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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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14.09.2018 | 00:15 Uhr | Janet Mlynarski/Theresa Müller

WEG Tryon: Dressurteam gewinnt Gold

Von Bredow-Werndl, Schneider, Rothenberger und Werth verteidigen Titel von 2014

Tryon/USA (fn-press). Tränen der Freude liefen Isabell Werth schon bei der abschließenden Grußaufstellung übers Gesicht – nach ihrer bilderbuchreifen Runde mit Bella Rose war klar, dass dem deutschen Team Gold nicht mehr zu nehmen ist. Wenige Reiter später stand es fest: Die deutschen Dressurreiter gewinnen Mannschaftsgold vor den USA und Großbritannien. Somit verteidigen sie ihren Titel von 2014. 

Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB (76,677 Prozent) und Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. (75,062 Prozent) haben in der ersten Hälfte des Grand Prix gut vorgelegt. Sönke Rothenberger und Isabell Werth konnten dann den Traum von der Titelverteidigung im Teamwettbewerb wahr machen. Rothenberger und Cosmo bauten zunächst mit 81,444 Prozent die deutsche Führung aus, Isabell Werth und Bella Rose machte mit 84,829 Prozent dann die Sache klar. 

Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und ihre Trakehner-Stute TSF Dalera BB starteten als erstes deutsches Paar. Mit 76,677 Prozent und Platz neun war die Bayerin sehr zufrieden. „Dalera ist super gegangen. Sie war mega konzentriert“, sagte die Reiterin direkt nach ihrem Ritt. Den Fehler bei der ersten Piaffe schrieb sie sich selbst zu. Mit fehlerfreien Piaffen Nummer zwei und drei wollte sie zeigen, „wie gut Dalera piaffieren kann. Das war mit persönlich sehr wichtig.“ Für die elfjährige Stute sind die Weltreiterspiele das erste große Championat. „Ich war geflasht, wie unbeeindruckt sie von der Kulisse war. Das hat sie überhaupt nicht interessiert. Es ist auch ihr erstes Grand Prix-Jahr und sie tut so, als hätte sie das schon zehn Jahre gemacht.“ Dann folgten Dorothee Schneider und ihr DSP-Wallach Sammy Davis jr., die mit 75,062 Prozent am Ende auf Platz 13 landeten. 

Bundestrainerin Monica Theodorescu lobte die beiden Reiterinnen: „Jessi hat eine sehr gute Runde gezeigt. Es gab ein paar Unstimmigkeiten in der ersten Piaffe, aber das war ihr bester Grand Prix soweit. Vor allem in der Galopptour waren beide super sicher. Das war eine tolle Runde und das war auch der Plan. Frisch, frei vorneweg, das fand ich richtig gut. Auch Dorothee hat wieder super geritten. Mit dem Fehler in der ersten Piaffe ging leider die Note gleich runter. Aber insgesamt hat sie stark geritten. Eine tolle Galopptour und die weiteren Piaffen waren auch sehr gut. Dann das letzte Traben, die Mittellinie – vom Feinsten." Bereits nach den ersten beiden Ritten lag das deutsche Team in Führung. 

Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und sein niederländischer Wallach Cosmo legten dann am nächsten Tag eine Traumrunde hin. Mit 81,444 Prozent setzten sie sich nicht nur deutlich an die Spitze des Starterfeldes, sondern bauten auch die deutsche Führung aus. Die Richter vergaben mehrfach die Höchstnote 10 für herausragende fliegende Wechsel und eine Passage in Perfektion – elastisch, dynamisch und durch den Körper schwingend. Für den Sitz des Reiters gab es die 9,1. Einziger kleiner Patzer war das Rückwärtsrichten, Cosmo hatte einmal die Viereckbegrenzung berührt. „Ich fühle mich sensationell und bin wahnsinnig stolz auf mein Pferd", schwärmte Rothenberger. „Unglaublich, was Cosmo bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze hier abgerufen hat. Das Rückwärtsrichten ging auf meine Kappe, da hatte ich einfach zu wenig das Bein dran." Am Ende wurde es für ihn Platz drei, die US-Amerikanerin Laura Graves und Isabell Werth waren noch etwas besser. 

Für Isabell Werth (Rheinberg) wurde ein Traum wahr. Mit Bella Rose legte sie eine bilderbuchreife Runde hin – 84,829 Prozent. Höhepunkte waren vor allem die Piaffen, für die die Richter mehrmals die 10 zückten. Auch glänzte die westfälische Stute durch ihre Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, stets in einer stabilen Anlehnung. Das ist nicht nur das beste Ergebnis des gesamten Starterfeldes, sondern auch die Goldmedaille für das Team. „Das war sehr bewegend, eine Sternstunde, ich hab es sehr genossen. Bella Rose war super fokussiert, sie wollte nichts falsch machen. Das heute war die richtige Antwort auf die Frage ‚Warum Bella Rose und kein anderes Pferd?‘“, erklärte Isabell Werth. Und auch Bundestrainerin Monica Theodorescu war begeistert: „Das war zum Genießen. Dieses Team und diese Aufstellung, es hat einfach alles funktioniert. Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht.“ Deutschland gewinnt Gold mit 242,950 Punkten vor den USA (233,229 Punkten) und Großbritannien (229,628 Punkte). 

Alle Informationen zu den Weltreiterspielen, den Disziplinen und den Teams finden Sie unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.

Mannschaftsergebnisse: 

Gold: Deutschland; 242,950 Punkte
Silber: USA; 233,136 Punkte
Bronze: Großbritannien; 229,628 Punkte
4. Schweden; 229,456 Punkte
5. Niederlande; 223,664 Punkte
6. Spanien; 220,186 Punkte

Einzelergebnisse: 

1. Isabell Werth und Bella Rose (GER): 84,829 Prozent
2. Laura Graves und Verdades (USA): 81,537 Prozent
3. Sönke Rothenberger und Cosmo (GER): 81,444 Prozent
4. Patrik Kittel und Well Done de la Roche CMF (SWE): 78,199 Prozent
5. Charlotte Dujardin und Mount St John Freestyle (GBR): 77,764 Prozent
6. Carl Hester und Hawtins Delicato (GBR): 77,283 Prozent
7. Edward Gal und Glock's Zonik N.O.P. (NED): 77,189 Prozent
8. Kasey Perry-Glass und Goerklintgaards Dublet (USA): 76,739 Prozent
9. Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB (GER): 76,677 Prozent
...
13. Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. (GER): 75,062 Prozent


Liveticker zur Dressur-Mannschaftsentscheidung und Vielseitigkeit Tag 1

Tryon/USA (fn-press). Heute wurde es richtig spannend im Dressurviereck. Nachdem Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider gestern gut vorgelegt haben, konnten Sönke Rothenberger und Isabell Werth heute den Traum von der Titelverteidigung im Teamwettbewerb wahr machen. Sönke Rothenberger baute mit 81,444 Prozent die deutsche Führung aus, Isabell Werth machte mit 84,829 Prozent die Sache klar. Neben der Mannschaftsentscheidung in der Dressur haben heute auch für die Vielseitigkeitsreiter die Weltreiterspiele begonnen. Für sie stand als erstes die Teilprüfung Dressur an, die heute und morgen ausgetragen wird. Kai Rüder (30,2 Minuspunkte, nach der ersten Hälfte Platz elf) und Julia Krajewski (19,9 Minuspunkte, Führende nach der ersten Hälfte) waren heute an der Reihe und brachten das deutsche Team in Führung vor Australien und Frankreich. Hier im Liveticker berichten wir von den Ergebnissen. 

23.30 Uhr - Dressur 
Gold für Deutschland! Nun steht es fest: Das deutsche Dressurteam verteidigt denTitel von 2014 und gewinnt mit 242,950 Punkten vor den USA (233,229 Punkten) und Großbritannien (229,628 Punkte). 

23.24 Uhr - Dressur 
Isabell Werths Kommentar zu ihrem Ritt: „Das war sehr bewegend, eine Sternstunde, ich hab es sehr genossen. Bella Rose war super fokussiert, sie wollte nichts falsch machen. Das heute war die richtige Antwort auf die Frage ‚Warum Bella Rose und kein anderes Pferd?‘“ Und auch Bundestrainerin Monica Theodorescu war begeistert: „Das war zum Genießen. Dieses Team und diese Aufstellung, es hat einfach alles funktioniert. Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht.“

23.15 Uhr - Dressur 
Mit Tränen der Freude zur letzten Grußaufstellung: Für Isabell Werth ist ihr Traum wahr geworden. Mit Bella Rose legte sie eine bilderbuchreife Runde hin – 84,829 Prozent. Höhepunkte waren vor allem die Piaffen, für die die Richter mehrmals die 10 zückten. Auch glänzte die Stute durch ihre Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, stets in einer stabilen Anlehnung. Das ist nicht nur die deutliche Führung, sondern bringt das deutsche Team auch einen großen Schritt näher Richtung Goldmedaille. 

22.18 Uhr - Dressur 
Mit der Titelverteidigerin von 2014 ist auch vier Jahre später wieder zu rechnen. Mit dem erst neunjährigen Mount St John Freestyle erreicht die Britin Charlotte Dujardin 77,764 Prozent – neuer zweiter Platz hinter Sönke Rothenberger und Cosmo. In gut 20 Minuten sind Isabell Werth und Bella Rose dran.   

22.01 Uhr - Reining 
Für Robin Schöller lief es leider nicht gut, einige Fehler haben sich eingeschlichen. Momentan belegen er und Wimpy Kaweah mit einem Score  von 210,5 Rang 14 und sind damit nicht für das Einzelfinale qualifiziert. 

20.52 Uhr - Dressur 
Sönke Rothenberger und Cosmo führen weiterhin vor dem Briten Carl Hester und Hawtins Delicato. Auf Platz drei liegt nun die US-Amerikanerin Kasey Perry-Glass mit Goerklintgaards Dublet, dicht gefolgt von Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB. Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. sind nun Achte. Langsam geht es in die entscheidende Endphase. Isabell Werth und Bella Rose haben noch sieben Paare vor sich. 

20.34 Uhr - Reining  
Robin Schöller hat noch die Chance sich heute in der „Trostrunde" in der Reining für das Finale zu qualifizieren. Die an 16. bis 35. Stelle des Teamwettbewerbs platzierten Reiter sind in dieser zweiten Qualifikation startberechtigt. Wer es auf Platz eins bis fünf schafft, ist dann im Einzelfinale der Top 20 dabei. Die Prüfung läuft bereits seit 20 Uhr (MEZ), Robin Schöller und sein Pferd Wimpy Kaweah sind das 15. Starterpaar.   

20.15 Uhr - Vielseitigkeit 
Julia Krajewskis Eindruck zum Gelände am Samstag: „Das Gelände ist anspruchsvoll, dabei aber sehr schön – also optisch wirklich toll. Mal abwarten, inwieweit die Pferde das optisch auch eindrucksvoll finden. Technisch wird alles abgefragt, aber es gibt viele Alternativen, die man nehmen kann. Da muss man gut abwägen, was man riskiert und wo man besser auf Nummer sicher geht, wenn die Zeit es erlaubt." 

20.02 Uhr - Vielseitigkeit 
„Als ich um das Viereck geritten bin, hat Chipmunk abgeschnaubt und sich entspannt. Da dachte ich: Okay, das kann funktionieren – und dann hat er sich unheimlich gut reiten lassen", berichtet Julia Krajewski. „Er war sehr entspannt, auch im Schritt, was er nicht immer macht. Gestern im Training hakten die Wechsel noch etwas, heute hat alles super funktioniert. Ich war den Tränen nah, als wir fertig waren, weil er so toll mitgemacht hat und bei mir war. Das ist ein unheimlich tolles Gefühl, wenn das Pferd so viel Vertrauen hat." 

19.46 Uhr - Vielseitigkeit 
Julia Krajewski und der zehnjährige Chipmunk FRH zeigen im Viereck keine Nerven und liefern eine bärenstarke Runde ab: 19,90 Minuspunkte, also 80,11 Prozent. Deutliche neue Führung für die beiden, die in diesem Jahr bereits in Aachen siegreich waren. Die amtierende Deutsche Meisterin und der Bundeschampion aus dem Jahr 2013 präsentierten einen eleganten Ritt mit vielen Höhepunkten. Damit brachte sie das deutsche Team vorläufig in Führung vor Australien und Großbritannien.

18.37 Uhr - Dressur 
Das sagt Sönke Rothenberger zu seinem Ritt: „Ich fühle mich sensationell und bin wahnsinnig stolz auf mein Pferd. Unglaublich, was Cosmo bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze hier abgerufen hat. Das Rückwärtsrichten ging auf meine Kappe, da hatte ich einfach zu wenig das Bein dran." 

18.08 Uhr - Dressur
Was für eine Vorstellung! Sönke Rothenberger und Cosmo legen eine Traumrunde hin. Mit 81,444 Prozent setzen sie sich nicht nur deutlich an die Spitze des Starterfeldes, sondern bringen auch das deutsche Team wieder in Führung. Die Richter vergaben mehrfach die Höchstnote 10 für herausragende fliegende Wechsel und eine Passage in Perfektion – elastisch, dynamisch und durch den Körper schwingend. Für den Sitz des Reiters gab es die 9,1. Einziger kleiner Patzer war das Rückwärtsrichten, Cosmo hat einmal die Viereckbegrenzung berührt. 

17.47 Uhr - Dressur
Der Brite Carl Hester und Hawtins Delicato haben sich mit 77,283 Prozent knapp vor Jessica von Bredow-Werndl geschoben. In der Teamwertung liegt Großbritannien nach drei Reitern vorne mit 151,864 Punkten vor Dänemark mit 140,373. Wenn Sönke Rothenberger und Cosmo gleich ihre gewohnte Form zeigen können, dann sollte es für die deutsche Führung reichen. 

17.00 Uhr - Vielseitigkeit
Erneuter Führungswechsel: Mit 29,3 Minuspunkten (70,75 Prozent) liegt nun der Franzose Donatien Schauly ADF mit Pivoine des Touches vorne. 

16.50 Uhr - Dressur 
Auch Teil zwei der Dressur hat begonnen. Neun Paare sind bereits gestartet, Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera liegen immer noch vorne, Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. sind weiter auf Rang drei. Noch fünf Paare, dann sind Sönke Rothenberger und Cosmo an der Reihe.   

16.24 Uhr - Vielseitigkeit 
Führungswechsel in der Dressur der Vielseitigkeit: Der Neuseeländer Blyth Tait und Dassett Courage haben Andrew Hoy überholt und liegen jetzt mit -29,70 (70,34 Prozent) Punkten vorne. Kai Rüder ist jetzt Dritter. Alle Informationen zum deutschen Vielseitigkeitsteam finden Sie übrigens hier. 

16.08 Uhr - Vielseitigkeit 
Guter Auftakt für das deutsche Vielseitigkeitsteam: Kai Rüder und der zwölfjährige Colani Sunrise zeigen eine ausdrucksstarke Dressur und wurden mit -30,2 Punkten (69,83 Prozent) belohnt. Der Schritt ist leider nicht ganz geglückt. „Die erste Schritttour war kaputt, da ist er mir angezackelt. Die zweite war aber gut", erklärt Kai Rüder. Mit dem Ergbnis sichern die beiden sich trotzdem eine gute Ausgangsposition für das Gelände, momentan liegen sie auf Rang zwei. Vorne liegt der Australier Andrew Hoy mit 29,80 Minuspunkten (70,23 Prozent). Mit seinem erst neunjährigen Pferd Vassily de Lassos wurde er bereits beim CHIO Aachen Vierter.  

15.23 Uhr 
Die Ritte können Sie als Premiummitglied bei ClipMyHorse.TV live verfolgen. Für alle frei zugänglich ist das ClipMyHorse.TV WM-Studio, präsentiert von der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, das morgen früh ab sieben Uhr die besten Sportbilder, Hintergründe und Geschichten von heute zeigt. 

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