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Ausbildungsweg

Die betriebliche Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Falls der Auszubildende bereits einen Berufsabschluss in einem anderen Ausbildungsberuf hat, dauert die Berufsbildung lediglich zwei Jahre. Auszubildende, die das Berufsgrundschuljahr (BGJ) Landwirtschaft erfolgreich absolviert haben, wird dieses als erstes Ausbildungsjahr anerkannt. Eine Verkürzung auf zwei Jahre kann auch bei Nachweis von mindestens des schulischen Teils der Fachhochschulreife beantragt werden.

Ausbildungsorte

Die Berufsausbildung zum Pferdewirt erfolgt nach dem dualen System. In erster Linie erfolgt die Ausbildung dabei in einem staatlich anerkannten Ausbildungsbetrieb. Die Anerkennung des Betriebes erfolgt durch die zuständige Stelle, die in der Regel die Landwirtschaftskammer des betreffenden Bezirkes ist. In den Bezirken, in denen es keine Landwirtschaftskammer gibt, ist dies eine vom Land bestimmte Stelle, z.B. das Regierungspräsidium oder das Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Der zweite Ausbildungsort neben dem Ausbildungsbetrieb ist die Berufsschule, die in der Regel einmal wöchentlich oder in Form von Blockunterricht besucht werden muss. Dort werden die Kenntnisse rund um die gesamte Ausbildung vertieft. Die zuständigen Stellen der einzelnen Bundesländer mit Informationen zu den Ausbildungsbetrieben in diesem Bundesland sind hier zu finden: 

Ausbildungsvertrag

Die Ausbildung beginnt mit dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages zwischen dem Ausbildungsbetrieb, dem Ausbilder und dem zukünftigen Auszubildenden bzw. dessen gesetzlichem Vertreter. Dieser Vertrag muss durch die zuständige Stelle (siehe Ausbildungsorte) genehmigt werden. Genaue Auskünfte, z.B. über die Vergütungshöhe, sind ebenfalls von der jeweils zuständigen Stelle zu erhalten. 

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsinhalte richten sich nach dem Ausbildungsrahmenplan, der im Berufsbildungsgesetz festgelegt worden ist. Dieser umfasst folgende Aspekte:

  • Tiergerechte Pferdehaltung und Pferdefütterung
  • Tierschutz und Tiergesundheit
  • Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht und Leistungsprüfungen
  • Betriebliche Abläufe und Organisation, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge
  • Dienstleistungen, Kundenorientierung und Marketing
  • Pferdezucht und Pferdeaufzucht
  • Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Naturschutz, ökologische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit
  • Qualitätssichernde Maßnahmen 

Diese Inhalte sollten kontinuierlich aufbauend während der gesamten Ausbildung im Betrieb, in der Berufsschule sowie evtl. auch durch außerbetriebliche Maßnahmen vermittelt werden.

Ansprechpartner

Foto von Markus Scharmann

Markus Scharmann

Tel 02581/6362-620
Fax 02581/6362-208

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