Deutsche Reiterliche Vereinigung

Coronavirus: Auswirkungen auf den Pferdesport

Aktuelle Informationen

Als Bundesverband orientiert sich die FN an den Vorgaben der Bundesregierung, interpretiert sie aus fachlicher Sicht und leitet daraus Empfehlungen im Sinne von Pferdesport und Pferdezucht ab. Die FN kann keine bundeseinheitlichen und rechtsverbindlichen Regeln zum Umgang mit dem Coronavirus aussprechen. Dafür sind Bundesregierung, Bundesländer, Landkreise und Kommunen zuständig. So kommt es, dass es regional und lokal unterschiedliche Regelungen für Pferdesport und Pferdezucht gibt. Die FN rät allen Pferdesportlern und Züchtern, sich die Veröffentlichungen des Landespferdesportverbandes, der Regierung und Ministerien des eigenen Bundeslandes sowie der Kommunen durchzulesen und im Zweifel beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen.

Wie die Regelungen in den einzelnen Bundesländern aussehen, geben die Corona-Schutzverordnungen der Länder vor. Die jeweiligen Verordnungen und Allgemeinverfügungen, die in den Regionen gelten, sind auf den Seiten der Bundesländer zu finden: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198.

Regional unterschiedliche Regelungen

Am 18. November hatten sich Bund und Länder auf einen Schwellenwert für die Einführung der 2G-Regelung im Sport geeinigt. In allen Bundesländern liegen nun die neuen Verordnungen vor. Wie zu erwarten war, haben die Länder den Beschluss in ihren Verordnungen unterschiedlich ausgelegt. In zehn Bundesländern - Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt - gibt es bereits Sonderregelungen zur notwendigen Versorgung der Pferde. In den anderen Bundesländern stehen dazu noch Rückmeldungen aus. Sobald neue Länder-Verordnungen oder Konkretisierungen vorliegen, sichten wir diese und aktualisieren die untenstehende Übersicht. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir sehr viele Anfragen rund um Corona erhalten und Zeit für die Recherche benötigen. Sobald wir über die entsprechenden Informationen und Empfehlungen verfügen, werden wir sie hier veröffentlichen. Wir können jedoch keine rechtsverbindlichen Antworten geben. Ihre Fragen können Sie an die E-Mail-Adresse corona@fn-dokr.de senden.

Aktuelle Warnstufe des Bundeslandes

  • Alarmstufe 2

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen (außer bei Kindern bis einschließlich fünf Jahre)
  • Hygienekonzept
  • Kontaktdatenerfassung
  • keine Personengrenzen für Immunisierte

Notwendige Tierversorgung

  • Notwendige Tierversorgung möglich, aber nicht-immunisierte Personen sollten auf der Anlage eine Ausnahme bleiben
  • Bewegung des Pferdes sollte besser durch Vertretungen von immunisierten Personen erfolgen
  • 3G-Nachweis nicht erforderlich, soweit das Pferd nur versorgt wird
  • allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln einhalten
  • Personengrenzen für nicht-immunisierte Personen (immunisierte Personen zählen nicht mit):
    • Warnstufe: mit Angehörigen eines Haushalts und fünf weiteren Personen
    • Alarmstufe: Angehörige eines Haushalts und eine weitere Person

Unterscheidung Sportstätten und Stallanlagen

  • Stallanlagen zählen nicht zur Sportstätte
  • Reithallen zählen als Sportanlagen im Freien

Training drinnen

  • Basisstufe: 3G
  • Warnstufe: 3G-Plus (nur mit PCR-Test)
  • Alarmstufe 1: 2G
  • Alarmstufe 2: 2G

Training draußen

  • Basisstufe: ohne Auflagen
  • Warnstufe: 3G
  • Alarmstufe 1: 3G-Plus (nur PCR-Test)
  • Alarmstufe 2: 2G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Schüler*innen und Schüler (mit Schülerausweis)
  • Mit Schnelltest:
    • Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen (auch bei 3G Plus)
    • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit Nachweis)
    • Personen, für die es keine Impfempfehlung der Stiko gibt
    • Schwangere und Stillende bis zum 10.12.2021

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • Basisstufe und Warnstufe: Schnelltest für Trainer vom Verein
  • ab Alarmstufe 1: 2G für ehrenamtliche Trainer

Sonderbestimmungen für Ehrenamt

  • Ab Alarmstufe 1 gilt 2G

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest von offizieller Stelle nicht älter als 24h
  • Selbsttest vor Ort unter Aufsicht
  • Schultest
  • betrieblicher Test durch ausgebildetes Personal
  • PCR-Test nicht älter als 48h

Kontrolle der Nachweise

  • Impf-, Genesenen- und Testnachweise müsssen kontrolliert und mit einem Ausweisdokument abgeglichen werden
  • Impfnachweise müssen elektronisch geprüft werden (z.B. mit der CovPassCheck App), gelber Impfpass reicht nicht aus

Turniere und Veranstaltungen

  • Hygienekonzept
  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
  • Kontaktdatenerfassung
  • max. 25.000 Personen, ab 5.000 Personen Vorlagepflicht des Hygienekonzepts beim zuständigen Gesundheitsamt
  • Beschäftigte, Mitarbeitende und Dienstleister zählen nicht zur Personenzahl
  • 3G für Beschäftigte
  • Basisstufe:
    • bis 5.000 Personen 100% der Kapazität, bei dem 5.000 Personen überschreitenden Teil 50% der weiteren Kapazität
    • in geschlossenen Räumen 3G
    • im Freien 3G, soweit  Mindestabstand nicht einghalten werden kann oder mehr als 5.000 Teilnehmende
    • bei 2G-Optionsmodell keine Kapazitätsbeschränkungen
  • Warnstufe:
    • gleiche Kapazitätsregel wie in Basisstufe
    • in geschlossenen Räumen 3G-Plus
    • im Freien 3G
    • 2G-Optionsmodell wie Basisstufe
  • Alarmstufe 1:
    • in geschlossenen Räumen und im Freien 2G
    • 50% der Kapazität
  • Alarmstufe 2:
    • in geschlossenen Räumen und im Freien 2G-Plus,
    • 50% der Kapazität

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Aktuelle Warnstufe des Bundeslandes

  • Corona-Ampel steht auf Rot

Regionaler Hotspot Lockdown (ab einer Inzidenz von 1.000)

  • keine Veranstaltungen
  • Betrieb und Nutzung von Sportstätten ist untersagt
  • kein Training und Wettkampf, außer für Berufssportler und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, wenn Zuschauer ausgeschlossenen sind und keine anderen Personen Zutritt erhalten, als die für den Wettkampf und Trainingsbetrieb erforderlichen
  • Gewerbliche Freizeitaktivitäten dürfen nicht angeboten werden (weder im Freien noch drinnen)

Notwendige Tierversorgung

  • Bewegung von Pferden (Reiten, Bodenarbeit, Longieren usw.) muss immer gewährleistet werden, Pferdebesitzern oder von ihnen Beauftragten, die geimpft oder genesen sind, ist deshalb ein Aufenthalt in der Reithalle auch ohne zusätzlichen Test möglich, wenn keine Testmöglichkeit besteht und der Aufenthalt nur zu dem Zweck erfolgt, dem Pferd die aus Tierwohlgründen zwingend erforderliche Bewegung zu verschaffen
  • Bei einem regionalen Hotspot-Lockdownn muss die aus Gründen des Tierwohls zwingend erforderliche Bewegung von Pferden weiterhin gewährleistet werden, Pferdebesitzer oder von ihnen Beauftragte, die geimpft oder genesen sind, dürfen zu diesem Zweck die Reithalle unter obigen Bedingungen nutzen.

Unterscheidung Sportstätten und Stallanlagen

  • Mit Sportstätte ist gemeint: Reithalle, Reitplatz, Traingsbahn
  • Reitunterricht, egal ob in der Sportstätte oder im Gelände, zählt als Sportausübung
  • Stallgebäude sind ausgenommen, dort gelten keine Zugangsbeschränkungen mit Ausnahme der 3G-Regel für Beschäftigte

Training drinnen

  • 2G-Plus

Training draußen

  • 2G-Plus

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Kinder bis sechs Jahre
  • nicht eingeschulte Kinder
  • Für die eigene Ausübung von Sport: Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren, die den Schultestungen unterliegen (nur noch bis Ende Dez. danach nur Kinder die nicht älter sind als 12 Jahre und 3 Monate)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit ärztlichem Zeugnis und Test)

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige (d. h. auch Trainer), die weder geimpft noch genesen sind, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Testnachweis (oder einen Testnachweis mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, max. 48 h alt) verfügen.

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR max. 48 h
  • Schnelltest max. 24 h
  • Selbsttest unter Aufsicht max. 24 h

Kontrolle der Nachweise

  • Eigene Testnachweise der Betreiber, Veranstalter, Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen müssen zwei Wochen aufbewahrt werden
  • Bei allen anderen Nachweise muss bei jeder Einzelperson samt Identitätsfeststellung kontrolliert werden

Turniere und Veranstaltungen

  • Im Hotspot-Lockdown untersagt
  • Ansonsten: 2G-Plus
  • 25% der Kapazität
  • Indoor durchgängiges Tragen der Maske
  • Mindestabstand zu Personen, die nicht zum Hausstand gehören
  • ab 1.000 Zuschauern Kontaktdatenerfassung, Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden, Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist unteragt, offensichtlich alkoholisierten Personen ist er Zugang zu verweigern

Weiterführende Informationen

STAND 1. Dezember 2021

Bei mehr als 20 zeitgleich Anwesenden muss ein Schutz- und Hygienekonzept erstellt werden, welches den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots entspricht (Kontaktreduktion durch Mindestabstand und max. Personenanzahl für die Fläche, Zutrittssteuerung, ausreichende Durchlüftung durch mehrmals tägliches Stoß- und Querlüften oder den Betrieb einer geeigneten Lüftungsanlage, Kontaktverfolgung).

Training

Sportausübung in gedeckten Sporthallen:

  •  Bundes- und Kadertraining sowie Berufsporttreibende ohne Einschränkungen
  • Trainingsgruppen in beliebiger Größe können ohne Abstand trainieren, soweit alle Personen geimpft, genesen oder getestet sind (ausgenommen: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Schüler*innen)
  • Maskenpflicht, außer bei der Sportausübung (entfällt bei Öffnung unter 2G-Modell)
  • Anwesenheitsdokumentation

Sportausübung im Freien auf öffentlichen Anlagen:

  • Sportausübung in Trainingsgruppen beliebiger Größe ohne Abstand und ohne Testpflicht

Turniere

Wettkämpfe im Freien:

  • Erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Sportfachverbands stattfinden
  • Ab 100 Personen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet), vollständig Genesene und vollständig Geimpfte werden in die Gesamtpersonenzahl mit inbegriffen.
  • Die Zuschauenden müssen während der Anwesenheit auf der Sportanlage einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich nicht auf den zugewiesenen Plätzen befinden und den Mindestabstand einhalten können
  • Anwesenheitsdokumentation

Wettkämpfe in der Halle:

  • Max. 1.000 gleichzeitig Teilnehmende
  • Für alle Teilnehmenden (auch Trainer und Betreuer) gilt die 3G-Regel, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist.
  • Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird.

Beim 2G Modell für sportliche Wettkämpfe entfallen die Maskenpflicht und der Mindestabstand. Im Wettkampfbetrieb unter 2G können teilnehmende Sportler auch einen Test vorlegen und müssen nicht die 2G Regel erfüllen.

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zum bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr
  • Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
  • Profisportler

Ausnahmen bei der 2G-Bedingung

  • Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie negativ getestet sind
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, soweit sie getestet sind und eine ärztliche Bescheinigung über die Impfunfähigkeit mitführen

Ab 27.11.2021:

  • Einführung einer erweiterten 2G-Regelung
  • Auch bei 2G Maskenpflicht
  • Im Bereich der Sportausübung in geschlossenen Räumen besteht nach Wahl des Verantwortlichen Abstandsgebot oder Testpflicht.

Ab 01.12 2021:

  • Beschränkung der zulässigen Personenzahl bei Großveranstaltungen: Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Anwesenden im Freien oder mehr als 1.000 Anwesenden in geschlossenen Räumen können nur bis zu einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauenden mit voller Kapazität und für den 5.000 Personen überschreitenden Teil mit maximal 50 Prozent der weiteren Kapazität genehmigt werden.

Weiterführende Informationen

STAND 24. November 2021

Generelle Bestimmungen

  • Hinweisschilder im Zutrittsbereich
  • Erfassung der Personendaten der Sporttreibenden
  • Einhaltung des Abstandsgebots außer während der Sportausübung
  • regelmäßiges Lüften

Notwendige Tierversorgung

  • Die Versorgung von Tieren (z. B. Pferde) ist nach Informationen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) kein Sportbetrieb.
  • Der Tierschutz gemäß § 2 Tierschutzgesetz ist weiter einzuhalten, d. h. Tiere (z. B. Pferde) dürfen im erforderlichen Umfang auch auf Sportanlagen versorgt und bewegt werden, soweit dies für eine artgerechte Haltung erforderlich ist.

Training drinnen

  • 2G

Training draußen

  • 2G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Personen, für die keine Impfempfehlung der Stiko ausgesprochen wurde (mit Attest, FFP2-Maske und Test)
  • Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest max. 24 h, unter Aufsicht von demjenigen der der Maßnahme unterworfen ist, von einem Testzentrum oder im Rahmen der betrieblichen Testung von einer geschulten Person
  • PCR-Test max.48 h
  • Kinder bis einschließlich 6 Jahre und vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder sind von Tests ausgenommen
  • Bei Minderjährigen, die der Schultestung unterliegen, genügt eine Bescheinigung eines Sorgeberechtigten über den negativen Test

Turniere und Veranstaltungen

  • In geschlossenen Räumen bis zu 100 Teilnehmende, im Freien bis zu 250 Teilnehmende
  • Zutritts und Aufenthaltssteuerung, Kontaktnachverfolgung
  • Mit Unterhaltungscharakter: 2G und Hinweisschilder
  • Ohne Unterhaltungscharakter: 3G, Beachtung Höchstzahl, Abstandsgebot (gilt nicht wenn alle Personen jederzeit FFP2-Masken tragen)

Weiterführende Informationen

STAND 2. Dezember 2021

Training

  • Bei Warnstufe 1 gilt die 3G-Regel für das Betreten und die Ausübung von Sport, jeweils in geschlossenen Räumen.
  • Ab Warnstufe 2 gilt die 2G-Regel als Voraussetzung für das Betreten von Sportanlagen und für die Teilnahme an der Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen von Sportstätten.
  • Die Regelung des Mindestabstands von 1,5 m bei Warnstufe 2 und 3 gilt nicht für die Ausübung von Sport
  • Kontaktdatenerfassung in geschlossenen Räumen verpflichtend
  • Ab Stufe 2 Maskenpflicht in geschlossenen Räumen

Turniere

  • Ab Stufe 1 gilt im Innenbereich die 3G-Regelung
  • Ab Stufe 2 gilt im Innenbereich die 2G-Regelung mit Kapazitätsbeschränkungen, Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • Ab Stufe 2 gilt unter freiem Himmel die Abstandsregel für Zuschauer
  • Kontaktdatenerfassung und Hygienekonzept bei allen Stufen
  • Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen bedürfen einer Genehmigung durch die Ortspolizeibehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt, die Veranstaltung darf nur nach dem 2G-Zugangsmodell stattfinden, vor Beginn der Veranstaltung müssen die Nachweise vorgelegt werden. Ab Warnstufe 3 gilt das 2G-Plus-Zugangsmodell.

Ausnahmen bei 2G-Zugangsmodell

  • Personen mit negativem Test, wenn aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann (Nachweis erforderlich)
  • Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und über eine Schulbescheinigung verfügen
  • Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (brauchen weder Test noch Schulbescheinigung)

Weiterführende Informationen

STAND 25. November 2021

Notwendige Tierversorgung

  • Versorgung möglich, Sportbetrieb und Versorgung müssen aber vom Betreiber getrennt werden z.B. durch Anwesenheitszeiten

Unterscheidung Sportstätten und Stallanlagen

  • Reithallen fallen in den Innenbereich, es gilt 2G
  • In Stallungen gelten nur Hygienregeln und Mindestabstände

Training drinnen

  • 2G
  • Kontaktdatenerfassung, Schutzkonzept, Hygienevorgaben einhalten

Training draußen

  • Einhaltung Hygieneregeln
  • Umkleiden, Duschen und Toiletten unter Einhaltung der Mindestabstände nutzbar
  • Abstand während Sportausübung von 2,5 m

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen (mit Nachweis und Test)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G, Selbsttest unter Aufsicht möglich

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR-Test 48 h
  • Schnelltest 24 h

Kontrolle der Nachweise

  • Überprüfung mit dem Lichtbildausweis

Turniere und Veranstaltungen

  • In Sporthallen und Sportstadien gilt 2G
  • Einhaltung der Hygienevorgaben, Schutzkonzept, Kontaktdatenerfassung, Entzerrung der Besucherströme
  • In geschlossenen Räumen: lüftungstechnische Anlagen zur Verringerung der Aerosol-Belastung
  • Im Freien mit bis zu 250 Zuschauern: allgemeine Hygienevorgaben einhalten, Schutzkonzept, Kontaktdatenerfassung, Mindestabstand von 2,5 m zu Bereichen der Sportausübung.

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, außer bei der Sportausübung

Notwendige Tierversorgung

  • Stallungen dürfen zur Versorgung betreten werden, auch ohne Testnachweis.
  • Reithalle nur mit 2G-Regel

Training drinnen

  • 2G

Training draußen

  • keine Einschränkungen

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen (mit Nachweis)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit Schülerausweis oder aktuellem Schnelltest
  • Kinder unter 6 Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G-Regelung für den Arbeitsplatz gilt
  • Ungeimpfte Personen müssen sich täglich testen und unter Umständen selbst für den Nachweis sorgen

Sonderbestimmungen für Ehrenamt

  • 3G-Regelung wie für Beschäftigte

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR max. 48h
  • Nachweis über Schultestung
  • Schnelltest max. 24 h (entweder durch Teststelle oder Selbsttest unter Aufsicht bei Zutritt oder Betriebstestung durch geschultes Personal)

Turniere und Veranstaltungen

  • Abstands- und Hygienekonzept
  • Drinnen 2G und Maskenpflicht am Platz
  • Im Freien 3G bei über 1.000 Personen
  • Generell bei über 1.000 Personen: Genehmigungspflicht, max. 10% der Teilnehmenden dürfen ausschließlich getestet sein (unimmunisierte)

Weiterführende Informationen

STAND 1. Dezember 2021

Aktuelle Warnstufe des Bundeslandes

  • Stufe 4

Generelle Bestimmungen

  • Nicht-vereinsbasierter Sport: Hygiene- und Sicherheitskonzept, Konzept zu Verringerung der Aerosolbelastung, Mindestabstand, Anwesenheitsliste, Maskenpflicht im Innenbereich, Wegeleitsystem, Hinweisschilder
  • Vereinsbasierter Sport: Hygiene- und Sicherheitskonzept, Hygieneregeln einhalten, im Innenbereich Kontaktdatenerfassung und Maßnahmen zur Verringerung der Aerosolbelastung

Training drinnen

  • max. 30 Personen
  • Nicht-vereinsbasiert: 3G
  • Vereinsbasiert:
    • Stufe 2: 2G Ü18
    • Stufe 3: 2G-Plus für Ü18 und 2G für U18
    • Stufe 4: 2G-Plus

Training draußen

  • Vereinsbasiert: max. 50 Personen
  • Nicht-vereinsbasiert: unter Auflagen der Kontaktbeschränkungen

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen (Nachweis)
  • Kinder, die noch keine 7 Jahre alt sind
  • Kinder von 7 bis 11 Jahren, die einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen
  • bis 31.12.2021 Jugendliche von 12 bis 17 Jahre (mit tagesaktuellem Test)
  • bis 31.12.2021 Schwangere (mit tagesaktuellem Test)
  • Für Profisportler, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt damit bestreiten, Kadersportler etc. gilt 3G-Regel

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • Für Übungsleiter und Trainer gelten die gleichen Regelungen wie für Sportler

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR-Test 48 h
  • Schnelltest 24h
  • Bei Schüler*innen reicht der Schülerausweis oder Schultestnachweis
  • Testergebnis des Arbeitgebers mit ausgefülltem Formular
  • Selbsttest unter Aufsicht

Turniere und Veranstaltungen

  • Innenbereich: Maskenpflicht, unter 50 Personen keine Anzeigepflicht, Kontaktdatenerfassung
  • Sportgroßveranstaltungen: bei mehr als 5.000 Zuschauern nicht mehr als 50% Auslastung (innen und außen)
  • Generell bei Sportveranstaltungen:
    • Ab Stufe 2: 2G im Innen- und Außenbereich für Zuschauer
    • Ab Stufe 3: 2G-Plus im Innen- und Außenbereich, max. 30% der Sitzplätze und max. 1.000 Zuschauer
    • Ab Stufe 4 oder überschreiten der Hospitalisierungsinzidenz von 9 sind Sportveranstaltungen mit Zuschauern untersagt

Weiterführende Informationen

STAND 2. Dezember 2021

Aktuelle Warnstufe

  • Warnstufe 2 in fast allen niedersächsischen Kommunen

Generelle Bestimmungen

  • Warnstufe 1: Maskenpflicht außer beim Sporttreiben
  • Warnstufe 2: FFP2-Maskenpflicht außer beim Sporttreiben

Unterscheidung Sportstätten und Stallanlagen

  • Reine Haltungseinrichtungen, die nicht dazu dienen Sport auszuüben, zählen nicht als Sportstätte. Sobald jedoch eine Verbindung zu einer Reitanlage besteht, zählt der gesamte Betrieb als Sportanlage, für die in Warnstufe 1 2G, in Warnstufe 2 2G-Plus gilt.

Training drinnen

  • Inzidenz über 35: 3G
  • Warnstufe 1: 2G
  • Warnstufe 2: 2G-Plus

Training draußen

  • Inzidenz über 35: 3G
  • Warnstufe 1: 3G
  • Warnstufe 2: 2G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen (mit Nachweis und Test)

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • Personen, die den Übungsbetrieb leiten oder Beschäftigte, die angestellt sind, fallen unter die 3G-Regel, ebenso externe Trainer

Zugang für externe Dienstleister (Hufschmied, Tierarzt etc.)

  • gilt als Arbeitsausübung und dürfen unter 3G in den Betrieb

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR-Test max. 48 h
  • Schnelltest max .24 h
  • Selbsttest unter Aufsicht max. 24 h

Kontrolle der Nachweise

  • Nachweis muss vom Betreiber eingefordert werden
  • Bei Veranstaltungen durch Zugangskontrollen

Turniere und Veranstaltungen

Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen

  • Inzidenz über 35 oder Warnstufe 1:
    • 2G im Innenbereich und 3G unter freiem Himmel
    • Kontaktdatenerfassung
  • Warnstufe 2:
    • 2G Plus im Innenbereich und 2G im Außenbereich
    • Kontaktdatenerfassung und FFP2-Maskenpflicht, auch am Platz

Bei Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern außerdem personalisierte Tickets

Weiterführende Informationen

STAND 1. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht in Innenräumen mit Publikumsverkehr, wenn mehrere Personen zusammentreffen, außer bei der Sportausübung

Notwendige Tierversorgung

  • Aus zwingenden Tierschutzgründen sind für nicht-immunisierte Personen mit negativem Testnachweis möglich: Bewegung, Fütterung, Misten etc., wobei Bewegung auf zwingend notwendiges Maß zu reduzieren ist.
  • Bei der Bewegung ihrer Pferde dürfen sich nicht-immunisierte Personen in Reit- oder Longierhallen nur alleine aufhalten. Eine Alleinnutzung der gesamten Liegenschaft ist nicht erforderlich. Zudem dürfen Reitplätze im Freien von nicht-immunisierten Personen mit negativem Testnachweis auch bei gleichzeitiger Nutzung durch andere Personen im zwingend erforderlichen Umfang genutzt werden, um die ausreichende Bewegung der Pferde sicherzustellen.

Training drinnen

  • 2 G

Training draußen

  • 2 G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können (mit Test)

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G wie für berufliche Tätigkeit, bei nicht-immunisierten Personen gilt Maskenpflicht während der gesamten Tätigkeit

Zugang für externe Dienstleister (Hufschmied, Tierarzt etc.)

  • 3G (berufliche Tätigkeit)

Sonderbestimmungen für Ehrenamt

  • 3G wie für berufliche Tätigkeit, bei nicht immunisierten Personen gilt Maskenpflicht während der gesamten Tätigkeit

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest max. 24 Stunden alt
  • PCR-Test max. 48 Stunden alt
  • Bei Schüler*innen ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch Bescheinigung der Schule ersetzt
  • bei Sportangeboten für Kinder und Jugendlichen kann der Test auch durch einen Selbsttest unter Aufsicht ersetzt werden

Kontrolle der Nachweise

  • Überprüfung der Impfnachweise am besten mit der CovPassCheck-App, min. stichprobenartige Überprüfung der Ausweispapiere

Turniere und Veranstaltungen

  • 2G-Regel für Besucher
  • bis 5.000 Personen 100% der Kapazität, bei dem 5.000 Personen überschreitenden Teil 50% der weiteren Kapazität
  • Unter freiem Himmel mit mehr als 5.000 Personen volle Auslastung möglich, wenn Maskenpflicht besteht (außer am Sitz- / Stehplatz)

Weiterführende Informationen

STAND 1. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht außer während der Sportausübung

Notwendige Tierversorgung

  • Für die Versorgung der Tiere gilt keine 2G-Regelung

Training drinnen

  • Ab 4.12.: 2G-Plus, bis dahin 2G für Amateur- und Freizeitsport

Training draußen

  • keine Einschränkungen

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre und 3 Monate
  • Jugendliche von 12 bis 17 Jahren, aber zusätzlich zum Schultest ist ein Test erforderlich (kann auch Selbsttest unter Aufsicht sein)

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest durch geschultes Personal max. 24 h
  • PCR-Test max. 24 h
  • Bei Minderjährigen auch Selbsttest vor Ort unter Aufsicht, max. 24 h

Turniere und Veranstaltungen

  • 2G
  • Hygienekonzept
  • Maskenpflicht, im Freien gilt Maskenpflicht in Warte- und Aufenthaltssituationen
  • Kontaktdatenerfassung für Veranstaltungen im Innenbereich
  • Veranstaltungen im Außenbereich mit festen Sitzplätzen und Einlasskontrolle
  • Für sonstige Veranstaltungen im Freien gilt Maskenpflicht in Warte- und Aufenthaltssituationen sowie Abstandsregeln

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht außer während der Sportausübung

Training drinnen

  • 2G-Plus

Training draußen

  • 2G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Personen, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Kinder über 6 Jahre, die eine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege besuchen und dort regelmäßig getestet werden
  • Minderjährige Schüler*innen, die an der Schultestung teilnehmen.

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest max. 24h, unter Aufsicht, von einem Testzentrum oder im Rahmen der betrieblichen Testung von einer geschulten Person
  • PCR-Test max.48 h

Turniere und Veranstaltungen

  • Schutz- und Hygienekonzept
  • 2G-Plus  im Innenbereich
  • 2G im Außenbereich

Weiterführende Informationen

STAND 2. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Maskenpflicht außer bei der Sportausübung, Hygiene- und Abstandsregeln einhalten

Notwendige Tierversorgung

  • Unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren müssen sichergestellt werden

Training

  • für den Freizeit- und Vereinssport sind alle Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs geschlossen, die Versorgung der Pferde muss aber in allen Einrichtungen sichergestellt sein
  • Vereinssport für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren und Profisport möglich

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G

Zugang für externe Dienstleister (Hufschmied, Tierarzt etc.)

  • Notwendige Versorgung durch Tierarzt und Hufschmied muss sichergestellt sein (3G)

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR-Test 48 h
  • Schnelltest 24 h
  • Selbsttest unter Aufsicht, in einem Testzentrum oder im Rahmen der betrieblichen Testung von einer geschulten Person

Turniere und Veranstaltungen

  • derzeit untersagt

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln, Hygienekonzept,
  • Mindestabstand (außer Sportausübung steht dem entgegen)
  • Anwesenheitslisten

Notwendige Tierversorgung

  • Personen, die nicht die Vorgaben nach der 2G-Regelung erfüllen, dürfen Reitanlagen, Reithallen und Reitplätze betreten, soweit sie nicht am organisierten Sportbetrieb teilnehmen und es sich um das bloße Versorgen und Bewegen von Pferden zum Zwecke des Tierwohls handelt. Organisierter Sportbetrieb wird definiert als "alle sportlichen Aktivitäten, die unter Anleitung eines Verantwortlichen geschehen".

Training drinnen

  • 2G

Training draußen

  • keine Einschränkungen

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die symptomfrei sind
  • Berufs- und Kadersportler

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • PCR-Test 48 h
  • Schnelltest 24 h
  • Selbsttest vor Ort

Turniere und Veranstaltungen

  • Maskenpflicht auf Zugangs- und Verkehrsflächen
  • Maßnahmen zur Entzerrung der Zuschauerströme
  • Kontaktnachverfolgung mit personalisierten Tickets
  • 3G im Freien und 2G innen
  • höchstens 25.000 Zuschauer, bei mehr als 5.000 nicht mehr als die Hälfte der Höchstbelegung
  • Optionales 2G: Maskenpflicht entfällt

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Generelle Bestimmungen

  • Hygienekonzept bei Sportausübung in Innenbereichen

Notwendige Tierversorgung

  • Ist die Sportausübung für das Tierwohl unerlässlich, so gilt auch in den Innenbereichen 3G

Unterscheidung Sportstätten und Stallanlagen

  • Für Sattelkammern, Stallgassen und Umkleiden sowie Sanitäranlagen gilt die 2- oder 3G-Regel nicht. Für diese Räume ist vom Veranstalter/Betreiber ein Hygienekonzept zu erstellen.

Training drinnen

  • 2G

Training draußen

  • Keine Einschränkungen

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Für beruflich bedingte Sportausübung oder -anleitung im Innenbereich gilt 3G
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit Nachweis und Test)
  • Kinder bis zur Einschulung (benötigen auch keinen Test)
  • Minderjährige (mit Test oder Schulbescheinigung)

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G bei beruflich bedingter Sportanleitung (gegeben bei Entgelt)

Sonderbestimmungen für Ehrenamt

  • Ehrenamtler fallen unter 2G im Innenbereich, auch wenn ihnen eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Schnelltest 24 h
  • PCR-Test 48 h
  • Selbsttest unter Aufsicht

Kontrolle der Nachweise

  • Sichtkontrolle, mit Sichtung Lichtbildausweis
  • Erfolgt der Impfnachweis per QR-Code, muss er mit der CovPassCheck App gescannt werden

Turniere und Veranstaltungen

  • Hygienekonzept,
  • 2G
  • Getestete Personen, wenn ihre Anwesenheit aus beruflichen, geschäftlichen oder dienstlichen Zwecken erforderlich ist

Weiterführende Informationen

STAND 2. Dezember 2021

Notwendige Tierversorgung

  • Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr für alle nicht-immunisierten Personen gelten nicht für die notwendige Versorgung von Tieren und in tiermedizinischen Notfällen

Training drinnen

  • 2G-Plus

Training draußen

  • 2G

Ausnahmen bei 2G-Regelung

  • Schüler*innen mit Testnachweis der Schultestung
  • noch nicht eingeschulte Kinder
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, die nicht an der Schultestung teilnehmen (mit Testachweis)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Attest und Testnachweis)
  • Berufs- und Profisportler

Regelungen für Trainer und Übungsleiter

  • 3G

Zugang für externe Dienstleister (Hufschmied, Tierarzt etc.)

  • 3G

Mögliche Testverfahren (soweit nicht anders angegeben)

  • Selbsttest unter Aufsicht
  • Schnelltest max.24 h
  • PCR-Test max.48 h

Turniere und Veranstaltungen

  • Anzeige bei den Behörden 10 Tage vor der Veranstaltung
  • Innen: unter 50 Zuschauer 2G, über 50 Zuschauer 2G-Plus, 50% Kapazität und max. 500 Zuschauer
  • Außen: Auslastung max. 75 % und max. 1.000 Personen

Weiterführende Informationen

STAND 3. Dezember 2021

Jegliche Absage eines Turniers – aus welchen Gründen auch immer – müssen die Turnierveranstalter an ihre zuständige Landeskommission melden. Die Landeskommissionen müssen wiederum zeitnah die FN über die Absage informieren, damit diese im Online-Nennungssystem Nennung-Online eingetragen werden kann. Alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, werden durch das System automatisch über die Absage informiert.

Welche Turniere sind bereits abgesagt? 
Welche Turniere abgesagt sind, ist dem Online-Nennungssystem Nennung-Online (www.nennung-online.de) zu entnehmen oder kann direkt bei den Veranstaltern sowie den zuständigen Landesverbänden erfragt werden. Hier gibt es eine Übersicht der Landesverbände.

Wie sieht es mit den Kosten aus? Bekomme ich mein Nenngeld zurück?
Müssen Turniere abgesagt werden, erhebt die FN keine Veranstaltergebühren. Sofern in der Ausschreibung keine anderslautende Regelung enthalten ist, muss der Veranstalter bei Turnieren, bei denen das Nenngeld bereits abgebucht und an den Veranstalter überwiesen wurde, das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten. Da die Absagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Regel als höhere Gewalt eingestuft werden, können die Veranstalter drei Euro je reserviertem Startplatz behalten (Vielseitigkeits-LP zehn Euro). Die Nennung-Online-Gebühr bleibt bei der FN. Der Verbleib der LK-Abgabe ist in den Landesverbänden unterschiedlich geregelt.

Und so läuft das ab: Sobald die Veranstaltung in Nennung-Online als "abgesagt" gekennzeichnet ist, wird dem Turnierverwalter in Nennung-Online an der Stelle, an der auch die Nennungsdaten heruntergeladen werden, eine Datei mit Daten zur Rückabwicklung zur Verfügung gestellt (siehe dazu auch FAQ unter www.nennung-online.de/faq/turnierverwaltung/68).

Wie können Turnierveranstalter Teilnehmer und Zuschauer informieren?
Turnierverwalter können in Nennung-Online „Wichtige Informationen“ bereitstellen. TORIS unterstützt beim Versenden von Informationen an Teilnehmer/Richter (Übersichten-Listen > Veranstaltung Vorbereitung > Briefe / Email-Exportdatei)

Welche Schäden drohen einem Veranstalter, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden muss?
Der wahrscheinlichste Fall eines Schadens sind sogenannte frustrierte Aufwendungen. Diese kommen zustande, wenn ein Veranstalter zur Vorbereitung der Veranstaltung bereits Dinge angeschafft oder Dienstleister beauftragt hat. Teilweise wird sich der Veranstalter von diesen Verträgen wieder lösen können, weil mit der zwangsweisen Absage der Veranstaltung die Geschäftsgrundlage für die Anschaffung bzw. Dienstleistung weggefallen ist. In anderen Fällen kann er auf seinen Aufwendungen sitzen bleiben, wenn zum Beispiel bei Vertragsschluss nicht klar war, dass die Anschaffung/der Auftrag explizit für die Durchführung der Veranstaltung getätigt worden ist oder eine Rückabwicklung schlicht nicht möglich ist. Ein Haftungsschaden wegen Schadensersatzansprüchen von Teilnehmern o.ä. ist dem gegenüber unwahrscheinlich, weil in Fällen höherer Gewalt das erforderliche Verschulden des Veranstalters nicht vorliegt. Sonstige Kostenregelungen für Veranstalter ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Dienstleistern und Partnern.

Tritt eine Versicherung ein, wenn einem Veranstalter wegen einer Absage der Veranstaltung aufgrund des Coronavirus Schäden verbleiben?
Das kommt auf die Schadensform im Einzelfall und auch auf das Zustandekommen des Schadens an. Viele Versicherungsbedingungen schließen eine Haftung der Versicherung bei höherer Gewalt allerdings aus. Einzelfragen können letztlich nur von der jeweiligen Versicherung beantwortet werden.

Wie gehe ich als Veranstalter mit bereits abgeschlossenen Verträgen um?
Im Hinblick auf viele geplante Veranstaltungen sind bereits Verträge mit Dienstleistern abgeschlossen worden. Die Veranstalter sind nun mit der Frage konfrontiert, ob sie sich von diesen Verträgen lösen können, wenn die Veranstaltung wegen des Coronavirus ausfallen muss. Eindeutig kann Frage nur im Einzelfall und auf Grundlage der konkret abgeschlossenen Verträge beantwortet werden. Grundsätzlich enthält das deutsche Recht eine Vorschrift, nach der man die Anpassung eines Vertrages verlangen oder sich ggf. auch ganz von dem Vertrag lösen kann, wenn ein weiteres Festhalten an dem unveränderten Vertrag unzumutbar ist. Es ist naheliegend, dass diese Vorschrift angewendet werden kann, wenn eine Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Verfügung abgesagt werden muss. Auch wenn hoheitliche Auflagen, wie zum Beispiel eine Beschränkung der Anzahl der Besucher, gemacht werden, können diese Auswirkung auf das Interesse an dem abgeschlossenen Dienstvertrag haben, so dass über eine Vertragsanpassung verhandelt werden kann. Die Frage nach der Zumutbarkeit ist immer eine Werte-Entscheidung, bei der die Interessen aller Vertragsparteien berücksichtigt und zum Ausgleich gebracht werden müssen. Es ist deshalb wichtig, nicht vorschnell einen Rücktritt vom Vertrag zu erklären, sondern zuvor die Möglichkeiten einer Vertragsanpassung sorgfältig zu prüfen und ggf. anzubieten.

Vielen Vereinen/Betrieben und anderen Selbständigen in Pferdesport und Pferdezucht beschert die Coronavirus-Pandemie harte finanzielle Einschnitte. Welche aktuellen staatlichen Hilfsprogramme es gibt, die jetzt von Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben in Anspruch genommen werden können, erklärt Steuerberater Frank Scheele in unserer Infosammlung zu finanziellen Hilfen für Pferdesportvereine und Pferdebetriebe.

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten finden sich in der Übersicht Förderprogramme "Corona" von Bund und Ländern. Diese wird regelmäßig aktualisiert.

Welche Hilfe bietet die Bundesregierung?
Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Schutzschild für Beschäftigte, Betriebe und Unternehmen entwickelt, die von der Corona-Krise betroffen sind. Es beinhaltet die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes, steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen und die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen. Dies soll Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten erleichtern, etwa durch die Lockerung von Kredit-Bedingungen. Mehr Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sowie Corona-Hotlines gibt es auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

Überbrückungshilfe/Neustarthilfe III Plus
Für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen:

  • Überbrückungshilfe, Antragszeitraum bis Ende März 2022
  • die Neustarthilfe als Teil der Überbrückungshilfe unterstützt Soloselbständige mit einer Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro -  Antragszeitraum bis Ende März 2022

Bitte beachten: Um die Überbrückungshilfen zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragstellung erfolgt über ein bundeseinheitliches Online-Portal: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Härtefallhilfen
Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Unternehmenshilfen. Die Länder können damit Unternehmen (auch gemeinnützige Organisationen und Vereine) und Selbständige unterstützen, die nach Ermessensentscheidungen der Länder eine solche Unterstützung benötigen. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte im jeweiligen Bundesland. 

Unter: https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Home/home.html finden sich Informationen und Links zu den 16 Bundesländern.

Achtung: Bitte beachten Sie, dass im Netz unseriöse Seiten kursieren können, die gegen Geldzahlung Hilfe beim Ausfüllen der Anträge anbieten. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Fake-E-Mails zur Corona-Soforthilfe, in denen zur Rückzahlung „zu viel erhaltener Fördergelder“ aufgefordert wird.

Auch E-Mails mit Zahlungsanweisungen ohne Corona-Bezug sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Derzeit häufen sich Fake-Mails von Betrügern, die nach intensiver Recherche der Vereinshomepages Zahlungsaufforderungen im Namen des Vorsitzenden an den Kassenwart versenden. Wie lassen sich gefälschte E-Mails mit Zahlungsanweisungen erkennen?

  • Prüfen Sie die Endung der Absenderadresse auf Richtigkeit (z.B. „.com“ statt „.de“, oder oft Endungen anderer Länder).
  • Fragen Sie sich, ob es plausibel ist, dass Ihr Vorstandsmitglied Sie um die Ausführung dieser Zahlung bittet und ob es einen Verwendungszweck gibt, der Ihnen bekannt ist.
  • Besonders viele Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie die Anrede („Du“ statt „Sie“, direkte Ansprache mit dem Vornamen) und Grußformel in einer Mail können Hinweise auf eine Fälschung sein.
  • Zudem wird oft ein zeitlicher Druck durch Wörter wie „schnell“ oder „sofort“ ausgeübt.
  • Im Zweifel kontaktieren Sie das Vorstandsmitglied per Telefon und lassen sich den Zahlungsauftrag bestätigen.
  • Sollte es sich um eine Fake-Mail handeln, antworten Sie nicht auf die Mail, laden Sie keine Anhänge herunter, klicken Sie keine Links an und zeigen Sie den Betrugsversuch bei der Polizei an.

Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für landwirtschaftliche Betriebe?
Unterstützungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe sind zum Beispiel Erleichterungen bei Saisonarbeitskräften, Arbeitszeitregelungen und Hinzuverdienstgrenzen, Stundung von Steuerzahlungen und Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie Liquiditätshilfedarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Alle diese Unterstützungsmöglichkeiten sollten direkt bei den zuständigen landwirtschaftlichen Behörden erfragt werden oder auch beim Deutschen Bauernverband bzw. den Landesvertretungen. Kontaktdaten gibt es in der Übersicht landwirtschaftlicher Behörden und Verbände.

Welche Corona-Sonderprogramme gibt es noch?
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet für kleine, mittelständische sowie Großunternehmen und gemeinnützige Organisationen unterschiedliche „Corona-Hilfen“ an wie Darlehen mit reduziertem Zinssatz oder auch Schnellkredite. Informationen zu allen Angeboten finden sich unter: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Wann kann ich eine Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen?
Um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, können die zuständigen Behörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Maßnahmen treffen und zum Beispiel Personen offiziell unter Quarantäne stellen. Angestellte und selbstständig Tätige können in diesem Fall für den dadurch entstehenden Verdienstausfall eine Entschädigung beantragen. Wichtiger Hinweis: Eine Verdienstausfall-Entschädigung kann nur auf der Grundlage eines behördlich angeordneten „Tätigkeitsverbotes“ (Gesundheitsamt oder Ordnungsamt) gem. IfSG erfolgen: https://ifsg-online.de/index.html

Förderbanken/Landesförderinstitute
Jedes Bundesland verfügt über eine Förderbank bzw. ein Landesförderinstitut. Hierüber werden zumeist zinsgünstige Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel unterstützt. Zur Beantragung ist die Vorlage eines Businessplans bei der Hausbank erforderlich. Diese stellt nach Prüfung der Unterlagen beim Landesförderinstitut den Antrag. Eine Übersicht der Förderbanken, die zu den jeweiligen Bundesländern führt, gibt es unter www.investitionsbank.info. Wir empfehlen, die entsprechende Website der Landesförderbanken regelmäßig zu besuchen, denn dort werden immer wieder aktuelle Informationen bereitgestellt.

Bürgschaftsbanken
Notwendige Liquiditätshilfen für gewerbliche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler können außerdem über Bürgschaftsbanken abgesichert werden. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Genauso kann eine Kontaktaufnahme durch die Hausbank sowie Berater erfolgen. Wichtig ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht. Die direkten Ansprechpartner sind immer die Hausbanken. Eine interaktive Karte (unten auf der Internetseite) führt zu den Bürgschaftsbanken der Bundesländer und ihren Angeboten: https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ermoeglicher.de

Politische Ebene
In der Coronavirus-Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Vereine und Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Wir setzen uns auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe ein und drängen darauf, dass die Landes- und Bundesministerien im wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und sportlichen Bereich Maßnahmen ergreifen. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Schildern Sie Ihre Notlage in knapper aber deutlicher Form Ihrem Kommunalpolitiker, Kreis-, Landtags- und auch Bundestagsabgeordneten aus den eigenen Regionen. Am besten in persönlichen Briefen. Die FN bittet darum, diese Briefe der Betroffenen in Kopie zu bekommen (per E-Mail an Thomas Ungruhe, tungruhe@fn-dokr.de). So können wir uns viel effektiver auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe einsetzen. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für Notsituationen im Pferdesport nach Bundesländern.

Bereits im März 2020 hat der DOSB eine zeitweise veränderte Praxis bei der Ausstellung und Verlängerung von DOSB-Lizenzen beschlossen. Aufgrund der fortdauernden, coronabedingten Einschränkungen wird die Praxis nun ein weiteres Mal für das Jahr 2022 verlängert.

Das bedeutet für den Pferdesport:

  1. Die Landespferdesportverbände können die DOSB Lizenzen, die bis 31. Dezember 2022 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern.
  2. Zudem können die Landespferdesportverbände die Ausbildungsdauer von Trainerausbildungsmaßnahmen, die aufgrund der Corona-Krise nicht abschließend stattfinden können, um ein zusätzliches Jahr und damit auf maximal drei Jahre ausdehnen.

Ablauf der Lizenzverlängerung
Die coronabedingte Verlängerung der Trainerlizenzen von weiteren 12 Monaten auch ohne die geforderte Anzahl an Fortbildungseinheiten erfolgt nicht automatisch, sondern muss von jedem Trainer selbst angefordert werden. Der Verlängerungsantrag wird von den Trainern unter Vorlage der bereits absolvierten Fortbildungseinheiten beim jeweiligen Landespferdesportverband wie bei einer gewöhnlichen Lizenzverlängerung eingereicht und bearbeitet. Da die einzelnen Verbände unterschiedlich vorgehen, ist es ratsam für alle Trainer, sich dazu beim Landespferdesportverband nach den Abläufen zu erkundigen.

Wie sieht es mit dem Eintrag von Hengsten ohne HLP ins Hengstbuch I aus? 

Hierfür gibt es einen Sonderbeschluss der FN-Mitgliedszuchtverbände, die ein Zuchtprogramm für Deutsches Reitpferd führen. Aufgrund des Ausfalls der Hengstleistungsprüfungen infolge der Coronavirus-Epidemie soll die vorläufige Eintragung von Hengsten in das Hengstbuch I im Jahr 2020 auch ohne die Nachweise der notwendigen Hengstleistungsprüfungen möglich sein. Diese Aussetzung der ZVO-Bestimmungen zum Hengstbuch I-Eintrag bedeutet jedoch nicht, dass den Hengsten die Prüfungen generell erlassen werden. Für die vorläufige oder endgültige Eintragung in das Hengstbuch I im Jahr 2021 müssen alle notwendigen Eigenleistungsnachweise gemäß Zuchtverbandsordnung (ZVO) nachgewiesen werden.

Dies bedeutet:

  • Vorläufige Eintragung von dreijährigen gekörten Hengsten ohne Teilnahme an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung bzw. an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung im Sommer/Herbst 2020 oder Frühjahr 2021 sowie an der Sportprüfung für Hengste Teil I im Frühjahr 2021 nachweisen.
  • Vorläufige Eintragung von vierjährigen gekörten Hengsten mit entsprechendem Ergebnis aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung oder einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil I bzw. 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung oder an der Sportprüfung für Hengste Teil II in 2021 zweimal mit Ergebnis nachweisen. Falls die 14-tägige Veranlagungsprüfung noch nicht mit Ergebnis absolviert wurde, muss auch diese nachgewiesen werden.
  • Vorläufige Eintragung von fünfjährigen gekörten Hengsten mit entsprechenden Ergebnissen aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung sowie aus einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil II in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen sich diese Hengste im Laufe des Jahres 2020 zum Bundeschampionat qualifiziert oder eine 50-tägige Hengstleistungsprüfung im Herbst 2020 absolviert haben oder im Frühjahr 2021 mit Ergebnis absolvieren. Alternativ können Hengste auch die Teilnahme mit Ergebnis an der ausnahmsweise nur in 2021 durchgeführten altersgerechten Sportprüfung Teil II für 6-jährige Hengste nachweisen.

Wie sieht es bei den Ponys und Kleinpferden aus?
Auch bei den Pony-, Kleinpferde- und Sonstigen Rassen gibt es aufgrund der derzeitigen Corona-Krise eine Fristverlängerung für das Absolvieren der Hengstleistungsprüfungen. Für alle Hengste, die in diesem Jahr ihre Leistungsprüfung ableisten müssen, wird die Frist für einen Verbleib im Hengstbuch I bis Jahresende 2021 verlängert.

Downloads

Achtung: Aufgrund der aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse werden die Handlungsempfehlungen und Leitfäden derzeit überarbeitet. Wir werden die aktualisierten Dokumente hier schnellstmöglich wieder zur Verfügung stellen.
Für den Fall, dass ausschließlich die notwendige Versorgung und Bewegung von Pferden aus Tierschutzgründen erlaubt ist, stellt die FN folgende Notfallpläne und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Bei Ausgangsbeschränkungen oder -sperren ist es unbedingt notwendig, nicht nur die aktuellen Landesverordnungen zu beachten, sondern auch zusätzlich die Vorgaben des eigenen Landkreises bzw. der eigenen Stadt/Gemeinde.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Stand: 03.12.2021