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Trainer C Gangreiten

Zuständig für die Ausbildung der Trainer im Gangreiten ist die Internationale Gangpferdevereinigung e.V (IGV). Weitere Informationen dazu auf der IGV-Homepage.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung sind:

  • Der Bewerber muss persönliches Mitglied in der IGV sein bzw. die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landesund/ oder Anschlussverbände angehört, nachweisen
  • Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. des 16. Lebensjahres, sofern dem Bewerber vom Lehrgangsleiter und der Prüfungskommission entsprechende Empfehlungen ausgesprochen worden sind
  • einwandfreie charakterliche Haltung und Führung; Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses, nicht älter als 6 Monate
  • Inhaber des Gangreitabzeichends in Silber
  • Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses ( 9 LE), der nicht länger als 2 Jahre zurückliegen darf
  • Absolvierung eines mindestens 18-tägigen Vorbereitungslehrgangs bzw. einer entsprechenden Anzahl an Trainingseinheiten (120 LE)
  • Nachweis eines Sachkundenachweises
Prüfungsanforderungen

Die Prüfung besteht aus mehreren Teilprüfungen. Der Prüfling muss in der Prüfung
Pferde aus mindestens zwei verschiedenen Gangpferderassen reiten. Falls der Bewerber
in den geforderten Teilprüfungen nur eine Pferderasse geritten hat, so muss er
in einer von den Prüfern zu stellenden Zusatzaufgabe ein Pferd einer anderen Gangpferderasse
reiten.
Es werden folgende Anforderungen gestellt:
1. Praktischer Teil
a) Gangreiten
 Vorreiten und Anforderungen entsprechend einer IGV-Töltprüfung gemäß IGV-Sportordnung und Pferdetausch
b) Signalreiten
Vorreiten und Anforderungen einer „Signalreitaufgabe“ nach Ermessen des Ausbilders
c) Fahren vom Boden aus auf der Ovalbahn oder einem großen Platz

  • Fahren vom Boden im Schritt oder
  • einfache Longenarbeit
  • mehrmals Anhalten und Stillstehen
  • Rückwärtsrichten
  • Wendungen um Tonnen
  • Fahren vom Boden aus im Trab oder Tölt
  • Anhalten, Stillstehen und Rückwärtsrichten oder Absatz eingefügt
  • einfache Longenarbeit
  • Vorstellen eines Pferdes in der „Einfachen Longenarbeitsaufgabe“ gemäß der IGV-Sportordnung

d) Trailarbeit
Vorstellen eines Pferdes in sechs vom Sattel aus durchgeführten Aufgaben, die Trailaufgaben müssen deutlich reiterliche Schwerpunkte haben
e) Dressurreiten
Vorreiten der mittleren Rittigkeitsprüfung und Leichttraben und Galopp nach Maßgabe der Prüfer
f) Praktische Unterrichtserteilung
Erteilung von Unterricht in Unterrichtsausschnitten exemplarisch in den folgenden
folgenden Bereichen: Gangreiten, Rittigkeit, Signalreiten und Trailarbeit; Pflichtfach:
Tölt-/Gangreiten
Der Bereich wird am Tag vor der Prüfung ausgelost, im Anschluss Kurzkommentar der eigenen Unterrichtserteilung.
2. Theoretischer Teil
a) Allgemeine Reit- und Gangartenlehre
Mündliche Prüfung:

  • Grundausbildung und Training von Reiter und Pferd
  • Kenntnisse über Gangpferderassen und ihre speziellen Gangarten
  • Training und Ausbildung von Gangpferden mit Schwerpunkt Freizeitreiten, Reiten im Gelände, Signalreiten bzw. leichter Reitweise

b) Sportlehre
Klausur, wird vom Lehrgangsleiter bewertet

  • sportartübergreifendes Basiswissen
  • sportartbezogenes Basiswissen
  • Grundkenntnisse über die reiterliche Verbandsstruktur
  • Bewertung der Integration des Sports in die Umwelt, Kenntnisse wichtiger Bestimmungen
  • Ethische Grundsätze des Pferdesports/Grundlagen des Verhaltens im Pferdesport

c) Unterrichtserteilung
Mündliche Prüfung:

  • Grundkenntnisse der Sportpädagogik und Psychologie, insbesondere der Methodik und Didaktik des Unterrichts

d) Hausarbeit und Referat
Wird vom Lehrgangsleiter bewertet

  • Anfertigen und Vortragen einer schriftlichen Hausarbeit aus dem Prüfungsgebiet. Für den Vortrag stehen maximal 30 Minuten zur Verfügung. Das Thema der Arbeit wird im Einvernehmen mit dem Ausbilder festgelegt. Die Vergabe des Themas kann bereits vor Lehrgangsbeginn erfolgen.

e) Pferdehaltung und Veterinärkunde
Mündliche Prüfung:

  • Dieses Fach wird nur geprüft, wenn der Teilnehmer nicht im Besitz des FN-Sachkundenachweises ist.
  • Überwachung im Umgang mit dem Pferd in Stall, Paddock, Weide, Reitanlage und Gelände
  • Kenntnisse des Tierschutzgesetzes sowie von Verbandsnormen über den Umgang mit dem Pferd
  • Grundkenntnisse über Haltung, Pflege und Fütterung des Pferdes
  • Grundlagen der Anatomie des Pferdes sowie wichtiger Pferdekrankheiten, Einleitung entsprechender Sofortmaßnahmen bei Verletzung oder Krankheit
  • Anlegen von Verbänden
Lehrgangs- und Prüfungsort

Lehrgang und Prüfung erfolgen auf von der IGV benannten Ausbildungsstätten und werden von der IGV geregelt. Lehrgangsleiter sind IGV-Ausbilder.

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