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Vereine und Betriebe - Vorreiter Deutschland

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Interessenvertretung

Lokale Netzwerke und starke Partner schützen den Pferdesport

Drohkulisse Pferdesteuer, Reitverbote oder mangelndes Verständnis für Pferdehaltung: Nicht jeder weiß, dass Pferde Deutschland gut tun. Das spüren Pferdeleute vor allem vor Ort. Deshalb ist gerade dort auch die Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung für den Pferdesport nötig. Ob großer oder kleiner Einsatz – Ideen für die lokale Lobbyarbeit gibt der FN-Film „Pferde tun Deutschland gut! Engagierte Pferdeleute sorgen für Verständigung.“ Der animierte Erklärfilm bringt das komplexe Thema „Lobbyarbeit vor Ort“ auf den Punkt und zeigt, was jeder einzelne nach seinen Möglichkeiten tun kann.

FN-Film gibt Tipps für Lobbyarbeit vor Ort

Seit Jahren bewegt und bedroht das Thema Pferdesteuer die Pferdeleute. Über 250 Kommunen, verteilt im ganzen Bundesgebiet, wollten bisher eine Pferdesteuer einführen. Mit Schlangenbad, Bad Sooden-Allendorf, Kirchheim und Weißenborn haben vier hessische Gemeinden ihre Pläne umgesetzt. Ende 2015 dann ein Erfolg: Weißenborn hat die Pferdesteuer wieder abgeschafft. Am Beispiel der Pferdesteuer wird die Bedeutung lokaler Interessenvertretung durch die Pferdeleute vor Ort deutlich.

Beziehungen aufbauen und pflegen
Menschen, die nichts mit Pferden zu tun haben, gibt es viele. Die meisten stehen positiv zu den Tieren. Dennoch gibt es, wie die Pferdesteuerdiskussion zeigt, auch Menschen, die der Anblick von Pferden und Reitern nicht erfreut: Sie stören sich zum Beispiel über Pferdeäpfel auf Straßen und Wegen. Die Pferdesteuer ist nur eine mögliche negative Konsequenz für Reiter, Voltigierer, Fahrer, Pferdebesitzer und -züchter, für Reitvereine und Pferdebetriebe, für pferdebegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Einschränkungen beim Ausreiten oder in der Pferdehaltung sind weitere Nachteile, die lokal drohen können oder schon Realität geworden sind.

Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, sind also Reitwege gekappt oder steht die Pferdesteuer auf der Agenda, dann ist hoher Einsatz gefordert. Gerade am Beispiel der Pferdesteuer werden die Dimensionen deutlich: Gemeinsam mit den Landespferdesportverbänden, dem „Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer“ und den weiteren regionalen Ebenen des organsierten Pferdesports koordiniert die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) den bundesweiten Abwehrkampf gegen die Pferdesteuer. Die rund 24.000 Aktiven im Kampf gegen die Pferdesteuer führen jeden Tag im gesamten Bundesgebiet Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen und in Gremien bis in die Kommunen hinein mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern. Sie leisten intensive Aufklärungsarbeit, um auf Informationsdefizite aufmerksam zu machen, sie koordinieren die Abwehrarbeit mit Partnerverbänden, wie zum Beispiel den Bauernverbänden und Landessportbünden. Sie unterstützen und initiieren Vor-Ort-Aktionen, sobald das Thema Pferdesteuer von den Kommunen auf die Agenda von Gemeinderatssitzungen gesetzt wird. Über das Aktionsbündnis wird jedem Hinweis nachgegangen.

Dieser Aufwand macht deutlich, dass es erst gar nicht zu solchen Plänen und Entwicklungen kommen darf. Entscheidend dafür ist ein gutes Verhältnis der Pferdeleute vor Ort zu den Vertretern der Kommunen und zur Bevölkerung. Wenn Vereine und Betriebe sich in das kommunale Leben einbringen, wenn der Pferdesport Teil des gesellschaftlichen Lebens vor Ort ist, dann gibt es statt Vorurteilen Unterstützung. Eine Aufgabe, zu der jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten kann.

Vertiefende Informationen rund um das Thema Lobbyarbeit und Pferdesteuer, eine Liste mit Argumenten für Pferd und Pferdesport sowie gegen diese Steuer und Kontaktdaten von Ansprechpartnern gibt es unter www.pferd-aktuell.de/pferdesteuer. Dass und welchen Wert das Pferd für die Gesellschaft hat, dazu finden sich Informationen, Materialien und Filmbeiträge unter www.pferd-aktuell.de/wertpferd.

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