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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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24.09.2018 | 14:33 Uhr | Uta Helkenberg

WEG Tryon: Deutsche Pferde bei den Weltreiterspielen –Teil 2

33 Springpferde aus deutscher Zucht am Start

Tryon/USA (fn-press). Die Weltreiterspiele sind nicht nur für Pferdesportfans interessant, sondern auch aus Sicht der Pferdezüchter. Auch in den vier Disziplinen der zweiten WEG-Woche in Tryon/USA waren zahlreiche Pferde aus deutscher Zucht am Start. Am höchsten ist ihr prozentualer Anteil in der Para-Dressur (39,7 Prozent), aber auch im Voltigieren (35,7 Prozent), Springen (26,6 Prozent) sowie im Fahren (5,3 Prozent) sind vierbeinige Vertreter deutscher Zucht anzutreffen.

In der Para-Dressur stammten 25 Pferde von 63 gestarteten Pferden aus deutscher Zucht, davonkommen fast die Hälfte (14) vom Hannoveraner Verband, darunter auch die beiden deutschen Teampferde: die Fürst-Heinrich-Tochter Feel Good aus der Zucht von Kathrin Knöss (Lauterbach), die von Steffen Zeibig geritten wird, sowie der von Hildegard Klockner in Windhagen im Rheinland gezogene Look At Me Now (v. Lord Nobel S), der neben Team-Bronze auch Bronze in der Einzelwertung gewinnen konnte. Weiterhin am Start sind sieben Oldenburger. Zu ihnen zählt der von Mike Peters (Klein Plasten) gezogene Hengst Fürst Sinclair (v. Fürstenball), der zusammen mit seiner Reiterin Elke Philipp die deutsche Bronzemedaille fürs Team dingfest machte und Bronze in der Einzelwertung gewinnen konnte. Zudem sind ein Holsteiner, ein Trakehner sowie zwei Westfalen bei den Para-Weltmeisterschaften, letztere u.a. vertreten durch Dr. Angelika Traberts Kür-Bronzemedailengewinner Diamond’s Shine (v. Diamond Hit) aus der Zucht von Tobias Schnöink (Twist).

Bei den Voltigier-Pferden machten die Vertreter aus deutscher Zucht 20 von 56 Pferden aus. Alleine im deutschen Team traten sechs Pferde an, darunter die Hannoveraner Dark Beluga (v. De Niro) aus der Zucht von Heinz Nökenhöner (Raddersdorf), der von Barbara Rosiny für Silbermedaillengewinner Jannik Heiland und das Bronze-Doppel Janika Derks und Johannes Kay longiert wird, außerdem der von Wilfried Niklas (Grünberg) gezogene Feliciano von Fürstenreich (Jannis Drewell/Longenführer Lars Hansen). Den Oldenburger Brand tragen Danny Boy OLD (v. Danny Wilde) aus der Zucht von Gottfried Vorwerk (Cloppenburg), auf dem sowohl das siegreiche deutsche Team als auch Bronzemedaillengewinner Thomas Brüsewitz als Einzelvoltigierer zur WM an den Start gingen (Longenführer Patric Looser), sowie Sir Valentin (v. Sir Willson) aus der Zucht von Hajo Wilms (Wardenburg), das Pferd von Einzelvoltigiererin Sarah Kay und Longenführerin Dr. Dina Menke. Komplettiert wurden die deutschen Teampferde durch den Westfalen Picardo (v. Pik Labionics) aus der Zucht von Sigrid Nowak (Ostbevern), auf dem Torben Jacobs und Theresa- Sophie Bresch ihre Pas-de-Deux-Küren absolvierten (Longenführer Alexandra Knauf), und das bereits 17-jährige, in Brandenburg-Anhalt von Heinz Zander (Bindfelde) gezogene Deutsche Sportpferd Don de la Mar (v. Dionysos), das Kristina Boe und Longenführerin Winnie Schlüter zum Nationenpreis- und Einzelwertungssieg trug. Insgesamt kamen auf dem Wettkampfzirkel in Tryon sieben Oldenburger, sechs Hannoveraner (davon einer aus dem Rheinland und einer aus Hessen), ein Holsteiner, zwei Westfalen sowie vier Deutsche Sportpferde aus verschiedenen süddeutschen Zuchtgebieten zum Einsatz.

Das zahlenmäßig stärkste Kontingent an deutschen Pferden ging wenig überraschend im Springen an den Start. Von den insgesamt 33 Pferden trugen 15 den Oldenburger (2) bzw. den Brand des Zuchtverbands Oldenburg International (13), sieben den Holsteiner, vier den Westfalen und drei den Hannoveraner-Brand. Komplettiert wurde das deutsche Lot durch einen Mecklenburger, einen Rheinländer sowie ein in Bayern und ein in Brandenburg-Anhalt gezogenes Deutsches Sportpferd. Letzteres sorgte durch die bronzene Teammedaille und den beinahe historischen Sieg in der Einzelwertung für Furore: DSP Alice (v. Askari), die Stute von Simone Blum aus der Zucht von Ralf Mewes (Berkau). Mit deutschen Pferden beritten waren aber auch zwei der Teamkollegen der Deutschen Meisterin. Laura Klaphake sattelte die OS-Stute Catch me if you can (v. Catoki) aus der Zucht von Isabell Ibing in Hessisch Oldendorf, Maurice Tebbel startete mit dem im Rheinland von Dirk Lohmann (Schermbeck) gezogenen Don Diarado. Aus dem Gestüt Lewitz in Steinfeld waren alleine neun deutsche Pferde am Start.

Eine Handvoll deutscher Pferde ging in Tryon auch im Fahren an den Start. Unter ihnen nahezu das gesamte Gespann von Mareike Harms. Unter ihnen der Hannoveraner Racciano (v. Rascalino) aus der Zucht von Klaus Michaelis (Badahl), Amicello (v. Acorado I) aus der Zucht von Frank Schlüter (Moisburg) und der im Rheinland gezogene Luxus Boy (v. Lord Loxley I) aus der Zucht von Werner und Heike Pleines (Uedem), dazu der vom Kurt Strecker (Elz) gezogene Oldenburger Sunfire (v. Sandro Hit). Neben Harms hatte auch ihr Teamkollege Georg von Stein ein deutsches Pferd am Start, den Oldenburger Despardo (v. Desperados) aus der Zucht von Martin Reuvers (Hoogstede).

Eine Übersicht aller deutschen Pferde in Tryon gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018

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