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10.06.2019 | 07:30 Uhr | Daniel Kaiser

CVI MasterClass Wiesbaden: Ossenberg-Engels sorgt für Überraschung

Siege für Baden-Württemberg, Westfalen und Berlin-Brandenburg

Wiesbaden (fn-press). Die Siege beim Masterclass-Voltigierturnier im Rahmen des 83. Wiesbadender Pfingstturniers gingen in diesem Jahr an Jannis Drewell (Steinhagen), Jolina Ossenberg-Engels (Altena), die Mannschaft des RV Nordheim sowie Diana Harwardt und Peter Künne (Bernau).

Im vergangenen Jahr hatten sie noch auf Rang zwei gelegen, in diesem Jahr machten sie ihren ersten Sieg im Biebricher Schlosspark perfekt. Die Mannschaft des RV Nordheim, in den vergangenen beiden Jahren im Juniorenbereich hoch erfolgreich unterwegs (WM- und EM-Titel), setzte sich mit ihrer Kür zum Thema „Abba“ in beiden Durchgängen an die Spitze des Feldes und siegte in der Endabrechnung mit ihrem Pferd Humphrey Bogart und Longenführer Kai Vorberg mit 8,325 Punkten. Vorberg – Disziplintrainer Voltigieren – war kurzfristig für die erkrankte Trainerin Andrea Blatz eingesprungen.
Platz zwei eroberte der RV Köln-Dünnwald II. Die Mannschaft von Longenführerin Ines Nawroth kam mit Holiday on Ice auf 7,572 Zähler, gefolgt vom RV Altena (Cairo / Claudia Döller-Ossenberg-Engels / 7,321).

Bei den Herren sorgte Jannis Drewell für Höhenflüge. Mit seiner Kür zum Thema „Eddie the Eagle“ zog der Westfale, der nach dem ersten Durchgang unter Flutlicht auf Rang zwei gelegen hatte, noch an seinem Bundeskader-Kollegen Viktor Brüsewitz vorbei. Mit 8,769 Punkten kassierte der 27-jährige Sportsoldat im zweiten Umlauf die höchste Wertung des Turniers und verbuchte in der Endabrechnung mit Longenführerin Alexandra Knauf und Fabiola W 8,603 Zähler. Brüsewitz kam mit Laser und Tanja Evers auf 8,362 Punkte. Junioren-Europameister Gregor Klehe beendete das Turnier mit Feliciano und Longenführer Lars Hansen auf Rang drei (8,355).

Bei den Damen sorgte Jolina Ossenberg-Engels für eine Überraschung. Die 22-jährige Psychologie-Studentin, die bereits zum fünften Mal im Schlosspark an den Start ging und bislang vor allem mit ihrem Partner Timo Gerdes im Pas-de-Deux in Erscheinung getreten war (Wiesbaden-Sieg 2017), überzeugte nun auch im Einzel mit ihrer Kür in Anlehnung an die Actionheldin Lara Croft. Mit 8,288 Punkten sicherte sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels sowie ihrem Pferd Caram OE den Titel. Claudia Döller-Ossenberg-Engels nach dem Sieg: „Die Stimmung, die Atmosphäre und die Leistung von Jolina – das alles hat uns umgehauen.“
Rang zwei ging an die Vize-Europameisterin der Junioren, Alina Roß. Die Mecklenburgerin kam mit ihrem Ersatzpferd Newmix und Longenführerin Marion Schulze auf 8,184 Punkte und verwies Diana Harwardt aus Bernau mit Sir Laulau und Longrnführerin Andrea Harwardt auf Rang drei (8,009).

Im Pas-de-Deux freute sich Harwardt mit ihrem Partner Peter Künne über den Sieg. Die Vize-Junioren-Europameister aus dem Vorjahr präsentierten sich auch in ihrem ersten Senioren-Jahr souverän und verbuchten mit Sir Laulau, longiert von Hendrik Falk, 8,207 Punkte. Damit verwiesen sie Anne Schlumbohm und Melanie Eger mit Humphrey Bogart (Longe: Kai Vorberg) auf Platz zwei (7,708). Peter Künne: „Wir sind so froh, dass wir hier in Wiesbaden starten dürfen. Wir waren noch nie auf einem Outdoor-Voltigierturnier, das sind ganz andere Bedingungen und eine unglaubliche Atmosphäre. Das spornt uns noch mehr an.“

Auch Bundestrainerin Ulla Ramge zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich, dass in diesem Jahr auch einige unserer Top-Nachwuchssportler die Chance bekommen haben, hier in Wiesbaden zu starten. Sie haben diese Chance genutzt. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Jahr Voltigieren im Schlosspark.“

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