Deutsche Reiterliche Vereinigung
10.12.2023 | 15:25 Uhr | fn-press

Salzburg: Doppelsieg für Dayman und Schneider

Franz Trischberger gewinnt mit James Bond die Grand Prix-Kür

Dorothee Schneider und Daymann. Foto (c) Stefan Lafrentz

Erst den dritten Grand Prix Special seines Lebens meisterte der Westfale Dayman mit Dorothee Schneider prächtig: erneuter Sieg nach dem Grand Prix. Archivfoto aus Stuttgart: (c) Stefan Lafrentz

Drei deutsche Siege in den drei Hauptprüfungen: Aus deutscher Sicht ist das Dressurprogramm des Salzburger Turniers Amadeus Horse Indoors sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Dorothee Schneider (Framersheim) gewann mit dem Westfalen Dayman den Grand Prix und den Grand Prix Special, Franz Trischberger (Waakirchen) griff mit DSP James Bond zur goldenen Schleife in der Grand Prix-Kür.

Das Salzburger Turnier Amadeus Horse Indoors ist zurückgekehrt. Vergangenes Jahr ausgefallen, startete die Traditionsveranstaltung mit etwas abgespecktem Programm, aber mit gewohnter Vielfalt neu durch. Zwar gab es diesmal keine Fünf-Sterne-Dressurprüfungen und auch keinen Dressur-Weltcup, aber die Aktiven freuten sich, dass sie überhaupt wieder in den Salzburger Messehallen starten konnten. Dorothee Schneider setzte den elfjährigen Westfalen Dayman ein, den sie erst seit diesem Jahr reitet. Zuvor hatte der Luxemburger Sascha Schulz der Wallach v. Daily Deal vorgestellt. Im Grand Prix erzielten Schneider und Dayman 73,391 Prozent, den Special beendeten sie mit 74,744. In beiden Prüfungen waren sich die Richter einig: jeweils fünfmal Platz eins. Den zweiten Platz im Special belegte der Österreicher Christian Schumach mit Ampelmento (70,638 Prozent), den Grand Prix hatte der Spanier Juan Rodriguez Carvajal an zweiter Stelle abgeschlossen. Der Bereiter im Stall der Familie Meggle in der Nähe von Wasserburg stellte den Hengst Meggles Boston vor (71,391).

In der Kür schlug die Stunde des 34-jährigen Bayern Franz Trischberger. Im Grand Prix hatte er sich mit seinen 13 Jahre alten bayerischen Wallach DSP James Bond auf dem dritten Platz behauptet (71,0), aber in der Kür zeigte er, zu welcher Leistung sein Johnson-Nachkomme fähig ist. Die technisch sehr anspruchsvolle Lektionsfolge gelang weitgehend ohne Macken, die Piaffen fielen ausdrucksstärker als im Grand Prix aus. Drei der fünf Richter setzten das Paar an Position eins, insgesamt 78,92 Prozent bedeuteten nicht nur den Sieg, sondern auch das zweitbeste Kürergebnis. Besser – mit 80,06 Prozent – waren Trischberger und James Bond nur beim CDI im September dieses Jahres in Omago/Italien. Platz zwei auch in der Kür hieß es für Juan Rodriguez Carvajal und Meggles Boston (77,83). fn-press/hen

Stand: 03.01.2024