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25.04.2013 | 16:08 Uhr | Susanne Hennig

Weltcup-Finale Göteborg: Sieg für Helen Langehanenberg

Isabell Werth und Don Johnson FRH im Grand Prix auf Platz fünf

Göteborg (fn-press). Mit komfortablem Abstand gewann Helen Langehanenberg mit dem 13-jährigen Hengst Damon Hill den Grand Prix beim Weltcup-Finale im schwedischen Göteborg. Isabell Werth und Don Johnson behaupteten sich an fünfter Stelle.

Gleich als erste Starterin eröffnete Helen Langehanenberg (Haxisbeck) das Weltcup-Finale der Dressurreiter in der Göteborger Arena „Scandinavium“. Ihr 13-jähriger Westfale Damon Hill präsentierte sich in Top-Form. Ein kleiner Fehler des eleganten Hengstes in einer Einerwechseln verhinderte ein Ergebnis jenseits der 80 Prozent: 79,863. „Ich bin gut zufrieden“, kommentierte Helen Langehanenberg und fügte hinzu: „Aber uns allen sitzt noch ein bisschen der Schock in den Gliedern, weil Desperados sich verletzt hat.“ Während Helen Langehanenberg und Damon Hill sich auf ihren Start vorbereiteten, trat Desperados bereits die Heimreise nach Deutschland an. Kristina Sprehes Sportpartner hatte sich beim Training am frühen Morgen eine Zerrung zugezogen und fällt für das Weltcup-Finale aus. In einer Tierklinik soll die Verletzung genauer diagnostiziert werden.

So schrumpfte das ursprünglich dreiköpfige deutsche Teilnehmerfeld auf zwei Dressurreiterinnen zusammen. Isabell Werth und der zwölfjährige Don Johnson erreichten das fünftbeste Resultat (75,015 Prozent). Im starken Trab hatte sich der Hannoveraner selbst getreten und war kurz gestolpert. Schwerer ins Gewicht fiel ein Reiterfehler: Im Grand Prix werden 15 Einerwechsel verlangt, Isabell zeigte aber 17. Hinterher sagte sie lachend: „Meine Güte, bin ich blöd. Hätte ich doch bloß nicht Mathematik in der elften Klasse abgewählt.“

Die Niederländerin Adelinde Cornelissen, die nach ihren Weltcup-Gesamtsiegen 2011 und 2012 dieses Jahren den Hattrick schaffen möchte, hatte Pech. Ihr 16-jähriger Wallach Parzival quittierte in der Piaffe seinen Dienst, widersetzte sich heftig und drehte drei von der Reiterin nicht geplante Pirouetten. Die Richter honorierten die ansonsten gute Prüfung mit 75,41 Prozent (Platz 4). Einen im Vergleich zu den Olympischen Spielen 2012 deutlich gelasseneren und gereiften Wallach Undercover präsentierte der Niederländer Edward Gal. Mit 78,465 Prozent sicherte er sich Platz zwei vor der schwedischen Lokalmatadorin Tinne Vilhelmson-Silfven auf dem Hannoveraner Don Aurelio (77,432).

Der Grand Prix fließt nicht in die Wertung des Weltcup-Finales ein. Er entscheidet lediglich über die Startreihenfolge im der Kür. Die 15 besten Paare, ausgelost in drei Gruppen, gehen am Samstagmittag in der Kür an den Start.

Ergebnisse: www.goteborghorseshow.com

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