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Nein zur Pferdesteuer - Foto: Holger Schupp

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Pferdesteuer: Der Abwehrkampf geht weiter

FN und ihre Verbündeten setzen sich unablässig gegen die Einführung der kommunalen Aufwandsteuer ein

Gut fünf Jahre dauert inzwischen der Abwehrkampf der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und ihrer Verbündeten gegen die Pferdesteuer. Bislang waren die zahlreichen Aktionen des Bündnisses sehr erfolgreich. Von mehr als 300 Kommunen, die bereits über eine Pferdesteuer nachgedacht haben, haben nur drei diese tatsächlich eingeführt. In den hessischen Gemeinden Bad Sooden-Allendorf, Schlangenbad und Kirchheim wird seit mehreren Jahren eine Pferdesteuer erhoben und gerade erst ist im Juni Gemeinde Tangstedt in Schleswig-Holstein dazu gekommen. Zwar hatte auch Weißenborn eine entsprechende Satzung verabschiedet und die Pferdesteuer eingeführt. Im Dezember 2015 kam aber die gute Nachricht aus der nordhessischen Gemeinde: Durch einen Aufhebungsbeschluss machten die Kommunalpolitiker ihre Entscheidung wieder rückgängig. Der Grund: Der Verwaltungsaufwand stehe in keinem sinnvollen Verhältnis zum wirtschaftlichen Ertrag. 


NEWS
Tangstedter müssen künftig 150 Euro Pferdesteuer zahlen
Die Pferdefreunde Tangstedts hatten am 14. Juni zum wiederholten Mal alle Kräfte mobilisiert und eine Demonstration organisiert, um die Gemeindevertreter der schleswig-holsteinischen Kommune doch noch von ihrem Vorhaben abzubringen. Vergeblich. Die Abgeordneten stimmten dafür, dass Pferdehalter in Tangstedt ab dem 1. Juli 2017 150 Euro jährlich pro Pferd zahlen müssen. Doch die Gegner der Steuer sind sich einig: Der Abwehrkampf geht weiter. „Die Signale der neuen Landesregierung stimmen uns positiv, dass es eine klare Position gibt, den Sport nicht zu besteuern. Es soll das kommunale Abgabengesetz entsprechend geändert werden“, erklärt FN-Vizepräsident Dieter Medow. Weiterlesen...


Schulterschluss im Kampf gegen die Pferdesteuer
Dass die Steuer „Kein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“ ist, darüber sind sich auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete einig, wie sie im März 2016 an die Entscheidungsträger in den Kommunen appellierten. Seit Jahren setzen sich die FN und ihre Verbündeten gemeinsam mit lokalen Interessenvertretern und weiteren regionalen Ebenen des organisierten Pferdesports in den Gemeinden gegen die Pferdesteuer ein. Rund 24.000 Aktive führen seit 2011 unter Federführung des Aktionsbündnisses Pro Pferd jeden Tag im gesamten Bundesgebiet Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen, leisten Aufklärungsarbeit, unterstützen und initiieren Vor-Ort-Aktionen, sobald das Thema Pferdesteuer von den Kommunen auf die Agenda von Gemeinderatssitzungen gesetzt wird.

Ansprechpartner

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Roy Bartels

Tel 02581/6362-144
Fax 02581/6362-7144

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