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08.05.2019 | 08:00 Uhr | Die Persönlichen Mitglieder (PM) der FN

PM-Beirat: Mitgliederzahlen stabil geblieben

Ausblick auf 2019 mit ersten positiven Indikatoren und neuem Förderprojekt

Hamburg (fn-press). Fast 180 und damit so viele Seminare wie noch nie gab es 2018 im Bereich Persönliche Mitglieder (PM). Im Rahmen der FN-Tagungen in Hamburg konnte sich der dritte Bereich der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei seiner traditionellen Beiratssitzung zudem darüber freuen, dass die Mitgliederzahlen das zweite Jahr infolge stabil geblieben sind.

Nach einem kleinen Plus von 0,6 Prozent in 2017, blieb die Zahl der Mitglieder mit einem Plus von 0,12 Prozent auch 2018 annähernd konstant. Zum Jahreswechsel wurden 58.951 Persönliche Mitglieder gezählt. „In Zeiten, in denen die Zahlen von Turnieren, Starts und Prüfungen rückläufig sind und auch die Zahlen der Vereinsmitglieder nicht steigen, ist es positiv zu bewerten, dass die PM-Mitgliedszahlen stabil bleiben und wir sogar ein winziges Plus aufweisen können“, ordnete Stephanie Pigisch, Leiterin des PM-Bereichs, in ihrem Jahresrückblick die Entwicklung ein. Auch von den Seminaren gab es grundsätzlich Positives zu berichten. „Wir hatten im vergangenen Jahr wieder über 10.000 Teilnehmer bei knapp 180 Seminaren. Das sind so viele Seminare wie noch nie. Hinzu kommen fast 2.000 Teilnehmer bei zwölf Webinaren“, stellte Pigisch vor. Sie schränkte jedoch ein: „Trotz der tollen absoluten Zahlen, ist die durchschnittliche Teilnehmerzahl je Seminar leider leicht rückläufig. Das wollen wir natürlich ändern und nehmen die Herausforderung an.“

Im PM-Reisebereich gab es 2018 20 selbst veranstaltete Reisen mit rund 440 Teilnehmern. Organisatorisch die größte Herausforderung waren dabei die Reisen zu den Weltreiterspielen im US-amerikanischen Tryon. Für die höchste Zahl an Reisegästen sorgte ein Dauerbrenner: Fast 50 Personen wollten das Hamburger Derby sehen. FNticket&travel war damit ausgebucht.

In den Sozialen Medien werden die Persönlichen Mitglieder immer bekannter und beliebter. So konnte die PM-Fanseite auf Facebook im vergangenen Jahr die 30.000-Fans-Marke knacken. „Für unsere Persönlichen Mitglieder und solche, die es vielleicht werden möchten, versuchen wir auf unterschiedlichsten Kanälen präsent zu sein und ein attraktives Angebot zu schaffen“, so Pigisch.

Ausblick 2019
Ein Ausblick auf das schon laufende Jahr 2019 rundete die PM-Beiratssitzung ab. Stephanie Pigisch berichtete von den Marketing- und Mitgliedergewinnungsaktionen rund um die Messe Equitana. „Darüber konnten wir mehr als 250 neue Persönliche Mitglieder gewinnen.“ Positiv ist mit mehr als 4.100 Teilnehmern auch die Bilanz der ersten vier Monate im Seminarbereich. „Unser Ziel ist es, das große Angebot und das hohe Grundniveau zu halten und dabei dem Wunsch unserer PM nach vielen praxisnahen Ausbildungsthemen nachzukommen. Daher haben wir in diesem Jahr beispielsweise neue Seminarreihen zur Jungpferdeausbildung im Programm“, erläuterte Pigisch.

Im Reisebereich geht der Blick derweil schon in Richtung Tokio 2020. Pigisch sagte dazu: „Die Reisen zu den Olympischen Spielen sind natürlich immer ein Highlight. Wir freuen uns, dass wir verschiedene attraktive Reisepakete zusammenstellen konnten, bei denen der Sport im Mittelpunkt steht und trotzdem das kulturelle Erlebnis nicht zu kurz kommt.“ Neben Reisen zu pferdesportlichen Großereignissen und Zuchtreisen zu bedeutenden Gestüten, etabliert sich bei FNticket&travel auch ein dritter Schwerpunkt immer mehr: Expeditionsreisen. Nach der Mongolei, die auch 2019 erneut auf dem Programm steht, fand im April erstmals eine PM-Expeditionsreise nach Namibia statt, die der ehemalige Münsteraner Zoodirektor, Jörg Adler, begleitete.

Noch ganz frisch ist die Information, dass es ein neues PM-Förderprojekt gibt. „Fair geht vor – Jugend für Fairness im Pferdesport“ heißt es. Ziel ist es, der Jugend im Reitsport einen positiven Umgang mit Pferd und Mensch zu vermitteln und gleichzeitig gutes und faires Reiten an der Basis hervorzuheben. Das Förderprojekt unterstützt Jugendliche dabei, auf einem Turnier einen Fairnesspreis zu vergeben und dabei den eigenen Blick für das Thema zu schärfen. „Jeder der möchte, kann sich ab sofort bei uns bewerben und einen Fair-geht-vor-Preis in sein Turnier integrieren“, ermunterte Pigisch dazu, das Projekt bekannt zu machen. hoh

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...soll besser werden!

Die Persönlichen Mitglieder und das Magazin Reiter Revue International suchen jedes Jahr nach tollen Beispielen von Stall-Umbau- und Neubaumaßnahmen, die vor allem dem Ziel der artgerechten Haltung dienen.

Stallbesitzer und Vereine, die ihre Pferdeställe saniert, erweitert oder neugebaut haben, können sich jetzt bewerben.

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