Deutsche Reiterliche Vereinigung
14.10.2023 | 19:00 Uhr | Uta Helkenberg

Strzegom: Nationenpreissieg für deutsches Ponyteam

Deutsches Juniorenteam auf Platz zwei hinter Belgien

Ponyteam gewinnt Nationenpreis Strzegom. Foto privat

Toller Saisonabschluss: Deutsches Ponyteam gewinnt Nationenpreis Vielseitigkeit in Strzegom. Foto privat

Mit einem Sieg im Nationenpreis im polnischen Strzegom haben die deutschen Ponyvielseitigkeitsreiter die für sie höchst erfolgreiche Saison 2023 abgeschlossen. Mit einem Endstand von 126,6 Minuspunkten verwiesen sie die Teams aus den Niederlanden (132,9) und Belgien (152,2) auf die Plätze. Das deutsche Juniorenteam landete auf Platz zwei.

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die deutschen Ponyreiter, die bereits in der Dressur die Führung übernahmen. Im Gelände blieben drei der vier Reiterinnen fehlerfrei. Das beste Ergebnis fürs deutsche Team ging auf das Konto von Hannah Pfltzmann (Löwenberger Land) mit Mary Poppins P. Sie fügte ihrem Dressurergebnis lediglich vier Strafpunkte im Springen hinzu. Ihr Endstand: 37,0 Minuspunkte. Das beste Dressurergebnis legte Nell Röming (Barsinghausen)mit Majestro vor, im Parcours fielen aber dreimal die Stangen. Endstand: 44,0 Minuspunkte. Als Einzige beendete Pita Schmid (Neumark) mit Sietlands Catrina die Prüfung ohne zusätzliche Strafpunkte. Endstand: 45,6 Minuspunkte. Das Streichergebnis lieferte Anni Müller (Liebenburg) mit Nightys Flashlight, die sich einen Vorbeiläufer anrechnen lassen musste, dafür jedoch im Springen fehlerfrei blieb. Endstand: 51,7 Minuspunkte.

Den Sieg in der Einzelwertung des CCIOP2*-L erzielte Einzelreiterin Pia-Sophie Schreiber (Bocholt) mit Motsi Mabuse mit 33,4 Minuspunkte. Hannah Pfitzmann und Mary Poppins wurden Vierte.

„Das war nochmal ein sehr guter Abschluss dieser Saison. Wir haben den Nationenpreis gewonnen und sechs deutsche Paare unter den ersten Zehn. Die Siegerin hatte bei der DM noch eine Verweigerung. Aber hier hat sie drei gute Runden gezeigt und bewiesen, was sie es kann“, sagte Bundestrainer Rüdiger Rau, der sich auch über die gute Beteiligung freute. „Es waren 26 Ponys aus sieben Nationen am Start, vier Nationen haben ein Team gestellt. Sonst waren es deutlich weniger.“

Der Sieg im Junioren-Nationenpreis ging an die Mannschaft aus Belgien (110,6 Minuspunkte), gefolgt von Deutschland (115,9) und Polen (118,3). Bester deutscher Starter fürs deutsche Team war Neel Friedrich Dehn (Schwesing) mit Better Luck. Das Paar belegte mit 31,9 Minuspunkten auch Platz zwei in der Einzelwertung. Neben Dehn starteten auch Hannah Pfitzmann und Pita Schmid in dieser Altersklasse fürs Team. Im Sattel von Dornroeschen P beendete Pfitzmann die Prüfung mit 44,5 Minuspunkten. Schmid gelang es mit Favorita, auch im CCIOJ2*-L ihr Dressurergebnis nach Hause zu bringen. Die Siegerin des U16-Bundesfinales beendete die Prüfung mit einem Endstand von 39,5 Minuspunkten. Die vierte Teamreiterin Hannah Busch musste mit Crystal-Annabell im Gelände ausscheiden.

Im Nationenpreis der Jungen Reiter (CCOY3*-L) war Deutschland als einzige Nation Paaren vertreten. Der Sieg in der Einzelwertung ging an Linn Klümper aus Gescher. Sie beendete die Prüfung mit Candyman mit ihrem Dressurergebnis von 30,4 Minuspunkten. 

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Stand: 25.10.2023