Deutsche Reiterliche Vereinigung
12.05.2024 | 08:00 Uhr | Laura Schwabbauer

DOKR-Trainerakademie: Bewerbungsphase für "Trainer des Jahres 2024" gestartet

Auszeichnung für besondere Trainer-Persönlichkeiten

"Trainer des Jahres 2023". Foto (c) Monika Kaup

Karl-Heinz Streng, Stefanie Wittmann und Rüdiger Rau sind die "Trainer des Jahres 2023". Foto (c) Monika Kaup

Sie fördern, loben, tadeln, trösten, sind die größten Unterstützer ihrer Schützlinge und für den Pferdesport unersetzbar: Gute Trainerinnen und Trainer. Die DOKR-Trainerakademie hat 2023 erstmals mit der Unterstützung der Stiftung Deutscher Pferdesport deshalb erstmals einen Sonderehrenpreis für Trainerpersönlichkeiten im Nachwuchsleistungs- oder Spitzensport vergeben – 2024 geht der Preis „Trainer des Jahres“ in die nächste Runde, die Bewerbungsphase startet ab sofort. 

„Es geht uns darum, Trainerinnen und Trainern mehr Wertschätzung entgegenzubringen, ihre Bekanntheit zu erhöhen und zu verdeutlichen, dass sie hinter erfolgreichen sportlichen Leistungen stehen“, erklärt Kai Vorberg, Leiter der DOKR-Trainerakademie. Die DOKR-Trainerakademie unterstützt gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Pferdesport bereits Trainer im Leistungssport durch Praxis-Workshops, Trainer-Patenschaften, Seminarangebote und andere Modelle der Trainerbildung. 2023 ist die DOKR-Trainerakademie noch einen Schritt weitergegangen und hat drei Trainerpersönlichkeiten mit dem Titel „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet: Karl-Heinz „Kalli“ Streng aus Mosbach erhielt im Rahmen des Championatsballs die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Rüdiger Rau aus Altensteig, der als Bundestrainer in der Pony-Vielseitigkeit 2023 bei den Europameisterschaften mit seinen Schützlingen alle Medaillen abgeräumt hatte, wurde als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet. Stefanie Wittmann aus Duisburg, die unter anderem Lily Marie Collins und Cosmo Callidus NRW bis zu EM-Gold begleitet hat, wurde als „Trainerin des Jahres“ geehrt.

Ab sofort können sich alle Trainerinnen und Trainer aus dem Nachwuchsleistungs- oder Spitzensport bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Honorierung: 1500 Euro..

Die Kriterien sind unter anderem besondere Verdienste im Sinne des Tierwohls und des Verständnisses der Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd und des Fairplay, herausragende, sportliche Erfolge der betreuten Athleten oder besondere Umstände, die das Trainerhandeln besonders gefordert haben.

Eine Jury wird drei Trainerpersönlichkeiten aus den Bewerbungen auswählen. Die Jury ist hochkarätig besetzt durch Jochen Kienbaum, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Pferdesport, den ehemaligen Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer, Thies Kaspareit (Leiter FN Abteilung Ausbildung) sowie den ehemaligen Judo Olympiasieger und früheren Bundestrainer Judo, Frank Wieneke.

Alle Informationen zum Preis „Trainer*in des Jahres“ sowie das Bewerbungsformular gibt es unter www.pferd-aktuell.de/trainerakademie.

 

 

Stand: 12.05.2024