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Turniersport - Disziplinen, Turniere, LPO - Foto: www.reit-bilder.de

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Wettbewerbsordnung (WBO)

Wettbewerbsordnung für den Breitensport (WBO) 2018

Die Wettbewerbsordnung (WBO) regelt die Durchführung von breitensportlichen Veranstaltungen mit Wettbewerben in Deutschland. Sie enthält Grundregeln, Ideen für Wettbewerbe, wichtige Tipps für Veranstalter und Arbeitshilfen in Form von Checklisten, Mustervordrucken und Formblättern. Die WBO ist damit sowohl für den Erstteilnehmer, den Erstveranstalter, den Richter oder Prüfer als auch für all diejenigen, die bereits im Basissport unterwegs sind, das Standardwerk für eine erfolgreiche Teilnahme oder Umsetzung einer WBO-Veranstaltung. Die WBO ist erhältlich im FNverlag.

Die WBO deckt nicht nur die gesamte Palette der "Reiterwettbewerbe" ab - Dressur-, Spring-, Geländereiterwettbewerbe, einfache Reiterwettbewerbe, Longenreiterwettbewerbe, Fahrerwettbewerbe und Führzügelklassen aller Art - sondern beinhaltet auch zahlreiche breitensportliche Wettbewerbsideen: von der bekannten Gelassenheitsprüfung über Allround-Wettbewerbe, Gruppengeländeritte, Handpferdereiten und "Horse & Dog"-Prüfungen bis hin zum Quadrillereiten und -fahren.

Auch die Veranstalter profitieren vom großen Gestaltungsfreiraum der WBO. Geldpreise werden generell nicht ausgeschrieben und für etliche Wettbewerbe reicht ein Prüfer Breitensport als "Richter" aus. Zahlreiche praxiserprobte Musterbeispiele in der WBO erleichtern Veranstaltern die ersten "Gehversuche" bei der Ausschreibung.

WBO-Veranstaltungen ausrichten
Eine Veranstaltung nach WBO ausrichten darf nahezu jeder - von der FN über die Landes-, Bezirks- oder Kreisverbände beziehungsweise deren Vereine und Mitgliedsbetriebe bis hin zu den Anschlussverbänden der FN. Veranstalter sollten sich im Vorfeld gut überlegen, wen sie mit ihrer Veranstaltung ansprechen wollen und daran ihr Angebot an Wettbewerben und Prüfungen ausrichten. Danach fällt auch die Entscheidung leicht, ob man ein "klassisches" Turnier mit LPO- und WBO-Anteilen oder eine reine WBO-Veranstaltung ausrichten will.

Steht das Konzept, ist der nächste Schritt die Anmeldung des Wunschtermins bei dem für die Region zuständigen Bezirks- oder Kreisverband. Dadurch sollen Terminkollisionen vermieden werden. Bei der Ausformulierung der Ausschreibung müssen neben der WBO beziehungsweise der WBO/LPO auch besondere Umsetzungsbestimmungen des jeweiligen Landesverbandes und der jeweiligen Landeskommission berücksichtigt werden. Zuletzt wird die Ausschreibung fristgerecht (Anmeldefrist regelt der LV) an den jeweiligen Landesverband weitergeleitet und von diesem genehmigt. Anschlussverbände lassen die Ausschreibung zunächst von ihrem eigenen Verband genehmigen und leiten sie dann an den Landesverband weiter.

Eine fertige Ausschreibung enthält folgende Informationen: 

  • Veranstaltungsort und -datum 
  • Veranstalteradresse und -kontakt 
  • Veranstaltungsleitung (Name des/der Verantwortlichen für die technischen Voraussetzungen und den Ablauf)
  • evtl. Nennung-Online-Angaben 
  • Nennungsschluss 
  • Einsatz/Gebühren je Wettbewerb 
  • vorläufige Zeiteinteilung (z.B. welche Wettbewerbe am Samstag, welche am Sonntag stattfinden, ohne exakte Zeitangaben) 
  • allgemeine Teilnahmeberechtigung 
  • Kurzbeschreibung jedes Wettbewerbs mit Bewertungsmodus sowie besondere Teilnahmeberechtigungen und ggf. Ausrüstungsbestimmungen (sicherheitstechnisch und tierschutzgerecht) 
  • organisatorische Hinweise (u.a. eine Wegbeschreibung) 
  • Genehmigungsvermerk des LV/der LK (ohne diese ist die Ausschreibung nicht gültig). 

Ansprechpartner

Foto von Annette von Hartmann

Annette von Hartmann

Tel 02581/6362-282
Fax 02581/6362-7282

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