R+V Allgemeine Versicherung AG - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht

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Gespannführer

Der Gespannführer ist in der Lage, ein Gespann mit Personengruppen oder eine Gespanngruppe im Straßenverkehr und im Gelände unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, der Belange des Umweltschutzes, des Tierschutzes und der Unfallsicherheit zu führen.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung sind:

  • Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört, sofern der Fahrer kein gewerblicher Fahrer ist
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Besitz des Fahrpass oder des Fahrabzeichens 5 (FA 5) und einschlägige fahrerische Erfahrung
  • Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses über (9 LE), der Kurs darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen
  • Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses (nicht älter als sechs Monate)
  • Teilnahme an einem Einführungswochenende, sofern vom LV vorgeschrieben
  • Teilnahme am Vorbereitungslehrgang (30 LE a 45 Minuten einschließlich einer Übungsfahrt)
Prüfungsanforderungen

1. Mündliches Prüfungsgespräch über

  • Fahrlehre (Grundlagen des Fahrens (Grundbegriffe des Achenbach-Systems); Ausrüstung, Geschirrkunde, Sicherheitsbestimmungen (Wagen und Geschirre))
  • Sportartbezogenes Basiswissen, Überprüfung der Handlungs- bzw. Vermittlungskompetenz in:

a) Organisation, Sport und Umwelt, Sicherheit: Vorbereitung und Durchführung von Wanderfahrten (Organisation); Grundkenntnisse im Umgang mit der Karte; Straßenverkehrsrecht, Landesrecht zum Fahren in Feld und Wald; Verhaltensweisen für die Umweltverträglichkeit des Fahrens; Sicherheit im Pferdesport und Unfallverhütung; Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes einschließlich Transport

b) Pferdehaltung und Veterinärkunde: Pferdehaltung/Veterinärkunde unter besonderer Berücksichtigung der Versorgung der Pferde unterwegs; PAT-Werte und ihre Interpretation; Beurteilung der Verfassung des Pferdes (Fahrtauglichkeit) inkl. Hufbeschlag, Nachziehen, Nachnageln und Abnehmen; Erkennen von Krankheiten und zu ergreifenden Maßnahmen

2. Praktisches Fahren/Longieren

  • Praktisches Fahren (Vorstellen einer Gespanngruppe auf dem Außenplatz; Leiten einer Gruppe von Gespannen im Gelände/Straßenverkehr)
  • Longieren (Arbeit an der Longe; Einführung an der Doppellonge)

3. Praktische Unterrichtserteilung

  • Grundlagen der Pädagogik
  • Aufbau und Gestaltung von Ausfahrten
  • altersspezifische Entwicklung und Leistungsfähigkeit (Kinder/Jugendliche, Erwachsene)
  • Aufsichtspflicht und Unfallverhütung
Lehrgangs- und Prüfungsort

Lehrgang und Prüfung erfolgen:

  • bei von den LV benannten Fachschulen oder
  • auf Vorschlag des LV an anderen Ausbildungsstätten, sofern die Genehmigung der FN vorliegt.

Der Lehrgangsleiter, der mindestens im Besitz des Trainer B – Fahren mit gültiger DOSB- oder BLSV-Trainerlizenz – bzw. Pferdewirt – Fachrichtung Haltung und Service mit gültigem BBR-Fortbildungsnachweis oder Pferdewirt Fachrichtung Klassische Reitausbildung mit gültiger DOSB-Lizenz oder Fachrichtung Klassische Reitausbildung mit gültigem BBR-Fortbildungsnachweis – bzw. Pferdewirtschaftsmeister – Teilbereich Reitausbildung – sein muss, wird vom Veranstalter mit Genehmigung der LK bzw. des LV bestimmt.

R+V

Die R+V-Operationskostenversicherung für Pferde: ab 6,78 EUR mtl., ohne jährliche Höchstentschädigungsgrenze.
Übernahme der in der Tierklinik entstehenden Kosten für tierärztliche Leistungen, Medikamente und Nachsorge bis zu 14 Tage ab der Operation.

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