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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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24.03.2019 | 16:00 Uhr | Uta Helkenberg

HLP: Sportprüfung in München-Riem

Doppelerfolg für den Burghof Brodhecker / "britischer" Hannoveraner überzeugt bei den Dressurpferden

München (fn-press). In München-Riem ist die vorletzte Sportprüfung für junge Reitpferdehengste dieses Jahres zu Ende gegangen. Ein Dutzend dressurbetonte und elf springbetonte Hengste stellten sich mit Erfolg dieser Form der Hengstleistungsprüfung.

Herausragender Hengst der vierten Sportprüfung in diesem Jahr war der fünfjährige springbetonte Chilano Blue von Chacco's Son I aus einer Mutter von Carenzo. Der braune Hannoveraner aus der Zucht von Wolfgang Stümpel aus Beesten beendete die dreitätige Sportprüfung mit ausschließlich „sehr guten“ Noten und einer gewichteten Endnote von 9,43. Für den Galopp vergab die Bewertungskommission, bestehend aus den Richtern Hubert Uphus und Gerd Sickinger, dem Disziplinexperten Marcus Döring und Fremdreiter Fabian Lipsky, eine glatte Neun, in den übrigen Merkmalen lagen sie sogar noch höher: 9,3 für die Manier, 9,8 für das Vermögen und jeweils 9,5 für Rittigkeit und Gesamteindruck.

Anmelder bzw. Reiter von Chilano Blue waren Volker Brodhecker aus Riedstadt und Philipp Brodhecker. Vater und Sohn stellten darüber hinaus auch den DSP-Hengst Cascais vor, der bei den vierjährigen Springhengsten das beste Ergebnis erzielte. Das Deutsche Sportpferd, angemeldet für den Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar, wurde von Denis Grubitzsch (Eilenburg) von Colestus aus einer Mutter von Carrico gezogen. Sein Gesamtergebnis lautete 8,53 bei einer glatten Neun für das Vermögen.

Insgesamt konnten alle vier fünfjährigen Springhengste die Prüfung bestehen, ebenso wie sieben der acht vorgestellten Vierjährigen. Das zweitbeste Ergebnis ging auf das Konto eines weiteren Deutschen Sportpferdes, Longfellow, gemeldet für den Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt. Der von Lorano – Zeus abstammende Hengst (Züchter: John-Alexander Franke, Neutrebbin) erzielte gleich vier Mal die 8,4 sowie eine 8,5 für sein Vermögen. Dies bedeutete eine gewichtete Endnote von 8,43 für den Braunen, der von Udo Verworner (Bernau OT Ladeburg) ausgestellt und von Martin Schutza geritten wurde.

Dressurpferde
Bei den vierjährigen Dressurpferden schnitt der im britischen Woodlander Stud geborene Hannoveraner Wicked Game Woodlander am besten ab. Der Fuchshengst, der von Stefanie Hladik aus Großostheim ausgestellt und geritten wurde, überzeugte mit sehr guten Noten im Schritt (9,0) und im Galopp (9,2) und durchweg guten Noten in Trab (8,2), Rittigkeit (8,2) und Gesamteindruck (8,6). Er kam insgesamt auf ein gewichtetes Endergebnis von 8,60. Wicked Game Woodlander ist ein Sohn des Woodlander Wild Child, einem Sohn der ehemaligen Weltmeisterin Woodlander Farouche, und stammt aus einer Mutter von St. Moritz.

Das zweitbeste Ergebnis erzielte ein Sohn des Zack mit dem Sportnamen Zac Efron MT, vorgestellt für Gestüt Vorwerk in Cappeln. Der von Hermann Schildt aus Ovelgönne aus einer Don Larino-Mutter gezogene dunkelbraune Oldenburger wurde ebenfalls sehr guten Noten in Schritt und Galopp (jeweils 9,0) und guten Noten in den übrigen Merkmalen für seine Vorstellungen belohnt und erzielte ein Endergebnis von 8,45. Geritten wurde der Hengst Yvonne Henke. Als Fremdreiter stieg Sebastian Heinze in den Sattel der Dressurhengste und bewertete später gemeinsam mit Peter Mannheims und Gerd Sickinger sowie Disziplinexperte Oliver Oelrich die Leistungen der Hengste.

Insgesamt stellten sich zehn fünfjährige Dressurhengste dem Urteil der Bewertungskommission, von denen acht den Test erfolgreich beenden konnten. Bei den vier fünfjährigen Hengsten erhielten alle das erforderliche Mindestergebnisse von 7,5 oder besser. Die höchste gewichtete Endnote von 8,12 erhielt in diesem Lot der von Wolfgang Meyer aus Spenge gezogene Hannoveraner Vidar von Viscount – Edward, der für das Landgestüt Celle an den Start ging und von Katja Thomsen geritten wurde.

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