Deutsche Reiterliche Vereinigung
17.09.2016 | 10:00 Uhr | Uta Helkenberg

Paralympics 2016: Deutsche Pferde stellten den größten Anteil

Rio de Janeiro/BRA (fn-press). Wie bei den Olympischen Spielen waren auch bei den Paralympics in Rio de Janeiro Pferde aus deutscher Zucht mit einem Anteil von 45 Prozent in hohem Maße vertreten. Insgesamt waren 76 Pferde aus 29 Nationen am Start.

Die Hannoveraner stellten dabei die größte Gruppe. Dank des nachgerückten Romeo Royal der deutschen Grade II-Reiterin Claudia Schmidt waren in Rio 15 Hannoveraner am Start. Sechs Pferde stellte der Oldenburger Zuchtverband, drei kamen aus Westfalen. Jeweils zwei Pferde kamen aus dem Rheinland und dem Zuchtgebiet Rheinland-Pfalz-Saar. Mit je einem Pferd waren der Trakehner und der Holsteiner Zuchtverband vertreten, außerdem gab es einen Baden-Württemberger, einen Bayer und ein Pferd aus Sachsen-Thüringen. Insgesamt stellte die deutsche Pferdezucht 34 von 76 Pferden.

Komplett mit deutschen Pferde beritten war die deutsche Mannschaft. Elke Philipp trat mit dem Hannoveraner Regaliz (v. Rubinero – Davignon I) an, Alina Rosenberg mit dem Oldenburger Nea’s Daboun (v. Dressage Royal – Placido), Claudia Schmidt mit dem Hannoveraner Romeo Royal (v. Royal Diamond – Glueckspilz), Carolin Schnarre mit dem Hannoveraner Del Rusch (v. Del Piero – World Cup I) und Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit der Hannoveraner Stute Feel Good. Ebenfalls deutsche Pferde gesattelt hatte das Trio aus Singapur, weitgehend deutsch beritten waren außerdem die Mannschaften aus Österreich und den USA. Ferner traten viele Einzelreiter mit Pferden aus deutscher Zucht an, so die Para-Dressurreiter aus Finnland, Irland, Mexiko, Südafrika, der Slovakei und aus dem erstmals bei Paralympics vertretenen Uruguay.

Der höchste Anteil nicht-deutscher Pferde kam aus den Niederlanden. 14 stammten aus den Niederlanden (KWPN), elf aus Belgien (BWP) sowie jeweils zwei aus Schweden (SWB) und Polen (PZHK).

Stand: 21.09.2016