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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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20.02.2019 | 19:30 Uhr | Uta Helkenberg

Sportprüfung für Hengste in Verden

Casall-Nachkomme glänzt im Parcours

Verden (fn-press). Die zweite Runde der Sportprüfungen für gekörte Hengste 2019 ist in Verden zu Ende gegangen. 21 springbetonte und 22 dressurbetonte Junghengste stellten sich in der Niedersachsenhalle dieser Form der Hengstleistungsprüfung. 40 waren dabei erfolgreich.

Das höchste Lob bei den fünfjährigen Springhengsten erzielte ein Sohn des Casall. Castle Creek, ein brauner Holsteiner aus einer Carthago–Caletto II-Mutter verließ die dreitägige Prüfung mit einer sehr guten Bewertung durch die Richter Peter Rauert und Hubert Uphus, Disziplin-Experte Peter Teeuwen und Fremdreiter Philipp Hartmann. Sie vergaben nicht nur die glatte 10 für sein Springvermögen, sondern erteilten ihm auch eine 9,3 für die Rittigkeit und eine 9,2 für die Perspektive. Am Ende sprang eine gewichtete Endnote von 9,19 für Castle Creek heraus, der aus der Zucht von Silke Zuba aus Wesselburen stammt und vom Holsteiner Verband in Elmshorn ausgestellt wurde. Geritten wurde der Hengst von Ebba Johansson.

Die Sportprüfung der vierjährigen springbetonten Hengste stand im Zeichen des Cornet Obolensky, der gleich vier Prüflinge stellte. Das beste Gesamtergebnis in dieser Altersgruppe erzielte allerdings einem Sohn des Uriko (Clooney) aus einer Mutter von Concerto II – Lord. United Way wurde nicht nur mit einer „Sehr gut“ (9,3) für sein Vermögen und den Gesamteindruck (9,0) belohnt, auch für die übrigen Merkmale - Galopp, Manier und Rittigkeit – gab es hohe 8er Noten. Insgesamt beendete er die Prüfung mit einer gewichteten Gesamtnote von 8,86. United Way stammt aus der Zucht und dem Besitz des Holsteiner Verbandes und wurde wie Castle Creek von Ebba Johansson ins Szene gesetzt.

Das größte Lot stellte bei der Sportprüfung in Verden die Gruppe der vierjährigen Dressurhengste. Das beste Endergebnis erzielte dabei mit einer 8,73 der Hannoveraner Rapphengst Dancier Gold vom Gestüt Sprehe. Der Sohn des im vergangenen Jahr verstorbenen Celler Landbeschäler Dancier aus einer Mutter von Weltmeyer-Airport gefiel vor allem im Trab (9,3), überzeugte aber auch den übrigen Merkmalen, Schritt (8,5), Galopp (8,3), Rittigkeit (8,7). Gesamteindruck und Perspektive bewerteten die Richter Reinhard Richenhagen und Peter Mannheim, Disziplinexperte Oliver Oelrich und FremdreiterinTessa Frank mit einer glatten 9. Vorgestellt wurde der von Georg Struebing aus Vienenburg gezogene Dancier Gold von Simone Pearce.

Die Schwedin Therese Nilshagen, Elfte der WM in Tryon im vergangenen Jahr und Chefbereiterin des Dressurleistungszentrums Lodbergen, präsentierte in Verden den Vorjahres-Bundeschampion Finest Selection, der von der Bewertungskommission gleichmäßig mit 8er Noten bedacht wurde und am Ende mit 8,48 die höchste gewichtete Gesamtnote bei den fünfjährigen Dressurpferden erzielte. Der Oldenburger Finest Selection ist ein Sohn des Follow me OLD aus einer Mutter von Lauries Crusador xx und stammt aus der von Zucht Heinz-Hermann Leismann aus Tecklenburg.

Die nächste Sportprüfungen für dressur- und springbetonte Hengste findet vom 7. bis 9. März in Verden und vom 23. bis 25. März in München-Riem statt.

Alle Ergebnisse und den Katalog zur Sportprüfung in Verden gibt es unter www.hengstleistungspruefung.de.

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