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Gewinner Gründerwettbewerb

Gute Resonanz auch im zweiten Jahr

Die Resonanz auf die zweite Runde des Gründerwettbewerbs war gut: Insgesamt gingen 68 Bewerbungen ein. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf den zweiten Gründerwettbewerb. Die Qualität der einzelnen Bewerbungen war sehr gut. Bereits in dieser frühen Phase des Wettbewerbs gab es sehr ausgereifte Konzepte, bei denen sich die Bewerber schon intensiv mit ihren wirtschaftlichen Kennzahlen auseinandergesetzt haben“, sagt Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe. Ausgewählte Bewerber wurden Anfang September zu Vorstellungsrunden eingeladen. Dort bekamen sie die Chance, ihr Vorhaben noch einmal persönlich zu präsentieren und sich für die nächste Bewerbungsstufe, das Schreiben eines Businessplans, zu empfehlen. Die Gewinner der 2. Runde des Gründerwettbewerbs stehen nun fest: Zehn Vereine und Betriebe wurden ausgewählt und dürfen sich über die einjährige Förderung freuen.

Die Gewinner 2018

Reitschule Birkenhof (LV Baden-Württemberg)

In Neuhausen im Enzkreis, südöstlich von Pforzheim, leitet Lara Philipp als Pferdewirtin und studierte Agrarwirtin gemeinsam mit ihren Eltern einen Pferdebetrieb, der bisher auf die beiden Betriebszweige Pensionspferdehaltung und Ackerbau ausgerichtet war. Nun möchte Lara Philipp, die in der Vielseitigkeit international bis Ein-Sterne-Niveau erfolgreich und auch Jugendwartin im ortsansässigen PSV Birkenhof Neuhausen ist, den Betrieb um eine Ponyreitschule erweitern. Für das Projektvorhaben sollen Ponys angeschafft und Unterrichtsangebote konzipiert und eingeführt werden. Langfristig sind auch Kooperationen mit Kindergärten und Grundschulen sowie Ausflüge und Projekttage geplant. Lara Philipp legt dabei Wert auf eine vielseitige Grundausbildung, bei der auch das Wissen um die Natur des Pferdes nicht zu kurz kommt.



Tierarztpraxis und Reitschule Brigitte Phillips (LV Hessen)

In Elbtal-Dorchheim bei Limburg möchte Pferdewirtin Saskia Nies auf der Reitanlage von Tierärztin Brigitte Philipps die seit 2013 bestehende Reitschule um spezielle Angebote für vier- bis zwölfjährige Kinder erweitern. Auf der Anlage, die auch als „Lindenhof“ bekannt ist, sind neben zwei Shetland- und zwei Endmaß-Ponys aktuell vor allem Großpferde als vierbeinige Lehrmeister vorhanden. Die werden in kleinen Herden im Offenstall gehalten. Um als einzige Reitschule der Gemeinde mehr Kindern den Zugang zu Pferden zu ermöglichen und in dem Zuge auch Kooperationen um Kindergärten und Schulen aufbauen zu können, müssen weitere Ponys her. Zudem wird ein Theorie- und Aufenthaltsraum benötigt. Ziel ist es, den Reitschülern eine vielseitige Grundausbildung und dabei auch die Teilnahme an Lehrgängen und Turnieren zu ermöglichen.



Birkenhof (LV Rheinland)

Stephanie und Bernd Herold leiten seit 2003 den Pferdebetrieb Birkenhof in Nettersheim im Kreis Euskirchen. Die Reitanlage, die mittlerweile 50 Pferde, davon fünf Schulpferde beheimatet, wurde seitdem stetig weiterentwickelt. Reitunterricht wurde bisher vor allem für Erwachsene angeboten, Kinderreitstunden eher sporadisch in Form von Einzelreitunterricht gegeben. Das soll sich mit dem Gründerwettbewerb ändern: Geplant ist, zukünftig an bis zu sechs Wochentagen Kinderreitunterricht anzubieten. Mittelfristig sieht das Konzept dabei eine Erweiterung auf 50 bis 60 junge Reitschüler pro Woche vor. Dazu werden bis zu sechs Ponys benötigt. Auch die seit 2012 bestehenden Kooperationen mit einer Gesamt- und einer Förderschule in Form von Reit-AG´s sollen weiter ausgebaut werden. Um eine kindgerechte Infrastruktur zu schaffen, sollen die Sattelkammer umgebaut und ein Aufenthalts- und Theorieraums errichtet werden.



Reiterverein Graf von Schmettow Weeze e. V. (LV Rheinland)

Der am Niederrhein gelegene Verein hat aktuell ca. 240 Mitglieder und bietet seit rund 40 Jahren Reitunterricht an. Bisher war dies auf der vereinseigenen Anlage für Kinder ab sechs Jahren möglich. Um die Nachfrage nach Kinderreitunterricht bedienen zu können, hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, das Reitangebot für kleine Kinder auszuweiten und diese bereits ab 4 Jahren aufzunehmen. Dazu sollen ein neues Ponyreitschulkonzept geschaffen und daran anschließend ein rotierendes System etabliert werden, bei dem Kinder fortlaufend aus dem Pony- in den Großpferdeunterricht nachrücken und so dem Verein langfristig erhalten bleiben. Dazu sollen mit Hilfe des Gründerwettbewerbs weitere Ponys sowie Lern- und Unterrichtsmaterialien angeschafft und das Helferkonzept weiter ausgebaut werden. Das vielfältige Vereinsleben in Weeze umfasst auch Aktionen wie Pferdepflegetage, Übernachtungen im Pferdestall, Fahrradtouren, Reiterrallyes, Ausflüge und Reitturniere. Monika Peters, Reitlehrerin und Geschäftsführerin des Vereins, treibt das Projekt Ponyreitschule federführend voran.



Reit- und Ausbildungsbetrieb Walzhof (LV Rheinland-Pfalz)

Der Reit- und Ausbildungsbetrieb Walzhof wird seit 2011 von Claudia und Marcus Drautzburg auf einer Anlage in der West-Pfalz geleitet. Seit 2017 befindet sich der Betrieb, der sich ursprünglich der Pensionspferdehaltung und Pferdeausbildung verschrieben hatte, in einem Umstrukturierungsprozess, der den bestehenden Betrieb um eine Reitschule erweitert. Dazu wurden bereits ein Kurssystem und ein Semesterkonzept für Reitunterricht eingeführt. Dank des Gründerwettbewerbs sollen die bestehenden Ponyreitschulkonzepte nun ausgebaut werden. In einem Gebiet mit hoher Pferdedichte soll so der großen Nachfrage nach Einsteigerkursen und einer kindgerechten Förderung entsprochen werden. Ein Alleinstellungsmerkmal des Betriebs ist es, dass auch Reitschüler auf Schulpferden turniersportlich gefördert werden.



Reitverein Hütherhof St. Wendel-Alsfassen e.V. (LV Saarland)

Am Rande der gleichnamigen Kreisstadt ist auf der Anlage der Familie Jacob/Theobald der Reitverein St. Wendel-Alsfassen beheimatet. Dieser umfasst derzeit rund 470 Mitglieder, 33 Lehrpferde bzw. -ponys sowie ein spezielles Ponyführangebot, das gut angenommen wird. Um die große Nachfrage bedienen zu können, sollen in Zukunft zu den vorhandenen fünf Shettys weitere Ponys hinzukommen. Diese werden in einem Aktivstall im Herdenverband gehalten. Jugendwartin Isabell Schorr leitet das Gründerwettbewerbsprojekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, kleine Kinder spielerisch an Ponys heranzuführen und hierzu neue Angebote wie eine Mini-Reitstunde, einen Miniclub und einen Ponyclub schaffen. Hierzu müssen auch neue Trainer gewonnen werden, die auf dem Hütherhof die Chance bekommen, sich fort- und weiterzubilden.



hofpferde Seifertshain (LV Sachsen)

Auf dem denkmalgeschützten Vierseitenhof an der Stadtgrenze von Leipzig hat Anne Lau im März 2017 ihre Reitschule gegründet. Die ausgebildete Reittherapeutin unterrichtet derzeit an vier Wochentagen insgesamt 74 Reitschüler, vor allem Kindergarten- und Grundschulkinder. Acht Ponys sind derzeit die tierischen Mitarbeiter in der Reitschule. Sie sollen im Gründerwettbewerbsjahr durch den Kauf von zwei weiteren Ponys verstärkt werden sollen. Projektziel ist es, die Reitschule auszubauen, so dass mindestens 30 neue Kinderreitplätze geschaffen, das reguläre Kursangebot sowie das Ferienkurs- und Lehrgangsangebot erweitert und Schulprojekte etabliert werden. Auch die Reitanlage wird kontinuierlich erweitert und umgebaut. So steht unter anderem noch die Sanierung eines Stallgebäudes an, in dem neue Aufenthalts- und Theorieräume, kindgerechte Sanitäranlagen, eine Küche und Büros entstehen sollen. Langfristig ist auch geplant, selber kleine Hofturniere zu veranstalten.



Equi Fitness (LV Schleswig Holstein)

Gut 20 Autominuten sind es vom Hamburger Stadtzentrum aus zu Almut Willmes und ihrer Reitschule Equi Fitness. Aktuell werden dort 50 Reitschüler pro Woche unterrichtet, bald sollen es doppelt so viele sein. Das Angebot in dem kleinen, familiären Reitschulbetrieb, den die Pferdewirtschaftsmeisterin seit 2012 führt, ist breit gefächert. Seit Ende 2017 gibt es die „Ponyzwerge“ für Kinder ab drei Jahren. Der „Ponyclub“ wurde im Jahr 2018 mit einer Gruppe für vier- bis sechsjährige begonnen, aufgrund der regen Nachfrage erweitert und auf Kinder bis zehn Jahren ausgeweitet. Während der Projektlaufzeit des Gründerwettbewerbs sollen nun das Gruppen- und Kursangebot noch weiter ausgebaut und das Unterrichtsmaterial für einen kreativen Reitunterricht aufgestockt werden.



Reit- und Fahrverein Friesoythe e.V. (LV Weser-Ems)

Der Vorstand rund um die Projektverantwortliche Jennifer Haneke hat sich zum Ziel gesetzt, den Bereich der Frühförderung im Reitunterricht auszubauen. In dem 1953 gegründeten Verein wurde vor einem Jahr begonnen, Angebote für Kinder ab vier Jahren einzuführen. Die große Nachfrage bestätigt diesen Entwicklungsschritt. Nun gilt es, mit Blick auf Ponybestand, Anzahl und Qualifikation der Ausbilder, Stundenkontingent und neue Unterrichtskonzepte im Reitschulmanagement weitere Schritte zu gehen. Neue Mini-Angebote sollen einen Übergang zwischen den Mini-Longenstunden und den regulären Gruppenreitstunden schaffen. An verschiedenen Stationen sollen Kinder den Umgang mit Ponys erlernen können und spielerisch erste Reiterfahrungen sammeln. Insgesamt ist der Reitverein mit seinem Angebot breit aufgestellt und hat erst im Frühjahr 2018 nach Umbaumaßnahmen einen neuen Stalltrakt feierlich eingeweiht.



Pensions- und Ausbildungsstall Michael Brautmeier (LV Westfalen)

In dem Pensionsstall in Delbrück bei Paderborn soll der Unterrichtsbetrieb für Kinder ab vier Jahren ausgebaut werden. Hierzu gilt es, passende Ponys zu finden und mehr Reitstundenplätze zu schaffen, da im Betrieb der Familie Brautmeier aktuell die Nachfrage nach Unterricht für kleine Kinder die bisherigen Kapazitäten übersteigt. Dem Betrieb rund um Michael Brautmeier, der die Einsteller betreut und Springunterricht erteilt, sowie Britta Brautmeier, die sich darauf fokussiert, die Reitschule auszubauen, ist die Vermittlung der klassischen Reitlehre wichtig. In den 2017 eingeführten Bambini-Kursen für Kinder ab zwei Jahren in Begleitung ihrer Eltern stehen jedoch Spaß, Sicherheit und ein altersgerechtes Programm im Vordergrund. Über die Ponyangebote finden häufig auch Eltern den Wiedereinstieg in den Reitsport und werden durch entsprechende Angebote abgeholt. In der Projektlaufzeit möchte der Betrieb vor allem an der die Unterrichtsangebote weiterentwickeln und den Reitbetrieb neu strukturieren.

Die Gewinner 2017

Reit- und Fahrverein Loffenau e.V. 1985 (LV Baden-Württemberg)

Seit 1985 existiert der RuF Loffenau in der Nähe von Baden-Baden. Der Reitverein bietet neben Pensionspferdehaltung derzeit an fünf Tagen in der Woche Schulunterricht für Kinder und Erwachsene auf den vier vereinseigenen Pferden und Ponys an. Seit zwei Jahren gibt es zudem ein Bambini-Programm für Kinder von drei bis sieben Jahren. Dieses soll unter dem Dach des Gründerwettbewerbs nun erweitert werden. Ziel ist es, ein Angebot für über 70 Kinder pro Woche zu schaffen. Hierzu sollen drei weitere Schulponys angeschafft werden. Aktuell hat der Verein 150 Mitglieder. Für das Projekt Ponyreitschule ist Bärbel Lindner zuständig. Unterstützt wird sie von den Vereinsmitgliedern Nora Häser, Leonie Hellersberg und Nicole Gerstner.


Fjordgestüt Wurzel-Ranch (LV Bayern)

Im bayerischen Geisenhausen ist auf dem Fjordpferdegestüt Wurzel-Ranch seit Anfang 2017 eine kleine Reitschule beheimatet. Die Erzieherin und Sozialpädagogin Eva-Maria Lehrhuber hat diese auf der bestehenden Fjordpferdezucht ihres Vaters aufgebaut und die Resonanz auf das Angebot von qualifiziertem, kindgerechten Reitunterricht war direkt groß. Derzeit erhalten wöchentlich rund 75 Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren auf der Wurzel-Ranch Reitunterricht. Hierfür stehen neun vierbeinige Lehrpferde (Shettys und Fjordpferde) zur Verfügung. Ziel ist es, im Rahmen des Gründerwettbewerbs die aus einem Hobby heraus entstandene Ponyreitschule professionell aufzustellen.


Lena's Reitschule (LV Bayern)

Als Kleingewerbe hat Lena Haller ihre Reitschule im September 2016 im bayerischen Grünenbach auf dem elterlichen Milchviehbetrieb gegründet. An vier Nachmittagen pro Woche unterrichtet die junge Erzieherin derzeit 28 Reitschüler im Alter von sieben bis 19 Jahren. Ein Pferd, vier Ponys und ein Esel sind die tierischen Mitarbeiter in Lena’s Reitschule. Ziel ist es, die Reitschule so auszubauen, dass Lena Haller diese eines Tages im Haupterwerb führen kann. Dazu sollen weitere Ponys gekauft und das Angebot um Ferien- und Reitstundenprogramme sowie das therapeutische Reiten erweitert werden. Hierfür soll eine Reittherapeutin eingestellt werden und die Reitanlage um einen Offenstall mit Reiterstube, Sattelkammer und sanitären Anlagen erweitert werden.


Pferdehof Loshausen (LV Hessen)

Im hessischen Loshausen hat Marina Schinnerling im Oktober 2015 einen Pferdehof übernommen. Auf diesem betreibt die Trainerin B neben einem Pensionsbetrieb mit Futtermittelladen auch eine Reitschule mit Reit- und Voltigierunterricht für Kinder und Erwachsene. Für den Unterricht von der Basis bis hin zum Turnierstart stehen ihr sieben Ponys und drei Pferde zur Verfügung. Ziel des Pferdehofes Loshausen beim Gründerwettbewerb ist es, die Zielgruppe der Reitschule zu erweitern und die Anzahl an Reitschülern zu steigern. Aktuell sind die Reitschüler vornehmlich zwischen neun und 14 Jahren alt, zukünftig soll das Altersspektrum auf drei bis 18 Jahre erweitert werden. Die Anzahl von derzeit 50 Reitschülern soll in den kommenden Jahren kontinuierlich gesteigert werden.


Kinderreitschule Köln (LV Rheinland)

Im April 2017 hat Barbara Müller die Kinderreitschule Köln in der von ihr gepachteten Scheune des historischen Frohnhofes in Köln-Esch gegründet. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Sascha Müller betreibt die Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendtherapeutin und Trainerin C einen Pensionsstall. Um Synergien zu nutzen und Konflikte zu vermeiden, soll auf dem Frohnhof nun sukzessive eine Kinderreitschule entstehen. Aktuell nutzen bereits rund 120 Kinder ab vier Jahren die Angebote der Reitschule. Zehn Ponys gehören zu den tierischen Mitarbeitern. Für Ende 2018 ist geplant, die Anlage des Frohnhofes mit Reithalle und Weideflächen vollständig zu pachten. Ziel des Projektes ist es, Kinder sehr früh an den Reitsport heranzuführen, um damit Nachwuchs für den Reitsport und die eigene Reitanlage zu sichern.


Reitschule an der Steinheide (LV Rheinland):

Mitte 2017 hat sich unter der Leitung vom Katrin Schlegel die Reitschule an der Steinheide als eigenständisches Unternehmen aus dem Reit-und Pensionsbetrieb An der Seinheide herausgebildet. In der Reitschule sollen Kinder ab drei Jahren die Möglichkeit erhalten den Umgang mit dem Lebewesen Pferd zu erfahren. Ziel des Projektes ist es das aus Ponyclub, Longen-, Einzel- und Gruppenunterricht bestehende Angebot der Reitschule weiter auszubauen und um eine Voltigiergruppe und regelmäßige Theorieeinheiten zu erweitern. Die Trainerin C möchte die Kinder zu viel Selbstständigkeit im Umgang mit den Ponys und Pferden erziehen, da ihr eine umfassende Ausbildung bereits ihrer kleinsten Reitschüler sehr am Herzen liegt.


Sieferhofer PonyKindergarten (LV Rheinland):

Aufbauend auf dem bestehenden Pensionsstall Völker mit rund 80 Pferden und einem Reitschulbetrieb in Leichlingen im Bergischen Land soll auf dem Sieferhof mit dem PonyKindergarten ein Angebot für Kleinkinder ab zwei Jahren geschaffen werden. Sönke Völker, Sohn der Betriebsleiterin, erfolgreicher Springreiter bis Klasse S*** und Trainer C, hat mit seinem Konzept die Jury des Gründerwettbewerbs überzeugt. Der PonyKindergarten soll die Vorstufe zum bestehenden Kinderreitunterricht sein. Die Idee: Bis zu sechs Kinder werden 60 Minuten lang mit sechs Mini-Ponys an das Thema Pferd herangeführt. Anfang 2017 wurde mit zwei Gruppen pro Woche gestartet. Ziel ist es nun, den PonyKindergarten zu etablieren und täglich anzubieten. Die Anlage verfügt dazu bereits jetzt über beste Voraussetzungen, für das Projekt ist zudem der Bau einer Bewegungshalle geplant.


Reitschule Hasesee (LV Weser-Ems)

Mit einem Pferd und zehn Ponys betreibt die gelernte Tierärztin Sandra Diedrichsen seit 2005 die Reitschule am Hasesee in Bramsche bei Osnabrück. Sie ist Trainerin C und Trägerin des Goldenen Reitabzeichens. Derzeit betreuen sie und eine zweite Reitlehrerin etwa 90 Kinder pro Woche, aufgeteilt auf vier Nachmittage und zwei Vormittage. Während der Projektlaufzeit sollen die bestehende Reitschule weiter ausgebaut und neue Angebote für die frühkindliche Förderung sowie Kooperationen mit Schulen und Kindergärten geschaffen werden. Im Rahmen der Erweiterung ist im nächsten Jahr der Bau einer Reithalle geplant.


Ponyreitschule Anna Thielkes (LV Westfalen)

In Bocholt im westlichen Münsterland möchte Anna Thielkes ihre Ponyreitschule erweitern und ausbauen. Auf sieben Ponys und einem Pferd unterrichtet die Trainerin B auf der eigenen Anlage aktuell 21 Reitschüler an drei Nachmittagen in der Woche. Ziel ist es, dieses Angebot auf fünf Nachmittage in der Woche auszuweiten und so die Wirtschaftlichkeit der Reitschule und die Auslastung der Ponys zu erhöhen. Geplant sind auch der Bau eines Theorie- und Aufenthaltsraums sowie einer kind- und ponygerechten Geländestrecke. Selbst aus dem Vielseitigkeitssport kommend, liegt Anna Thielkes eine vielseitige Ausbildung für kleine Kinder sehr am Herzen.


Voltigierzentrum im Sunderholze e.V. (LV Westfalen)

Der erst im Januar 2017 gegründete Verein aus dem westfälischen Gevelsberg möchte sein Angebot, das bislang ausschließlich aus Voltigieren bestand, um eine Ponyreitschule für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren erweitern. Zur Vereinsanlage, die im Besitz der ersten Vorsitzenden Gabriele Kühnhauser steht, gehören ein Stallgebäude mit kleiner Bewegungshalle, ein Aufenthaltsraum und zwei Reitplätze. Mit Hilfe des Gründerwettbewerbs soll die Anlage bis 2020 sukzessive umgebaut und erweitert werden. Aktuell gehören dem Verein 70 Vereinsmitglieder sowie zwei Pferde und acht Ponys an. Rund um die Ponyreitschule sollen verschiedenste Angebote entstehen. Bei diesem Vorhaben wird Gabriele Kühnhauser von ihrer Tochter Sarah und der Betreuerin der Ponyreitschule, Diana Jaspers, unterstützt.

Die Gewinner 2016

Kinderreitschule Reiten mit Achtsamkeit (LV Baden-Württemberg)

Bei Angelika Rose stand ein größerer Umbruch an. Die Inhaberin der Kinderreitschule Reiten mit Achtsamkeit ist mit ihren Pferden im September 2016 auf eine neue Anlage in die Nähe von Mannheim umgezogen. Dort hat sie viel saniert und umgebaut: „Man muss viel investieren. Schon im Januar haben wir den neuen Reitplatzboden eingeweiht. Der ist super, wenn nicht gerade Starkregen ist, können wir immer darauf reiten. Wir haben keine Reithalle.“ Auch die Unterstützung durch den Gründerwettbewerb hat sie dankbar angenommen: „Die finanzielle Unterstützung und die Sachpreise waren toll. Das war schon nett, dass man für den Stall mal richtig was bestellen konnte.“ Außerdem kaufte sie zwei Dartmoor-Ponys. Mit den neuen Ponys und den Umbaumaßnahmen kann sie jetzt mehr junge Reiter ab fünf Jahren unterrichten. Auch hinsichtlich Werbemaßnahmen hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan: „Wir haben T-Shirts bedrucken lassen, Werbung über Social Media gemacht und waren bei Veranstaltungen vor Ort.“ Gut 60 Reitschüler kommen derzeit in ihren Betrieb. Umbauen musste sie auf der neuen Anlage zwar sowieso, aber: „Der Gründerwettbewerb war eine Zusatzmotivation.“


Reitclub Horkheim (LV Baden-Württemberg)

Reitunterricht, Seminare und Lehrgänge gehören zum Kerngeschäft des Reitclubs Horkheim. Kleine Kinder erhalten hier eine vielseitige Ausbildung auf dem und rund um das Pferd. Das Angebot sollte in der Projektlaufzeit um weitere Kinderreitangebote erweitert werden. Hierfür wurde eine neue Reitlehrerin angestellt und drei neue Ponys gekauft. Die Treffen mit den anderen Gründern hebt Stephanie Ziegler vom Reitclub Horkheim besonders hervor: „Es ist toll, dass es die Auszeichnung gibt, genauso wie die finanziellen Mittel und die Sachpreise. Die Netzwerktreffen sind aber noch viel wichtiger. Denn bei allen Gewinnern des Gründerwettbewerbs handelt es sich um Vereine bzw. Betriebe, die innovativ sind und die zu den Besten gehören wollen. Durch die Treffen mit den anderen Gründern kann man sich vergleichen und merkt, woran man noch arbeiten kann. Außerdem merkt man auch, worin man gut ist und bekommt noch mehr Lust, sein eigenes Projekt weiter voranzutreiben.“ Soweit voran, dass der Reitclub aus Baden-Württemberg sein Ziel für das Jahr 2017 bereits im September erreicht hatte: „Wir wollten 100 neue Schüler aufnehmen, die haben wir bereits.“ Auch das zeige, wie wichtig der Wettbewerb sei, so die Leiterin des Reitclubs aus Baden-Württemberg: „Die FN hat mit dem Wettbewerb den Nerv getroffen. Die Anfragen nehmen kein Ende.“ Der Betrieb hat 500 Reitschüler und circa 20 Ponys – Tatsachen, die Ziegler auch dem Gründerwettbewerb verdankt: „Ich habe vorher schon darüber nachgedacht, das Kinderreitangebot zu erweitern, aber ich glaube nicht, dass ich das ohne den Gründerwettbewerb so konsequent durchgezogen hätte.“


Ponys vom Aueweg (LV Hannover)

Auf eine Hobbyzucht aufbauend, gründete Juliane Storm-Ohm in Winsen an der Luhe eine Ponyreitschule. Der Engpass, für den eigenen Pferdenachwuchs keine geeigneten Reiter zu finden, wurde hier als Anlass genommen, aktiv zu werden, in die Zukunft zu investieren und sich den eigenen Reiternachwuchs selbst auszubilden. Während bei vielen Ponyreitschulen schon einiges vorhanden war, musste Juliane Storm-Ohm von den Ponys vom Aueweg ganz von vorne anfangen. „Ich bräuchte mehr Zeit“, sagt die Gründerin und Hobbyzüchterin aus Winsen an der Luhe. Noch hat sie ihre Ziele nicht alle erreicht, aber: „Der Plan ist nach wie vor eine funktionierende, sich selber tragende Ponyreitschule aufzubauen. Grundsätzlich möchte ich eine stabile Gruppe von zehn bis zwölf Kindern entwickeln.“ Die Grundlagen dafür hat sie in den vergangenen 12 Monaten gelegt: Sie hat die Sattelkammer umgebaut, einen Bereich für Eltern geschaffen und sich Dinge, wie Kegel, eine Plane, einen Ball und Schwimmnudeln zum spielerischen Umgang mit dem Pferd zugelegt. Auch in Vierbeiner investierte sie: „Ich habe Ponys dazugekauft, sodass ich jetzt insgesamt acht Ponys habe, die von den Allerkleinsten bis fast junge Erwachsene alles abdecken.“ Bei der Umsetzung hat ihr auch der Gründerwettbewerb geholfen: „Was ich richtig gut fand und was noch stärker gefördert werden sollte, ist der Austausch untereinander. Je länger man sich kennt, desto schneller kommt man ins Gespräch, spricht Themen an und kann sich austauschen. Von den Kontakten profitiert man auch später noch.“ Denn das betont sie: „Selbst wenn das Jahr jetzt vorbei ist, gehen der Austausch und das Projekt noch weiter.“


Reitverein „Hubertus“ Hildesheim-Marienburg e. V. (LV Hannover)

Der Reitverein „Hubertus“ aus Hildesheim-Marienburg übernahm 2015 eine nahe gelegene Islandpferdereitschule. „Wir haben die Pferde nackt gekauft, da muss man viel investieren“, erklärt Kassenwart Thomas Wohlgemuth. Hauptziel des Reitvereins ist, in den nächsten ein bis zwei Jahren einen kostendeckenden Betrieb aufzubauen. Derzeit sieht es gut aus: „Im ersten Quartal des Gründerwettbewerbsjahres ist uns das bereits gelungen, aber Unwägbarkeiten sind trotzdem immer da“, gibt Wohlgemuth zu bedenken. Außerdem sollen in Zukunft 70 bis 75 Kinder in dem Betrieb reiten können. Um diese Reitschüleranzahl zu erreichen, fehlte noch ein weiteres Pony. Das sei aber gar nicht so einfach: „Isländer sind teuer, da muss man suchen.“ Bevor der Verein die Islandpferdereitschule übernahm, hatte er keine Angebote für Kinder unter zwölf Jahren: „Wir hatten sehr viele Anfragen und mussten immer sagen, das können wir leider nicht, da wir kleine Kinder nicht auf 1,60 Meter große Pferde setzen können.“ Mittlerweile sind die jüngsten Kinder im Marienburger Reitverein sieben Jahre alt. Im Rückblick sagt Wohlgemuth über den Gründerwettbewerb: „Die Bewerbung ist ein Aufwand gewesen, den der eine oder andere gescheut hat, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“


Reit- und Fahrverein Karben e. V. (LV Hessen)

Kooperationen mit Kindergärten und Grundschulen sind im Reit- und Fahrverein Karben in Hessen ein wichtiges Thema. 113 Kinder aus 17 verschiedenen Kindergärten waren in diesem Jahr bereits für Projekte und im Zusammenhang mit Kooperationen auf dem Gelände des Vereins. Stefanie Buske, zweite Vorsitzende und Gründerin erklärt, dass es um mehr gehe, als Pferde putzen, führen oder reiten: „Natur, Umwelt, Fütterung und Pferdehaltung, das sind alles Themen, die wir mit den Vorschulkindern behandeln.“ Die Umstellung auf Angebote für Kinder ab fünf Jahren begann im Reit- und Fahrverein Karben 2016: „Bis dahin konnten wir den Markt der kleinen Kinder nicht bedienen. Dann starteten allerdings die Anfragen von immer mehr jüngeren Kindern. Auch nach einem Tag der offenen Stalltür war besonders bei den kleinen Kindern die Nachfrage hoch. Da kam der Gründerwettbewerb passend um die Ecke.“ Der Verein kaufte vier neue Ponys, die Jugendwartin machte eine Ausbildung zur Trainerin C Kinderreitunterricht und auch der im Verein arbeitende Reitlehrer und Trainer A machte die Fortbildung Kinderreitunterricht. Mittlerweile hat der Verein um die 100 neuen Reitschüler gewonnen: „Erst mal ist ein Dank angebracht. Ohne den Gründerwettbewerb wäre der Ausbau in diesem Rahmen nicht möglich gewesen“, betont Buske. Und was hat dem Verein besonders geholfen? „Das war das Gesamtkonzept. Die Ausrüstung von Waldhausen, die uvex-Helme, das Futter von Derby und die Effol-Pflegemittel. Die Kombination war super ausgesucht und die Beratertage zum Anfang des Wettbewerbs waren auch sehr wichtig. Wir haben dort zum Beispiel auch einen Anwalt getroffen, der uns dabei geholfen hat, unsere Einstellerverträge nochmal zu überarbeiten.“


Reitschule Lautlos (LV Hessen)

Kathrin Steinmeier von der Reitschule Lautlos möchte mehr Schnuppertage für Kindergärten anbieten: „Wir haben leider bisher erst einen Pony-Schnuppertag gemacht, der hat aber etwas gebracht. Viele Leute sind zu uns gekommen und haben gesagt, dass sie unseren Zettel im Kindergarten gesehen haben.“ Die Reitschule aus dem Hochtaunuskreis hat mit dem Wettbewerb ihre Ausrichtung geändert: „Der Gründerwettbewerb hat den Ausschlag gegeben, das Projekt überhaupt zu machen. Vorher lag unser Schwerpunkt auf dem Reitunterricht für Jugendliche und Erwachsene. Als wir die Ausschreibung für den Wettbewerb gesehen haben, haben wir gedacht, vielleicht müssen wir doch was für die Kleinen machen. Der Gründerwettbewerb hat deshalb den Stein erst ins Rollen gebracht.“ Zunächst rollte er jedoch ein Stück zurück: „Wir hatten damals zwei Ponys, von denen wir aber eins gerade verkauft hatten. Von dem Geld vom Gründerwettbewerb haben wir das Pony dann zurück und drei weitere dazu gekauft. Im April 2017 kam dann noch ein weiteres Pony dazu.“ Mittlerweile gehören sechs Ponys zu dem Betrieb, auf dem 27 Kinder ab vier Jahren reiten. Im Verlauf des Wettbewerbs baut Steinmeier noch einen Unterstand für die Ponys und lässt die Schabracken von Waldhausen mit dem Reitschullogo besticken.


Reitschule E. Biesenbach (LV Rheinland)

„Manchmal wird man ja etwas betriebsblind und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Der Gründerwettbewerb hilft einem da raus zu kommen“, formuliert Evelyn Biesenbach die Vorteile des Gründerwettbewerbs. Die Inhaberin der Reitschule aus Kürten in Nordrhein-Westfalen nahm bereits an Fortbildungen teil, bevor sie den Gründerwettbewerb entdeckte: „Ich habe schon ein Jahr vorher angefangen Fortbildungen bei Ulrike Mohr und den Persönlichen Mitgliedern der FN zu machen. Dort wurde für den Gründerwettbewerb Werbung gemacht. Und da die FN wirklich die ganze Bandbreite an Betrieben gesucht hat, hat das gut gepasst.“ Für die Projektzeit nahm Biesenbach sich vor, die Reitschülerzahl um 25 Prozent zu steigern, dieses Ziel hatte sie relativ schnell erreicht. Geholfen habe ihr dabei vor allem mehr Öffentlichkeitsarbeit und die Hilfe von außen: „Vor allem die Beratergespräche des Gründerwettbewerbs waren hilfreich, um zu sehen, woran man arbeiten muss. Dadurch habe ich zum Beispiel gelernt, dass man nicht unbedingt eine Halle braucht, damit der Betrieb läuft. Ein Berater hat mir dazu als Vorbild einen Stall aus Bayern gezeigt, der auch sehr erfolgreich ohne Reithalle auskommt.“ Die Kooperation des Gründerwettbewerbs mit dem Verein Pferde für unsere Kinder nutzte sie außerdem, um über das Verschenken von Holzpferden engere Kooperationen mit Kindergärten aufzubauen.


Reitanlage Großerkmannsdorf e. V. (LV Sachsen)

Der gute Wille allein reicht leider nicht immer – diese Erfahrung musste Yvonne Henker von der Reitanlage Großerkmannsdorf machen: „Wir hatten einige Mitarbeiterwechsel, deshalb konnten wir nicht alles so umsetzen, wie wir das gerne gemacht hätten.“ Der Reitverein aus der Nähe von Dresden hatte sich 2017 zum Ziel gesetzt, das Kursangebot auszubauen und qualitativ besser zu werden. Dazu sollten insbesondere auch Weiterbildungen der Mitarbeiter stattfinden, die aufgrund des Personalwechsels aber leider ausfallen mussten. Passiert ist in Großerkmannsdorf dennoch viel: „Wenn wir auch nicht alles erreichen konnten, haben wir trotzdem bereits viel geschafft. Wir haben neue Kurse eingeführt und zwei jüngere Ponys gekauft.“ Für die Einführung der neuen Kurse erstellte das Team um Vorsitzende Henker Konzepte, die zum Beispiel Motivationsabzeichen für die Kleinsten enthalten. Die Kurse der Reitanlage vermitteln nicht nur die Praxis, sondern auch viel Theorie: „Wir versuchen Erziehungsarbeit zu leisten“, erklärt Henker die Idee dahinter. Der Gründerwettbewerb habe an vielen Ecken geholfen: „Wir haben durch die Beratung Know-how bekommen. Zum Beispiel bei der Frage, wie man gut unterrichtet. Unsere Pferde hatten außerdem über den Winter etwas abgebaut, da war die Futterberatung von Derby sehr hilfreich.“ Das Beste aber seien die Treffen mit den anderen Gründern, betont Henker.


Sächsisches Pferdesportzentrum Lindenhöhe e. V. (LV Sachsen)

Spannende und neue Konzepte für den Reitunterricht wollte Andreas Busch entwickeln. Er betreibt das Pferdesportzentrum Lindenhöhe in der Nähe von Bautzen. Dort gab es vor dem Gründerwettbewerb noch kein Ponyprogramm. Der Wettbewerb half bei der Entwicklung: „Wir haben jetzt eine Zwergengruppe für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Die Kleinen machen das quartalsweise, dass sie immer ein Märchen nachspielen. Die Märchen proben sie und führen sie dann auf. Insgesamt gibt es sechs Märchen, sodass die Kinder nach 1,5 Jahren mit dem Programm durch sind. Das Ziel ist, dass sie dann in der älteren Gruppe für die sechs bis zehnjährigen ankommen. Dort können sie spielerisch ihre reiterlichen Fähigkeiten erweitern, um dann den Weg in die Ponysportgruppe zu finden, die sie an den Turniersport heranführen soll.“ Die Idee des Springstalls ist es, Kinder schon früh für den Pferdesport zu begeistern. „Der mehrstufige Bewerbungsprozess, die Weiterentwicklung des Konzepts und der Austausch mit der FN waren sehr hilfreich, das war für uns eigentlich das Wichtigste“, fasst Andreas Busch zusammen. Im Zuge des Gründerwettbewerbs kaufte das Pferdesportzentrum einen Haflinger und ein Reitpony, sodass der Betrieb mit insgesamt neun Ponys in Zukunft auch vermehrt Kinder aus dem größeren Umkreis ansprechen möchte. Andreas Busch kommt nach dem Wettbewerbsende zu dem Schluss: „Die Nachfrage ist da, wir werden dran bleiben – denn langfristig lohnt sich ein Ponyprogramm.“


Pony- und Pferdefreunde Repke e. V. (LV Weser-Ems)

„Ich glaube nicht, dass wir heute da wären, wo wir sind, wenn wir uns nicht beim Gründerwettbewerb beworben hätten. Auch im Vorfeld schon die Vorstellungsrunden haben uns enorm geholfen“, meint Andrea Oldehus von den Pony- und Pferdefreunden Repke aus Niedersachsen. Der junge Verein gründete sich vor gerade einmal drei Jahren. Ziel war von Anfang an, Kinder ab vier Jahren spielerisch an das Thema Pferd heranzuführen. Dazu gibt es Pony- und Reitgruppen für die Kleinsten, in denen sie die Pflege und den Umgang mit den Ponys ebenso erlernen wie das Reiten. Außerdem machten die Ponyfreunde über Öffentlichkeitsarbeit auf sich aufmerksam: Der Verein bietet Ponyreiten auf Festen an und veranstaltete im Mai einen Tag der offenen Tür. Auf ihrer Facebook-Seite bedanken sich die Reitschulkinder bei den Sponsoren uvex und Waldhausen für die Helme und Schabracken. Vereinsvorsitzende Andrea Oldehus sagt über den Gründerwettbewerb: „Jetzt haben wir von der Fachseite aus die Bestätigung, das was ihr macht, ist ein gutes Konzept“ – ein Konzept auf dem sie zukünftig ihre Reitschule weiter aufbauen können.


Reit- und Fahrverein Nordhorn e. V. (LV Weser-Ems)

„Der Gründerwettbewerb ist das Beste was mir je passiert ist“, sagte Brigitte Gebert vom Reit- und Fahrverein Nordhorn zehn Monate nach Projektbeginn im Oktober 2017. Bereits 2014 gründete der Verein eine Reit-Vorschule mit zunächst einer und später zwei Ponygruppen. Das Ziel der Teilnahme am Gründerwettbewerb: die Ausweitung des Programms. In den Ponygruppen lernen die Kinder die Pflege und den Umgang mit den Ponys, ebenso wie das Reiten. Schon längst sind es nicht mehr nur zwei Gruppen: „Aktuell haben wir vier Ponygruppen, bald kommt eine fünfte dazu und wir denken auch schon über eine sechste nach“, freut sich die erste Vorsitzende des Vereins aus dem Weser-Ems-Gebiet. Außerdem gibt es auch eine neue Voltigiergruppe und regelmäßige Pony-Schnuppertage für Kindergärten. Möglich ist das alles auch dank eines neuen Vierbeiners: „Wir haben ein Pony gekauft. Jetzt suchen wir noch ein weiteres, denn momentan fehlt uns noch ein Endmaßpony.“ Mindestens ebenso wichtig wie das zusätzliche Pony, ist ein weiterer Mitarbeiter: „Wir haben eine neue Übungsleiterin, die die zusätzlichen Gruppen übernehmen wird.“ Der Verein hatte zum Projektabschluss sechs Ponys und ungefähr 40 Reitschüler ab vier Jahren. Der Gründerwettbewerb half das passende Konzept für den Ausbau zu erstellen: „Wie bildet man kleine Ponys aus, auf die kein größerer Reiter passt? Wie findet man den passenden Übungsleiter? Der Wettbewerb ist natürlich auch eine Menge Arbeit. Aber wir fühlen uns gut beraten und vor allem ernst genommen. Außerdem konnte ich viele wertvolle Kontakte zu den anderen Gewinnern knüpfen“, erzählt Gebert.


Reitverein Giebelwald e. V. (LV Westfalen)

Ralf Rannenberg vom Reitverein Giebelwald ist es wichtig, Kinder früh an Pferde heranzuführen: „Das Tolle am Gründerwettbewerb ist, dass die Reiterei mit kleinen Kindern gefördert wird, damit sie nicht in andere Sportarten abwandern. Viele Kinder fangen zum Beispiel sehr früh an, Fußball zu spielen und wenn sie einmal beim Fußball sind, wechseln sie nicht unbedingt in den Reitsport.“ Der Reitverein aus der Nähe von Siegen hatte lange Wartelisten für seinen Kinderreitunterricht und wollte deshalb im Zuge des Gründerwettbewerbs speziell das Angebot für Kinder zwischen sechs und acht Jahren ausbauen. „Das Gesamtpaket des Gründerwettbewerbs ist gut, wir haben während der Projektlaufzeit zwei neue Shettys und ein Welsh-Pony gekauft und einen Korral zum Fertigmachen der Ponys gebaut. Außerdem waren unsere Angestellten auf einer Fortbildung“, erklärt Rannenberg. Durch die neuen Ponys konnte die Warteliste des Vereins bereits erfolgreich verkürzt werden. Im Reitverein Giebelwald können Kinder ab drei Jahren jetzt reiten oder mit insgesamt sechs Ponys spazieren gehen. Außerdem gibt es Kurse für Kindergarten- und Grundschulkinder. „Wir haben unsere Ziele erreicht, alles was wir uns vorgestellt haben, ist eingetreten“, ist der Pferdewirtschaftsmeister zufrieden mit dem Verlauf des Projekts.

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