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Pferdesport - Breitensport, Turniersport, Spitzensport - Foto: Julia Rau

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Reiten lernen

Die wichtigsten Fragen und Antworten für Reitanfänger

Welche Ausrüstung benötige ich?
Für die ersten Stunden reichen ein paar Stiefel, Stiefeletten oder mindestens knöchelhohe Schuhe mit durchgehender Sohle und kleinem Absatz. Manchmal kann man in der Reitschule einen Reithelm ausleihen. Ersatzweise geht auch ein Fahrradhelm. Die Hose sollte robust, eng anliegend und elastisch sein.

Wo kann ich die Ausrüstung kaufen?
Sicher gibt es ein Reitsportfachgeschäft in der Nähe der Reitschule. Wenn es nicht gleich neue Sachen sein sollen, kann man auch mal die Aushänge am Schwarzen Brett in der Reitschule studieren. Vielleicht wird dort gebrauchte Reitbekleidung angeboten.

Woran erkenne ich einen guten Ausbilder?
Er sollte freundlich, hilfsbereit und auskunftsfreudig sein, also auf alle Fragen eingehen und sich auch Zeit für die Antworten nehmen. Kurzum: Er sollte Dir sympathisch sein. Und ganz wichtig: Natürlich sollte er auch eine Qualifikation haben, z. B. Trainer C, B, A oder Pferdewirt.

Woran erkenne ich ein gutes Schulpferd?
Ein gutes Schulpferd ist freundlich, ausgeglichen, geduldig und arbeitswillig. Von der Größe her sollte es zu Dir passen. Wenn Du sehr jung oder klein bist, ist ein Pony besser als ein Pferd.

Woran erkenne ich, dass es die Pferde gut haben?
Pferde lieben es hell, sauber und luftig. Ihr Stall sollte ein Fenster oder sogar einen Paddock (kleiner Auslauf an der Box) haben. Sie brauchen viel Bewegung, auch durch Auslauf und Weidegang, dann am liebsten mit anderen Pferden.

Was ist besser: Einzel- oder Gruppenunterricht?
Für Anfänger ist Einzelunterricht an der Longe sinnvoll, danach wechselt man in eine Anfängergruppe mit wenig Reitern. Je nach Fortschritt folgt dann der Wechsel in fortgeschrittenere Gruppen. Natürlich kann man auch dauerhaft oder immer wieder zwischendurch Einzelunterricht nehmen, denn dabei erzielt man die größten Lernerfolge.

Wie teuer ist eine Reitstunde?
Der Preis für eine Reitstunde liegt meistens zwischen 10 und 16 Euro. Die Preise können aber regional abweichen.

Welche Versicherung benötige ich?
Grundsätzlich ist jedem Reiter eine private Unfallversicherung zu empfehlen.

Viele sagen, Reiten sei gefährlich, stimmt das?
Reiten ist nicht gefährlich, wenn man unter der fachlichen Anleitung eines qualifizierten Reitlehrers Stück für Stück mit dem Pferd und dem Reiten vertraut gemacht wird. Ausbildung ist die Grundlage für Sicherheit im Reitsport. Und natürlich die richtige Ausrüstung. Also, immer einen Reithelm tragen!

Was passiert in der ersten Reitstunde?
Die ersten Reitstunden sind meist Longenstunden. Dabei geht das Pferd an der Longe (langen Leine) auf dem Zirkel (großer Kreis) um den Reitlehrer im Schritt (langsamste Gangart) herum. So kann dieser das Pferd jederzeit kontrollieren, während Du Dich ganz auf Dich und das Pferd konzentrieren kannst.

Wer hilft mir mit dem Pferd?
Natürlich der Reitlehrer oder eine andere qualifizierte Person. Sie zeigen, wie man das Pferd aus der Box holt, zum Putzplatz führt, dort anbindet, Fell und Hufe reinigt, Sattel und Trense auflegt und es in die Halle führt. Reitanfänger bekommen immer eine fachliche Anleitung, bis sie das Vor- und Nachbereiten des Pferdes selbstständig beherrschen.

Schauen andere bei meinem ersten Versuch zu?
Das kommt darauf an: Kinder und Jugendliche werden meist von den Eltern oder Großeltern zu ihren ersten Versuchen begleitet. Diese schauen dann auch zu. Erwachsene Reitanfänger legen oft Wert darauf, die ersten Reitversuche ohne Publikum zu machen.

Woher lerne ich alles "rund ums Pferd"?
Zunächst vom Reitlehrer. Er erklärt, z. B. vor der ersten Reitstunde, wie man das Pferd behandeln und vorbereiten muss. Während des Unterrichts erfährt man dann immer mehr über Pferde und das Reiten. Ganz wichtig: Frag alles, was Du wissen willst. Gutes Basiswissen findest Du auch beim FNverlag (siehe Buchtipp unten).

Wie oft reitet man am besten als Einsteiger?
Du solltest mindestens einmal die Woche zur Reitstunde gehen. Aber: Je häufiger Du in der Woche reitest, umso besser. Dann sind Deine Fortschritte größer und schneller. Denn es gilt: Reiten lernt man nur durch Reiten!

Reite ich alleine oder mit mehreren?
Am Anfang wirst Du Einzelunterricht an der Longe haben. Nach dem ersten Einstieg wechselst Du in eine kleine Reitanfängergruppe.

Wie lange dauert eine Reitstunde?
Am Anfang, wenn Du noch Longenunterricht hast, dauert eine "Stunde" ca. 15 bis 20 Minuten. Mit steigender Kondition und im Gruppenunterricht dauern die Stunden 45 bis 60 Minuten.

Muss ich mein Pferd mit jemandem teilen?
Generell reitet ein Reitschüler ein Schulpferd. Daher kann es sein, dass das Schulpferd vor oder nach Deiner Stunde auch von einem anderen Schüler geritten wird.

Kann ich am Anfang auch nur Putzen zum Kennenlernen?
Das kannst Du individuell mit Deiner Reitschule absprechen. Eine gute Reitschule geht auf Deine Wünsche ein und erklärt Dir den Umgang mit dem Pferd.

Ich höre immer, Pferde sind im Maul empfindlich. Was passiert, wenn ich an den Zügeln ziehe?
In den ersten Reitstunden an der Longe wirst Du ohne Zügel reiten, damit Du Dich völlig auf das Sitzen und die Bewegung des Pferdes konzentrieren kannst.

Ansprechpartner

Foto von Andrea Winkler

Andrea Winkler

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