Pikeur & Eskadron - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Nein zur Pferdesteuer - Foto: Holger Schupp

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Aktionen gegen die Pferdesteuer

Das Vorgehen gegen die Pferdesteuer

Gemeinsam mit den Landespferdesportverbänden und den weiteren regionalen Ebenen des organsierten Pferdesports koordiniert die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) den Abwehrkampf gegen die Pferdesteuer in Deutschland. In den letzten Tagen und Wochen stand die Pferdesteuer in 23 Gemeinden zur Debatte. In den letzten Jahren waren es über 240 Kommunen, die eine Pferdesteuer einführen wollten. Der Kampf gegen die Pferdesteuer hat dazu beigetragen, dass trotz alledem bisher noch keine Gemeinde außerhalb Hessens eine Pferdesteuer eingeführt hat.

Folgende Aktionen laufen im Kampf gegen die Pferdesteuer:

  • Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen und Gremien bis in die Kommunen hinein mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern
  • intensive Aufklärungsarbeit insbesondere in den Kommunen, um auf Informationsdefizite aufmerksam zu machen
  • Koordination der Abwehrarbeit mit Partnerverbänden, z.B. den Bauernverbänden und Landessportbünden
  • Unterstützung und wenn notwendig Initiierung von Vor-Ort-Aktionen, sobald das Thema Pferdesteuer von den Kommunen auf die Agenda von Gemeinderatssitzung gesetzt wird
  • Produktion von Werbematerialien gegen die Pferdesteuer

Diskussionen in mehr als 240 Städten und Gemeinden
Mittlerweile haben die FN und ihre Verbündeten bundesweit in mehr als 240 Städten und Gemeinden Diskussionen zur Pferdesteuer geführt. Jede Kommune muss einzeln betrachtet werden. Dort werden die Weichen für oder gegen die Pferdesteuer gestellt. Aus jedem Fall werden neue Lehren gezogen. Ziel ist es, diejenigen, die solche Diskussionen in ihren Kommunen führen müssen, mit denen, die gerade mittendrin stecken, zu vernetzen.

Die FN und ihre Partner erhalten im Kampf gegen die Pferdesteuer fast täglich Informationen von über 24.000 Aktivisten aus dem gesamten Bundesgebiet. Über das "Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer" wird jedem Hinweis nachgegangen. Hier geht es zur Facebook-Seite des Aktionsbündnisses.

Darüber hinaus wird jeder Einzelfall analysiert und es erfolgen Kontaktaufnahmen vor Ort. Dazu gehören auch Abstimmungen mit den Verbündeten wie z.B. den Bauernverbänden sowie den Landessportbünden. Selbstverständlich werden die kommunalen Entscheidungsträger mit Info-Briefen und persönlichen Gesprächen aufgeklärt. Ausschusssitzungen der Kommunen werden ggf. persönlich von den Reitern und Verbandsvertretern besucht. 

Die FN setzt auf Überzeugung und den gesunden Menschenverstand und konfrontiert die Kommunen mit der Fülle an Gegenargumenten. Viele Kommunen sind erschrocken, welch emotionales Pulverfass sie in ihrer eigenen Stadt zünden. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass die Grenzen des fairen Umgangs miteinander auf keinen Fall überschritten werden.

Diese intensive Arbeit funktioniert nur, wenn alle Pferdefreunde zuarbeiten. Das Leitbild der Gegenstrategie lautet: Jeder einzelne zählt. In dem oben geschilderten Sinne arbeiten die Verbände sehr zielgerichtet und effektiv gegen die Pferdesteuer an.

Petition gegen die Einführung der Pferdesteuer
Unter Federführung der FN haben die deutschen Pferdesport- und Zuchtverbände 2013 zu einer großen Protestaktion gegen die Pferdesteuer aufgerufen. Über eine halbe Million Pferdefreunde hatten sich an der bundesweiten Petition gegen die Pferdesteuer beteiligt. Innerhalb des Petitionszeitraums von nur sechs Wochen (bis Ende März 2013) konnte in einem Online-Verfahren und auf Unterschriftenlisten gegen die Abgabe votiert werden. Die Unterschriften wurden in Nürnberg dem Präsidenten des Deutschen Städtetags, Dr. Ulrich Maly (SPD), übergeben. Dr. Ulrich Maly war sichtlich beeindruckt, als ihm 25 Postkisten mit den Unterschriften ins Nürnberger Rathaus gestellt wurden. Die FN, der Bund der Steuerzahler, der Deutsche Bauernverband sowie der Deutsche Olympische Sportbund hatten hochrangige Vertreter nach Nürnberg entsandt, um den Städtetagspräsidenten von der Unsinnigkeit der Pferdesteuer zu überzeugen.

Ansprechpartner

Foto von Roy Bartels

Roy Bartels

Tel 02581/6362-144
Fax 02581/6362-7144

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