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Dressur bei den Olympischen Spielen

2. bis 9. August in London

Helen Langehanenberg, Kristina Sprehe und Dorothee Schneider haben die olympische Silbermedaille gewonnen. Olympiasieger auf dem Dressurviereck wurden die Briten, die niederländische Equipe ritt zu Bronze. „Das waren großartige Leistungen. Die Reiterinnen und die Pferde haben ihre gute Form aus dem Grand Prix mit in den Special genommen. Dieses junge und neue Team hat sich phantastisch auf olympischem Parkett bewährt“, lobt Bundestrainer Jonny Hilberath und freute sich aufrichtig über die Silbermedaille „seiner Mädchen“. Von Gold zu träumen war zwar erlaubt, aber realistisch nur unter der Voraussetzung, dass die starken britischen Paare grobe Fehler gemacht hätten oder eines der Teampferde ausgefallen wäre.

Bilder von der Dressur in London

Helen Langehanenberg - Foto (c) Stefan Lafrentz
Silberteam - Foto (c) Stefan Lafrentz
Zuschauer - Foto (c) Stefan Lafrentz

Alle drei Teamergebnisse ergaben im Durchschnitt 77,124 Prozent. Die siegreichen Briten erreichten 78,216. Die mit weitem Abstand beste Vorführung gelang Charlotte Dujardin mit Valegro, die zwei Tage später die Einzel-Goldmedaille gewann. Ihre 83,286 Prozent konnte niemand erreichen. Dujardins Teamkollege Carl Hester und der Hengst Utopia hatten mit 80,571 Prozent gut vorgelegt. Um weitere 77,794 Prozent bereicherte Laura Bechtolsheimer die Mannschaft, die von den 22.000 Zuschauern ebenso frenetisch gefeiert wurde wie zuvor schon die britischen Springreite beim Gewinn der Goldmedaille.

Die weiteren Plätze im Teamwettbewerb, der erstmals über Grand Prix und Grand Prix Special ausgetragen wurde, belegten Dänemark (73,846), Schweden (72,706), USA (72,435) und Spanien (72,287).

Die 18 besten Paare nach Grand Prix und Special durften in der Kür um die Einzelmedaillen antreten. Hier fiel die Entscheidung um die Bronzemedaille denkbar knapp aus. 0,036 Prozent Vorsprung hatte letztlich die Britin Laura Bechtolsheimer (84,339), Helen Langehanenberg (84,303) musste mit Platz vier vorlieb nehmen. Gold und Silber gewann die Britin Charlotte Dujardin und Niederländerin Adelinde Cornelissen.

„Wenn das so knapp ist, dann denkt man spontan, so eine Sch…“, sagte Bundestrainer Jonny Hilberath, nachdem die Britin Laura Bechtolsheimer und ihr Wallach Mistral Hojris mit einem Wimpernschlag von 0,036 Prozentpunkten an Helen Langehanenberg und Damon Hill vorbeigezogen waren. Bis dahin war die Hoffnung auf die Bronzemedaille der 30-jährigen Deutschen noch berechtigt, denn der Brite Carl Hester und Uthopia rangierten mit 82,857 Punkten hinter ihr.

Auch wenn es mit einer Einzelmedaille nicht geklappt hat, zieht Bundestrainer Jonny Hilberath ein rundum positives Fazit. „Alle drei Pferde, auch Dablino von Anabel Balkenhol, haben sich gesteigert, es waren harmonische Ritte mit viel Ausdruck und sehr guten Piaffen und Passagen. Wir sind hier mit einem jungen, neuen Team gegen die Besten der Welt geritten, und dafür es klasse. Wir nehmen von diesen Spielen sicher einen positiven Motivationsschub mit nach Hause“, erklärte Hilberath, dessen Zeit als Bundestrainer zum Ende des Jahres ausläuft.

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Foto von Julia Basic

Julia Basic

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