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Der Ausbilder im Pferdesport

Freiberuflich, festangestellt oder ehrenamtlich?

Je nach Größe, Angebot und Ambitioniertheit des Reitvereins muss entschieden werden, ob man einen Reitlehrer fest anstellt, einen freiberuflich tätigen Trainer beschäftigt oder den Unterricht von einem ehrenamtlichen Trainer erteilen lässt.

Der festangestellte Ausbilder
Hier sollte es sich idealerweise um einen Profi handeln, der eine Ausbildung als Pferdewirt „Schwerpunkt Reiten“ absolviert oder vielleicht sogar die Meisterprüfung zum Pferdewirtschaftsmeister bestanden hat.
Sicher kann sich das nicht jeder Verein leisten, allerdings besteht die Möglichkeit, ein Grundgehalt zu zahlen und dem Reitlehrer ansonsten prozentuale Beteiligung an den Einnahmen für den Unterricht zu bieten. Sofern möglich kann der Verein dem Profi zusätzlich die Möglichkeit anbieten, innerhalb der Anlage selbstständig mit Berittpferden zu agieren. Das hat gleichfalls motivierende Aspekte: Der Reitlehrer ist vor Ort, wird kundenorientierter arbeiten und kann so besser auf die Wünsche der Reitschüler eingehen.

Der Freiberufler
Der Verein kann aber auch einem Reitlehrer die Möglichkeit bieten, als selbstständiger, freiberuflicher Ausbilder auf der Anlage für ihn zu arbeiten. Das kann beispielsweise mit einer regelmäßigen Zahlung des Vereins an den Ausbilder gekoppelt sein (wenn er etwa neben dem Unterrichten der Reitschüler auf Schulpferden zur Betriebsleitung beiträgt sowie beim Füttern und Misten hilft), muss aber nicht. Vereinbart werden kann auch, dass Freiberufler kein Gehalt erhalten, sondern die Möglichkeit, eigene Pferde kostenlos einzustellen.

Der Verein hat bei der „Freiberufler-Regelung“ den Vorteil, sich in Sachen Reitunterricht um nichts kümmern zu müssen, dafür aber neue Mitglieder/Pferdeeinsteller zu gewinnen, die speziell bei diesem Ausbilder lernen möchten.
Es gilt zu beachten, dass sich beim Einsatz von Freiberuflern klare, vertragliche Regelungen und die Vereinbarung einer Probezeit sowie eine Befristung der Verträge bewährt haben. Grundsätzlich sollte es sich auch bei dem freiberuflichen Ausbilder Idealerweise um einen Profi handeln, der zumindest eine Ausbildung als Pferdewirt „Schwerpunkt Reiten“ absolviert hat.

Ehrenamtliche Reitlehrer
In vielen Reitervereinen wird der Basisunterricht von Mitgliedern erteilt, die dafür höchstens eine kleine Vergütung erhalten. Sie haben mit einer Amateur-Ausbilderqualifikation wie beispielsweise dem Trainer C Basissport viel Freude am Umgang mit Kindern beziehungsweise Jugendlichen und auch mit Erwachsenen. Diese meist sehr engagierten Ausbilder sind für die Arbeit vieler Vereine prägend. Sie sind häufig diejenigen, die sich in der Alltagsarbeit mit den Erwartungen sowie Vorstellungen der Mitglieder beziehungsweise Kunden auseinandersetzen müssen und auf die verschiedensten Fragen der Ausbildung um Antwort und Hilfe gebeten werden.

Insofern sollte hier die fortwährende Weiterbildung und Weiterqualifizierung der Ausbilder selbstverständlich sein und auch als Aufgabe des Vereins verstanden werden. Hierzu kann der Verein beispielsweise auch aktive Profis wie die oben erwähnten Pferdewirte „Schwerpunkt Reiten“ oder Pferdewirtschaftsmeister einladen, die in Kurzfortbildungen sicherlich gute Impulse geben können.

Darüber hinaus bieten die Landes-, Reit- und Fahrschulen der Pferdesportverbände vielfältige Programme an. Die Angebote beziehen sich auf die verschiedensten Themen wie zum Beispiel:

  • Erwachsenenunterricht
  • Reitgymnastik und Konditionstraining
  • Serviceleistungen, Kundenumgang, Krisenmanagement
  • Kommunikation und Rhetorikschulung

Aber auch ein „Hineinschnuppern“ in andere Bereiche des Pferdesports kann sinnvoll sein. Der Reitlehrer im Verein hat sich auch auf der Basis der Richtlinien für Reiten und Fahren konstruktiv mit Fragen rund um Trends und „alternative“ Ausbildungen auseinanderzusetzen. Er sollte – vielleicht in Rücksprache mit dem Breitensportbeauftragten des Vereins, der oftmals weitere Hintergründe kennt – fähig sein, qualifiziert zu antworten und diese „Trends“ sachlich fundiert zu überprüfen und zu bewerten.

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Foto von Annette von Hartmann

Annette von Hartmann

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