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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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12.09.2018 | 22:40 Uhr | Julia Basic

WEG Tryon: Update zum Distanzreiten

Rebecca Arnold und Serpa nach erstem Streckenabschnitt ausgeschieden

Tryon/USA (fn-press). Die leise Hoffnung auf eine erste deutsche Medaille bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA ist geplatzt. Distanzreiterin Rebecca Arnold (Nürtingen) und ihr Pferd Serpa qualifizierten sich nach dem ersten Teil der Strecke nicht weiter. Bernhard Dornsiepen (Balve) und Bekele El Djem sowie Ursula Klingbeil (Buch) und Aid Du Florival sind weiter im Rennen. Da das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) nur drei Distanzreiter nach Tryon entsandte, gibt es kein Streichergebnis für das deutsche Team. Es fällt somit aus der Mannschaftswertung heraus. „Genau deshalb wussten wir, dass alles passen muss, um am Ende in die Nähe der Medaillen zu reiten“, sagte Dr. Dennis Peiler, Chef de Mission des deutschen Teams in Tryon.

Der erste Wettkampftag der Weltreiterspiele begann jedoch turbulent: Um 6.30 Uhr Ortszeit waren die Distanzreiter und ihre Pferde auf die 160 Kilometer lange Strecke gestartet. Wenige Stunden später stand fest: Der Ritt wird abgebrochen und neu gestartet. Der Grund: einige Starter waren auf eine falsche Strecke geleitet worden. Bereits unterwegs und guter Dinge erfuhren die deutschen Distanzreiter, dass der erste Wettkampf der Weltreiterspiele offenbar nicht wie geplant lief. „Wir Equipechefs haben dann die Info bekommen, dass das Rennen nach dem ersten Loop abgebrochen wird“, sagte die deutsche Equipechefin Annette Kaiser. Alle ankommenden Pferde mussten einen Vet-Check absolvieren. 45 Minuten nachdem das letzte Pferd den Vet-Check passiert hatte, wurde das Rennen neu gestartet, allerdings nur noch über eine Distanz von 120 Kilometern. Auch die drei deutschen Paare machten sich gegen 11.15 Uhr wieder auf den Weg. „Die Bedingungen waren heute natürlich alles andere als einfach. Aber sie waren für alle gleich“, sagte Kaiser. Nach dem Neustart begann es bald stark zu regnen, was den Boden in einen rutschigen Untergrund verwandelte.

Die drei deutschen Paare erreichten am Ende des ersten Loops nach dem Neustart gemeinsam das Vet-Gate. Dort aber ging es nur für Dornsiepen und Klingbeil weiter. Der Wallach Serpa von Rebecca Arnold qualifizierte sich aus metabolischen Gründen nicht für den zweiten Loop weiter. „Der Puls lag nach 15 Minuten noch ein wenig über den vorgegebenen 64 Schlägen“, erklärte Annette Kaiser. „Die vorgegebene Zeit für die Pulsregulierung war aufgrund der Wetterverhältnisse von 20 auf 15 Minuten reduziert worden. Das Pferd sah aber gut aus und wurde offensichtlich nicht überstrapaziert.“

Die ersten Reiter werden nach Einbruch der Dunkelheit im Ziel erwartet. Ein Bericht über das Ergebnis des Distanzrittes folgt. Alle Infos zum deutschen Team finden Sie hier: www.pferd-aktuell.de/pferde/spitzensport/weltreiterspiele/tryon-2018/distanzreiten/team-distanzreiten

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