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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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12.05.2019 | 13:45 Uhr | Uta Helkenberg

Marbach: Nationenpreis-Sieg für deutsches Junioren-Team

Böckmann wiederholt Vorjahressieg vor Harting und Schöniger

Marbach (fn-press). Die deutschen Vielseitigkeits-Junioren waren erneut nicht zu schlagen: Mit Abstand sicherte sich die deutsche Mannschaft den Sieg im zweiten U18-Nationenpreis im Rahmen der internationalen Marbacher Vielseitigkeit und belegte darüber hinaus in der Einzelwertung alle drei Treppchenplätze. Der Sieg ging wie schon im Vorjahr an Calvin Böckmann mit Altair de la Cense vor Konstantin Harting mit Cigaline und Christina Schöniger mit Schoensgreen Continus.

Mit Topdressuren und drei fehlerfreien Geländeritten hatten die drei Abiturienten, die alle kurzfristig die Schulbank mit dem Sattel getauscht hatten, für einen mehr als komfortablen Abstand auf die folgenden Mannschaften gesorgt. Als vierter Teamreiter gab Gregor Migas aus Neukirch am Bodensee sein Debüt im deutschen Junioren-Team. Der erst 16-Jährige und seine Scheckstute Lisa waren kurzfristig in die Equipe berufen worden. Mit einer Verweigerung im Gelände und sechs Abwürfen im Springen lieferten sie allerdings das Streichergebnis für das Team.

Damit lag es an den übrigen drei, für das Teamergebnis zu sorgen. Dabei machten sie gleichzeitig auch die Podiumsplätze unter sich aus. Vor dem Springen lagen sie so dicht aufeinander, dass jeder Fehler entscheidend war. Gestartet wurde wie üblich in umgekehrter Reihenfolge. Den Beginn machte Christina Schoeniger. Für die aus dem sächsischen Lengenfeld stammende Reiterin und ihren selbst gezogenen Schoensgreen Continus war es der zweite Auftritt in Marbach. Ein Abwurf in der dreifachen Kombination kostete sie vier Strafpunkte (Endstand 34,1 Minuspunkte) , brachte aber ihren dritten Platz nicht in Gefahr.

Calvin Böckmann spielte im Parcours seine ganze Routine aus dem Springreiterlager aus und nahm dabei auch Zeitfehler in Kauf. Am Ende war er mit seiner Vorstellung nicht ganz zufrieden. „Zum Glück hat Altair de la Cense so gut mitgekämpft“, lobte er sein Pferd. Sein Gesamtendstand lautete 31,2 Minuspunkte. 

Dieses nötige Quäntchen Glück fehlte dem nach Dressur und Gelände führenden Deutschen Vize-Juniorenmeister Konstantin Harting aus Königswinter. Gerade hatte er in Radolfzell seine erste Drei-Sterne-Prüfung beendet und war dadurch mit „viel Rückenwind“ auf die Schwäbische Alb gereist. Am letzten Hindernis berührte seine Schimmelstute Cigaline dann aber die Stangen – ein Abwurf, der ihn die Führung kostete. „Ich gönne Calvin den Sieg, er war einfach besser heute“, sagte er, gab aber auch zu, etwas enttäuscht zu sein. „Das ist jetzt schon zum wiederholten Mal, dass ich in einer Zwei-Sterne-Prüfung den zweiten Platz belege“, sagte er. Sein Endstand: 32,8 Minuspunkte. 

Dem Mannschaftssieg konnten die Fehler im Springen nichts anhaben. Im Gegenteil. Da auch die anderen nicht ungeschoren aus dem Parcours kamen, hatte die deutsche Mannschaft am Ende mit 98,1 Minuspunkten mehr als 90 (!) Punkte Abstand auf die zweit- und drittplatzierten italienischen Teams mit 188,9 bzw. 204 Minuspunkten. 

Komplettiert wurde der Erfolg der deutschen durch einen vierten Platz durch die bayerische Einzelreiterin Tamara Langhof aus Seeg mit Icy Eye und 38,7 Minuspunkten. Hb

Alle Ergebnisse unter www.rechenstelle.

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