100:

  • Ausweitung der 3G-Regel: Einlass (auch im Freien) nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen
  • Veranstaltungen sind bereits mit mehr als 200 (im Freien) bzw. 100 Teilnehmern (in Innenräumen) (zzgl. Geimpfte + Genesene) genehmigungspflichtig. Die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen gestatten.

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Schüler*innen mit Nachweis einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts der Schule

Weiterführende Informationen

Training

Zulässig sind:

  • der vereinsbasierte Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten-, Behinderten- Gesundheits- und Nachwuchsleistungssport (Sportbetrieb), auch mit Zuschauenden
  • die nicht vereinsbasierte Ausübung von Sport und Bewegung im Freien unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen
  • Sportausübung in Innenräumen unter Beachtung der 3G-Regel

Auflagen für nicht-vereinsbasierte Sportaktivitäten

  • Hygiene und Sicherheitskonzept welches auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist
  • Konzept zur Verringerung der Aerosol-Belastung in Räumen
  • Mindestabstand von 1,50m in gemeinschaftlich genutzten Bereichen, ausgenommen Angehörige eines Hausstandes und Begleitpersonen von Pflegebedürftigen
  • Kontaktdatenerfassung
  • Medizinische Maskenpflicht für Menschen mit Besucherkontakt
  • Außerhalb der sportlichen Betätigung medizinische Maskenpflicht im Innenbereich für Kunden
  • Wegleitsystem
  • Hinweisschilder Krankheitssymptome
  • Im Innenbereich max. 30 Teilnehmer inklusive der anleitenden Personen

Auflagen für vereinsbasierten Sportbetrieb

  • Hygiene und Sicherheitskonzept
  • Hygieneregeln für den Sportbetrieb vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sind einzuhalten
  • Konstant zusammengesetzte Trainingsgruppen, innen nicht mehr als 30 und außen nicht mehr als 50 Personen (einschließlich Anleitungspersonen)
  • Kontaktdatenerfassung

Sportbetrieb mit Zuschauern unter folgenden Auflagen:

  • Die Anzahl der sich gleichzeitig auf oder in der Sportanlage befindenden Personen muss den Personengrenzen für Veranstaltungen entsprechen (siehe Turniere). Dazu zählen, neben den sportausübenden Personen selbst, alle Zuschauenden, sowie die aus Anlass der Sportausübung tätigen Personen, wie zum Beispiel Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, medizinisches Personal sowie das Schieds- und Kampfgericht.
  • Wegeleitsystem und Konzept zur Umsetzung der Einhaltung der Abstandsregelungen im öffentlichen Bereich
  • Verkauf von Speisen und Getränken ausschließlich im Foyer- und Eingangsbereich und im Außenbereich

Sportbetrieb in geschlossenen Räumen mit Zuschauern unter folgenden, zusätzlichen Auflagen:

  • Maßnahmen zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Innenräumen
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske
  • Anleitungspersonen für Sportgruppen müssen zweimal wöchentlich negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet sein und erwachsene Sporttreibende müssen ein negatives Ergebnis vorlegen. Diese Vorgaben gelten für geimpfte und genesene Personen als erfüllt.

Turniere

Die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Innenbereich und bis zu 600 Personen im Außenbereich ist zulässig. Auf Antrag oder von Amts wegen kann die zuständige Gesundheitsbehörde Veranstaltungen mit höchstens 1.250 Personen im Innenbereich und 2.500 Personen im Außenbereich genehmigen. Teilnahme im Innenbereich nur unter Beachtung der 3G-Regel.

Veranstaltungen unterliegen folgenden Auflagen:

  • Ortsbezogenes Durchführungskonzept
  • Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung
  • Einhaltung des Mindestabstands der Besucher von 1,5 m
  • Kontakterfassung
  • Wegleitsystem und Konzept zur Einhaltung der Abstandsregeln
  • Weitere Bestimmungen zu Speisen, Getränken und Maskenpflicht

Weiterführende Informationen

Warnstufe 1

  • Inzidenz: 35-100
  • Hospitalisierung (7-Tage-Inzidenz Belegung Krankenhaus): Aufnahme mehr als 6 bis 9 Fälle
  • Landesweite Belegung der Intensivbetten: Auslastung 5-10%

Training

  • Ohne Warnstufe und Inzidenz unter 50: keine Beschränkungen, generelle Maskenpflicht in Innenbereichen
  • Warnstufe 1 oder Inzidenz über 50: 3G-Regel bei Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen

Turniere

Ohne Warnstufe und Inzidenz unter 50:

  • Dokumentation der Kontaktdaten bei mehr als 25 Personen
  • 3G-Regel ab 1.000 Teilnehmenden
  • Maskenpflicht im Innenbereich bis zum Sitzplatz
  • Maske bei privater Veranstaltung mit mehr als 25 Personen ohne 3G-Nachweis

Warnstufe 1 oder Inzidenz über 50:

  • 3G-Regel bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 und max. 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmer*innen

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Testpflicht sind:

  • Kinder die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, oder ab sechs Jahren, wenn sie noch nicht eingeschult sind
  • Schüler*innen, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden. Die Regelung erfasst auch Ferienzeiten, sodass Schülerinnen und Schüler auch in dieser Zeit keiner gesonderten Nachweispflicht unterliegen.

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht

Unterricht und Training sind im Freien ohne Einschränkung erlaubt. Für den Sport in der Halle gilt die 3G-Regel, nach der die Personen vollständig geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Zusätzlich gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln.

Turniere

  • Turniere im Amateursport sind erlaubt. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 dürfen an Turnieren, die in der Reithalle stattfinden, nur geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen. Es gilt die Maskenpflicht.
  • Zuschauer sind erlaubt. In der Halle besteht grundsätzlich Maskenpflicht. Die Maskenpflicht besteht auch im Freien, wenn mehr als 2.500 Zuschauende teilnehmen. Auf die Maskenpflicht im Freien kann verzichtet werden, wenn es feste Sitz- oder Stehplätze gibt und ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder alle Personen der 3G-Regel entsprechen.
  • Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Personen müssen alle Personen vollständig geimpft oder genesen sein oder über einen bescheinigten, höchstens 48 Stunden zurückliegenden, negativen Corona-Antigen-Schnell- oder PCR-Test verfügen.

Weiterführende Informationen

Training

Zulässig unter folgenden Vorausetzungen:

  • Kontaktbeschränkungen eingehalten werden oder wenn die Sportausübung von min. einer verantwortlichen Person angeleitet wird, in Gruppen von max. 50 teilnehmenden Personen (geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit), aber höchstens eine Person pro 5 qm Fläche
  • Zwischen Gruppen muss ein Mindestabstand von 3 m gewährleistet sein, bei Gruppen ab 10 Personen muss dieser mit geeigneten Maßnahmen sichergestellt werden
  • Im Innenbereich: 3G-Regel, Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, außerhalb der sportlichen Betätigung Maskenpflicht (medizinische oder KN95/N95, FFP2)
  • Nutzung von Gemeinschaftsräumen (Umkleiden, Duschen, Toilettenräume) ist unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen (insbes. Abstandsgebot) gestattet (d.h. mit Maske aber ohne Test)
  • Gewerbliche Anbieter brauchen ein Hygienekonzept
  • Training- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports im Freien sowie auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, sofern von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird

Turniere

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis 350 Zuschauer*innen

  • Mindestabstand von 1,5 m, in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  • Maskenpflicht außer am Sitz- bzw. Stehplatz unter Wahrung des Abstandsgebots
  • Pflicht zur Kontaktdatenerfassung
  • In Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage Inzidenz über 35 liegt gilt die Testpflicht
  • Hygienekonzept

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 350 Zuschauer*innen und oder Teilnehmer*innen

  • Wenn die 7-Tage Inzidenz des Landkreises oder der kreisfreien Stadt 35 nicht überschreitet
  • Max. 50 % Auslastung und max. 5.000 Zuschauer*innen und Teilnehmer*innen gleichzeitig
  • Zugangssteuerung und Vorausbuchungspflicht
  • Mindestabstand von 1,5 m, in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  • Maskenpflicht außer am Sitz- bzw. Stehplatz unter Wahrung des Abstandsgebots
  • Hygienekonzept

Veranstaltungen im Freien mit bis zu 500 Zuschauer*innen oder Teilnehmer*innen

  • Mindestabstand von 1,5 m, in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  • Maskenpflicht, außer in Bereichen wo es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Maskenpflicht entfällt komplett, wenn der Veranstalter die Einhaltung der 3G-Regel für alle Besucher*innen oder Teilnehmer*innen vorsieht.
  • Hygienekonzept

Veranstaltungen im Freien mit mehr als 500 Zuschauer*innen oder Teilnehmer*innen, die in einem Stadion oder ähnlichen Örtlichkeit mit festen Sitz oder Tribünenplätzen stattfinden

  • Zulässig wenn 7-Tage Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 35 nicht überschreitet
  • Max. 50 % Auslastung und max. 5.000 gleichzeitig anwesende Personen
  • Zugangssteuerung und Vorausbuchungspflicht
  • Mindestabstand von 1,5m, dieser kann durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  • Einhaltung der 3G-Regel
  • Hygienekonzept

Veranstaltungen im Freien mit mehr als 500 Zuschauer*innen und Teilnehmer*innen, die auf einem abgrenzbaren Veranstaltungsort stattfinden

  • Zulässig wenn 7-Tage Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 35 nicht überschreitet
  • Max. 5.000 gleichzeitig anwesende Personen
  • Zugangssteuerung und Vorausbuchungspflicht
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Maskenpflicht (diese entfällt in den Bereichen, in denen es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann sowie wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebotes einen Sitz- oder Stehplatz einnehmen)
  • Einhaltung der 3G-Regel
  • Hygienekonzept

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder bis einschließlich 14 Jahre
  • Schüler*innen und Schüler

Weiterführende Informationen

 

 

Training

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist zulässig in der Form von:

  • kontaktfreiem Sport und Kontaktsport im Außenbereich
  • kontaktfreiem Sport und Kontaktsport im Innenbereich mit der Maßgabe, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion haben, geimpft oder genesen sind.
  • Zuschauer sind nach den Maßgaben, die bei Turnieren genannt werden, erlaubt.
  • 3G-Regel gilt auch für Zuschauer*innen beim Wettkampf- und Trainingsbetrieb des Berufssports und des Kadersports.

Turniere

Unter freiem Himmel:

  • 50 % Auslastung
  • Bis zu 500 Besucher*innen gleichzeitig

In geschlossenen Räumen:
Bis zu 250 Besucher*innen gleichzeitig

Voraussetzungen:

  • Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion, Impfnachweis oder Genesenennachweis muss mitgeführt werden
  • Veranstaltungen mit mehr als 20 anwesenden Personen sind unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde anzuzeigen.
  • Die zuständige Ortspolizeibehörde kann in besonders begründeten Fällen auf Antrag eine die nach zulässige Höchstzahl übersteigende Anzahl an Personen zulassen
  • Geeignete Maßnahmen zur Kontaktnachverfolgung sind zu treffen
  • Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Schüler*innen, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzepts regelmäßig getestet werden

Weiterführende Informationen

Training

  • Maskenpflicht in Innenräumen sofern es sich um eine öffentliche Verkehrsfläche handelt
  • Maskenpflicht im Freien wenn Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, ausgenommen diejenigen, die sich sportlich betätigen
  • Bei einer Inzidenz über 35 gilt die 3G-Regel bei Sport im Innenbereich und Kontakterfassung (ausgenommen Dienstsport, sportwissenschaftliche Studiengänge, vertiefte sportliche Ausbildung, Leistungssportler*innen der Bundes- und Landeskader, lizensierte Profisportler*innen und Berufssportler*innen

Turniere

  • Hygienekonzept erforderlich
  • Maskenpflicht in Innenräumen, sowie im Freien wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können, am eigenen Platz besteht keine Maskenpflicht
  • Bei einer Inzidenz über 35 gilt die 3G-Regel für Veranstaltungen in Innenräumen

Als Großveranstaltung (gleichzeitig mehr als 1.000 Besucher*innen):

  • Kontaktdatenerfassung, vorzugsweise durch personalisierte Tickets
  • 3G-Regel
  • Von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygienekonzept
  • Bei einer Inzidenz über 35:
    • Im Innenbereich max. gleichzeitig 5.000 Besucher*innen sowie max. 50% Auslastung der Höchstkapazität, 3G-Regel
    • Bei der Überlastungsstufe ist ein Impf- oder Genesenennachweis für den Zutritt erforderlich. Die Auslastung darf max. 50% der Höchstkapazität sein, jedoch max. 25.000 Besucher*innen gleichzeitig
    • Geimpfte und Genesene werden mitgezählt

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Testpflicht sind:

  • Schüler*innen, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen
  • Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult wurden

Weiterführende Informationen

Training

Zulässig unter folgenden Voraussetzungen:

  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln und Hygienekonzept
  • Einhaltung Mindestabstand von 1,5m
  • Anwesenheitsliste (gilt nicht für den Sportbetrieb von Berufssportlern, Kaderathleten, Schüler der Eliteschulen des Sports sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendigen Veranstaltungen in Sportstudiengängen)
  • Trainer oder Verantwortliche haben den Zutritt zum Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen sowie zu Wettkämpfen in geschlossenen Räumen und im Freien nur getesteten, geimpften oder genesenen Personen zu gewähren (gilt nicht für den Sportbetrieb von Berufssportlern, Kaderathleten, Schüler der Eliteschulen des Sports sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendigen Veranstaltungen in Sportstudiengängen)
  • Trainer müssen bei einer Vor-Ort Kontrolle die Testnachweise der zuständigen Gesundheitsbehörde vorlegen (Ausnahme: Training im Freien)
  • In geschlossenen Räumen max. 500 Personen (sofern Abstandsregeln eingehalten werden können)
  • Im Freien max. 1.000 Personen (sofern Abstandsregeln eingehalten werden können)

Turniere

  • Zulässige Zuschauerzahl wird anhand der örtlichen Kapazitäten festgelegt
  • Bei mehr als 5.000 Zuschauern nicht mehr als 50 von 100 Prozent der Höchstbelegung der Sportstätte
  • Insgesamt max. 25.000 Zuschauer
  • Erkennbar alkoholisierten Personen ist der Zutritt zur Anlage zu verwehren
  • Zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m sind zusätzliche Vorkehrungen zu treffen zur Entzerrung der Zuschauerströme oder eine Segmentierung bei Ein- und Auslass
  • Maskenpflicht auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen
  • Kontaktnachverfolgung über Personalisierung von Tickets, bei nummerierten Sitzplätzen, Erfassung der Sitzplatznummer

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die keine typischen Symptome einer Infektion aufweisen
  • Personen die medizinische Gründe glaubhaft machen, die der Testung entgegenstehen

Weiterführende Informationen

Training

In geschlossenen Räumen:

  • Hygienekonzept
  • Kontaktdatenerhebung von Personen, die innerhalb der geschlossenen Räume Sport ausüben
  • Eingelassen werden dürfen nur Personen, die die 3G-Tegel erfüllen


Im Freien:

  • Sport draußen ist in jeder Mannschaftsstärke für jeden Sport möglich. Weder das Abstandsgebot noch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten. Es gilt keine konkrete Teilnehmeroberbegrenzung beim Training.

Turniere

  • Hygienekonzept
  • Mehr als 5.000 Zuschauer nur wenn die Höchstkapazität der Sportanalage höchstens zur Hälfte ausgelastet ist
  • Veranstaltungen mit mehr als 25.000 Zuschauer*innen sind unzulässig
  • Die zuständige Behörde kann für die Nutzung von Sportanlagen durch Berufssportlerinnen und Berufssportler, Kaderathletinnen und Kaderathleten, sowie deren Trainerinnen und Trainer und für Prüfungen, Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation, und Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen Ausnahmen von den Anforderungen zulassen. Das für Sport zuständige Ministerium ist über die Ausnahmegenehmigung zu unterrichten.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen: Eingelassen werden dürfen nur Personen, die die 3G-Regel erfüllen
  • Je nach Charakter der Veranstaltungen gelten weiterführende Auflagen

Ausnahmen von der Testpflicht

  • Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres
  • minderjährige Schüler*innen, die Anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden
  • Die Testnachweispflicht bezieht sich ausschließlich auf die jeweiligen Teilnehmer*innen. Trainer*innen und Übungsleiter*innen sind hiervon nicht betroffen.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Jegliche Absage eines Turniers – aus welchen Gründen auch immer – müssen die Turnierveranstalter an ihre zuständige Landeskommission melden. Die Landeskommissionen müssen wiederum zeitnah die FN über die Absage informieren, damit diese im Online-Nennungssystem Nennung-Online eingetragen werden kann. Alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, werden durch das System automatisch über die Absage informiert.

Welche Turniere sind bereits abgesagt? 
Welche Turniere abgesagt sind, ist dem Online-Nennungssystem Nennung-Online (www.nennung-online.de) zu entnehmen oder kann direkt bei den Veranstaltern sowie den zuständigen Landesverbänden erfragt werden. Hier gibt es eine Übersicht der Landesverbände.

Wie sieht es mit den Kosten aus? Bekomme ich mein Nenngeld zurück?
Müssen Turniere abgesagt werden, erhebt die FN keine Veranstaltergebühren. Sofern in der Ausschreibung keine anderslautende Regelung enthalten ist, muss der Veranstalter bei Turnieren, bei denen das Nenngeld bereits abgebucht und an den Veranstalter überwiesen wurde, das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten. Da die Absagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Regel als höhere Gewalt eingestuft werden, können die Veranstalter drei Euro je reserviertem Startplatz behalten (Vielseitigkeits-LP zehn Euro). Die Nennung-Online-Gebühr bleibt bei der FN. Der Verbleib der LK-Abgabe ist in den Landesverbänden unterschiedlich geregelt.

Und so läuft das ab: Sobald die Veranstaltung in Nennung-Online als "abgesagt" gekennzeichnet ist, wird dem Turnierverwalter in Nennung-Online an der Stelle, an der auch die Nennungsdaten heruntergeladen werden, eine Datei mit Daten zur Rückabwicklung zur Verfügung gestellt (siehe dazu auch FAQ unter www.nennung-online.de/faq/turnierverwaltung/68).

Wie können Turnierveranstalter Teilnehmer und Zuschauer informieren?
Turnierverwalter können in Nennung-Online „Wichtige Informationen“ bereitstellen. TORIS unterstützt beim Versenden von Informationen an Teilnehmer/Richter (Übersichten-Listen > Veranstaltung Vorbereitung > Briefe / Email-Exportdatei)

Welche Schäden drohen einem Veranstalter, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden muss?
Der wahrscheinlichste Fall eines Schadens sind sogenannte frustrierte Aufwendungen. Diese kommen zustande, wenn ein Veranstalter zur Vorbereitung der Veranstaltung bereits Dinge angeschafft oder Dienstleister beauftragt hat. Teilweise wird sich der Veranstalter von diesen Verträgen wieder lösen können, weil mit der zwangsweisen Absage der Veranstaltung die Geschäftsgrundlage für die Anschaffung bzw. Dienstleistung weggefallen ist. In anderen Fällen kann er auf seinen Aufwendungen sitzen bleiben, wenn zum Beispiel bei Vertragsschluss nicht klar war, dass die Anschaffung/der Auftrag explizit für die Durchführung der Veranstaltung getätigt worden ist oder eine Rückabwicklung schlicht nicht möglich ist. Ein Haftungsschaden wegen Schadensersatzansprüchen von Teilnehmern o.ä. ist dem gegenüber unwahrscheinlich, weil in Fällen höherer Gewalt das erforderliche Verschulden des Veranstalters nicht vorliegt. Sonstige Kostenregelungen für Veranstalter ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Dienstleistern und Partnern.

Tritt eine Versicherung ein, wenn einem Veranstalter wegen einer Absage der Veranstaltung aufgrund des Coronavirus Schäden verbleiben?
Das kommt auf die Schadensform im Einzelfall und auch auf das Zustandekommen des Schadens an. Viele Versicherungsbedingungen schließen eine Haftung der Versicherung bei höherer Gewalt allerdings aus. Einzelfragen können letztlich nur von der jeweiligen Versicherung beantwortet werden.

Wie gehe ich als Veranstalter mit bereits abgeschlossenen Verträgen um?
Im Hinblick auf viele geplante Veranstaltungen sind bereits Verträge mit Dienstleistern abgeschlossen worden. Die Veranstalter sind nun mit der Frage konfrontiert, ob sie sich von diesen Verträgen lösen können, wenn die Veranstaltung wegen des Coronavirus ausfallen muss. Eindeutig kann Frage nur im Einzelfall und auf Grundlage der konkret abgeschlossenen Verträge beantwortet werden. Grundsätzlich enthält das deutsche Recht eine Vorschrift, nach der man die Anpassung eines Vertrages verlangen oder sich ggf. auch ganz von dem Vertrag lösen kann, wenn ein weiteres Festhalten an dem unveränderten Vertrag unzumutbar ist. Es ist naheliegend, dass diese Vorschrift angewendet werden kann, wenn eine Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Verfügung abgesagt werden muss. Auch wenn hoheitliche Auflagen, wie zum Beispiel eine Beschränkung der Anzahl der Besucher, gemacht werden, können diese Auswirkung auf das Interesse an dem abgeschlossenen Dienstvertrag haben, so dass über eine Vertragsanpassung verhandelt werden kann. Die Frage nach der Zumutbarkeit ist immer eine Werte-Entscheidung, bei der die Interessen aller Vertragsparteien berücksichtigt und zum Ausgleich gebracht werden müssen. Es ist deshalb wichtig, nicht vorschnell einen Rücktritt vom Vertrag zu erklären, sondern zuvor die Möglichkeiten einer Vertragsanpassung sorgfältig zu prüfen und ggf. anzubieten.

Vielen Vereinen/Betrieben und anderen Selbständigen in Pferdesport und Pferdezucht beschert die Coronavirus-Pandemie harte finanzielle Einschnitte. Welche aktuellen staatlichen Hilfsprogramme es gibt, die jetzt von Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben in Anspruch genommen werden können, erklärt Steuerberater Frank Scheele in unserer Infosammlung zu finanziellen Hilfen für Pferdesportvereine und Pferdebetriebe.

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten finden sich in der Übersicht Förderprogramme "Corona" von Bund und Ländern. Diese wird regelmäßig aktualisiert.

Welche Hilfe bietet die Bundesregierung?
Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Schutzschild für Beschäftigte, Betriebe und Unternehmen entwickelt, die von der Corona-Krise betroffen sind. Es beinhaltet die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes, steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen und die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen. Dies soll Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten erleichtern, etwa durch die Lockerung von Kredit-Bedingungen. Mehr Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sowie Corona-Hotlines gibt es auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

Überbrückungshilfen III
Für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen:

  • Überbrückungshilfe III, Antragszeitraum bis Ende Oktober 2021
  • die Neustarthilfe als Teil der Überbrückungshilfe III unterstützt Soloselbständige mit einer Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro -  Antragszeitraum bis Ende Oktober 2021

Bitte beachten: Um die Überbrückungshilfen zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragstellung erfolgt über ein bundeseinheitliches Online-Portal: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Härtefallhilfen
Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Unternehmenshilfen. Die Länder können damit Unternehmen (auch gemeinnützige Organisationen und Vereine) und Selbständige unterstützen, die nach Ermessensentscheidungen der Länder eine solche Unterstützung benötigen. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte im jeweiligen Bundesland. 

Nach langer Ankündigung laufen die „Härtefallhilfen“ jetzt an. Unter: https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Home/home.html finden sich Informationen und Links zu den 16 Bundesländern – bis auf Hessen und MV sind die Bewilligungsstellen direkt verlinkt. Die Bundesmittel sind bis zum 15. Dezember 2021 abrufbar.

In Berlin gibt es seit dem 17.05.2021 die „Neustarthilfe Berlin“. Es ist ein Zuschussprogramm des Landes für Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit max. 5 Beschäftigten. Die Voraussetzung für die Beantragung ist die Bewilligung der Neustarthilfe des Bundes (Soloselbständige) oder der Überbrückungshilfe III (KMU). Die Zuschüsse werden auf Basis des ausgezahlten Bundeszuschusses ermittelt. Sie endet am 30.09.2021

Achtung: Bitte beachten Sie, dass im Netz unseriöse Seiten kursieren können, die gegen Geldzahlung Hilfe beim Ausfüllen der Anträge anbieten. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Fake-E-Mails zur Corona-Soforthilfe, in denen zur Rückzahlung „zu viel erhaltener Fördergelder“ aufgefordert wird.

Auch E-Mails mit Zahlungsanweisungen ohne Corona-Bezug sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Derzeit häufen sich Fake-Mails von Betrügern, die nach intensiver Recherche der Vereinshomepages Zahlungsaufforderungen im Namen des Vorsitzenden an den Kassenwart versenden. Wie lassen sich gefälschte E-Mails mit Zahlungsanweisungen erkennen?

  • Prüfen Sie die Endung der Absenderadresse auf Richtigkeit (z.B. „.com“ statt „.de“, oder oft Endungen anderer Länder).
  • Fragen Sie sich, ob es plausibel ist, dass Ihr Vorstandsmitglied Sie um die Ausführung dieser Zahlung bittet und ob es einen Verwendungszweck gibt, der Ihnen bekannt ist.
  • Besonders viele Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie die Anrede („Du“ statt „Sie“, direkte Ansprache mit dem Vornamen) und Grußformel in einer Mail können Hinweise auf eine Fälschung sein.
  • Zudem wird oft ein zeitlicher Druck durch Wörter wie „schnell“ oder „sofort“ ausgeübt.
  • Im Zweifel kontaktieren Sie das Vorstandsmitglied per Telefon und lassen sich den Zahlungsauftrag bestätigen.
  • Sollte es sich um eine Fake-Mail handeln, antworten Sie nicht auf die Mail, laden Sie keine Anhänge herunter, klicken Sie keine Links an und zeigen Sie den Betrugsversuch bei der Polizei an.

Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für landwirtschaftliche Betriebe?
Unterstützungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe sind zum Beispiel Erleichterungen bei Saisonarbeitskräften, Arbeitszeitregelungen und Hinzuverdienstgrenzen, Stundung von Steuerzahlungen und Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie Liquiditätshilfedarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Alle diese Unterstützungsmöglichkeiten sollten direkt bei den zuständigen landwirtschaftlichen Behörden erfragt werden oder auch beim Deutschen Bauernverband bzw. den Landesvertretungen. Kontaktdaten gibt es in der Übersicht landwirtschaftlicher Behörden und Verbände.

Welche Corona-Sonderprogramme gibt es noch?
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet für kleine, mittelständische sowie Großunternehmen und gemeinnützige Organisationen unterschiedliche „Corona-Hilfen“ an wie Darlehen mit reduziertem Zinssatz oder auch Schnellkredite. Informationen zu allen Angeboten finden sich unter: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Wann kann ich eine Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen?
Um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, können die zuständigen Behörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Maßnahmen treffen und zum Beispiel Personen offiziell unter Quarantäne stellen. Angestellte und selbstständig Tätige können in diesem Fall für den dadurch entstehenden Verdienstausfall eine Entschädigung beantragen. Wichtiger Hinweis: Eine Verdienstausfall-Entschädigung kann nur auf der Grundlage eines behördlich angeordneten „Tätigkeitsverbotes“ (Gesundheitsamt oder Ordnungsamt) gem. IfSG erfolgen: https://ifsg-online.de/index.html

Förderbanken/Landesförderinstitute
Jedes Bundesland verfügt über eine Förderbank bzw. ein Landesförderinstitut. Hierüber werden zumeist zinsgünstige Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel unterstützt. Zur Beantragung ist die Vorlage eines Businessplans bei der Hausbank erforderlich. Diese stellt nach Prüfung der Unterlagen beim Landesförderinstitut den Antrag. Eine Übersicht der Förderbanken, die zu den jeweiligen Bundesländern führt, gibt es unter www.investitionsbank.info. Wir empfehlen, die entsprechende Website der Landesförderbanken regelmäßig zu besuchen, denn dort werden immer wieder aktuelle Informationen bereitgestellt.

Bürgschaftsbanken
Notwendige Liquiditätshilfen für gewerbliche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler können außerdem über Bürgschaftsbanken abgesichert werden. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Genauso kann eine Kontaktaufnahme durch die Hausbank sowie Berater erfolgen. Wichtig ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht. Die direkten Ansprechpartner sind immer die Hausbanken. Eine interaktive Karte (unten auf der Internetseite) führt zu den Bürgschaftsbanken der Bundesländer und ihren Angeboten: https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ermoeglicher.de

Politische Ebene
In der Coronavirus-Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Vereine und Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Wir setzen uns auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe ein und drängen darauf, dass die Landes- und Bundesministerien im wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und sportlichen Bereich Maßnahmen ergreifen. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Schildern Sie Ihre Notlage in knapper aber deutlicher Form Ihrem Kommunalpolitiker, Kreis-, Landtags- und auch Bundestagsabgeordneten aus den eigenen Regionen. Am besten in persönlichen Briefen. Die FN bittet darum, diese Briefe der Betroffenen in Kopie zu bekommen (per E-Mail an Thomas Ungruhe, tungruhe@fn-dokr.de). So können wir uns viel effektiver auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe einsetzen. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für Notsituationen im Pferdesport nach Bundesländern.

Bereits im März 2020 hat der DOSB eine zeitweise veränderte Praxis bei der Ausstellung und Verlängerung von DOSB-Lizenzen beschlossen. Aufgrund der fortdauernden, coronabedingten Einschränkungen wird die Praxis nun ein weiteres Mal für das Jahr 2022 verlängert.

Das bedeutet für den Pferdesport:

  1. Die Landespferdesportverbände können die DOSB Lizenzen, die bis 31. Dezember 2022 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern.
  2. Zudem können die Landespferdesportverbände die Ausbildungsdauer von Trainerausbildungsmaßnahmen, die aufgrund der Corona-Krise nicht abschließend stattfinden können, um ein zusätzliches Jahr und damit auf maximal drei Jahre ausdehnen.

Ablauf der Lizenzverlängerung
Die coronabedingte Verlängerung der Trainerlizenzen von weiteren 12 Monaten auch ohne die geforderte Anzahl an Fortbildungseinheiten erfolgt nicht automatisch, sondern muss von jedem Trainer selbst angefordert werden. Der Verlängerungsantrag wird von den Trainern unter Vorlage der bereits absolvierten Fortbildungseinheiten beim jeweiligen Landespferdesportverband wie bei einer gewöhnlichen Lizenzverlängerung eingereicht und bearbeitet. Da die einzelnen Verbände unterschiedlich vorgehen, ist es ratsam für alle Trainer, sich dazu beim Landespferdesportverband nach den Abläufen zu erkundigen.

Wie sieht es mit dem Eintrag von Hengsten ohne HLP ins Hengstbuch I aus? 

Hierfür gibt es einen Sonderbeschluss der FN-Mitgliedszuchtverbände, die ein Zuchtprogramm für Deutsches Reitpferd führen. Aufgrund des Ausfalls der Hengstleistungsprüfungen infolge der Coronavirus-Epidemie soll die vorläufige Eintragung von Hengsten in das Hengstbuch I im Jahr 2020 auch ohne die Nachweise der notwendigen Hengstleistungsprüfungen möglich sein. Diese Aussetzung der ZVO-Bestimmungen zum Hengstbuch I-Eintrag bedeutet jedoch nicht, dass den Hengsten die Prüfungen generell erlassen werden. Für die vorläufige oder endgültige Eintragung in das Hengstbuch I im Jahr 2021 müssen alle notwendigen Eigenleistungsnachweise gemäß Zuchtverbandsordnung (ZVO) nachgewiesen werden.

Dies bedeutet:

  • Vorläufige Eintragung von dreijährigen gekörten Hengsten ohne Teilnahme an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung bzw. an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung im Sommer/Herbst 2020 oder Frühjahr 2021 sowie an der Sportprüfung für Hengste Teil I im Frühjahr 2021 nachweisen.
  • Vorläufige Eintragung von vierjährigen gekörten Hengsten mit entsprechendem Ergebnis aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung oder einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil I bzw. 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung oder an der Sportprüfung für Hengste Teil II in 2021 zweimal mit Ergebnis nachweisen. Falls die 14-tägige Veranlagungsprüfung noch nicht mit Ergebnis absolviert wurde, muss auch diese nachgewiesen werden.
  • Vorläufige Eintragung von fünfjährigen gekörten Hengsten mit entsprechenden Ergebnissen aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung sowie aus einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil II in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen sich diese Hengste im Laufe des Jahres 2020 zum Bundeschampionat qualifiziert oder eine 50-tägige Hengstleistungsprüfung im Herbst 2020 absolviert haben oder im Frühjahr 2021 mit Ergebnis absolvieren. Alternativ können Hengste auch die Teilnahme mit Ergebnis an der ausnahmsweise nur in 2021 durchgeführten altersgerechten Sportprüfung Teil II für 6-jährige Hengste nachweisen.

Wie sieht es bei den Ponys und Kleinpferden aus?
Auch bei den Pony-, Kleinpferde- und Sonstigen Rassen gibt es aufgrund der derzeitigen Corona-Krise eine Fristverlängerung für das Absolvieren der Hengstleistungsprüfungen. Für alle Hengste, die in diesem Jahr ihre Leistungsprüfung ableisten müssen, wird die Frist für einen Verbleib im Hengstbuch I bis Jahresende 2021 verlängert.

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Achtung: Die Corona-Lage ist sehr dynamisch und die unterschiedlichen Vorgaben von Bund und Ländern können sich schnell verändern. Deshalb unterliegen auch die untenstehenden Dokumente einem ständigen Anpassungsprozess.
Für den Fall, dass ausschließlich die notwendige Versorgung und Bewegung von Pferden aus Tierschutzgründen erlaubt ist, stellt die FN folgende Notfallpläne und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Bei Ausgangsbeschränkungen oder -sperren ist es unbedingt notwendig, nicht nur die aktuellen Landesverordnungen zu beachten, sondern auch zusätzlich die Vorgaben des eigenen Landkreises bzw. der eigenen Stadt/Gemeinde.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Stand: 13.09.2021