Europameisterschaften 2019: Teams, Zeitplan, News
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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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14.07.2019 | 18:25 Uhr | Uta Helkenberg

EM Vielseitigkeit Maarsbergen: Gold für Emma Brüssau

Einzelgold für Junge Reiter / Gesa Staas wird Vierte

Maarsbergen/NED (fn-press). Emma Brüssau ist neue Europameisterin der Jungen Reiter Vielseitigkeit. Dank ihrer Nullrunden in Gelände und Parcours sicherte sich die 20-jährige Schriesheimerin die Goldmedaille in ihrer Altersklasse. Gesa Staas aus Bramsche verpasste knapp den Sprung aufs Podium und wurde Vierte.

„Emmas Sieg ist das verdiente, aber auch versöhnliche Ende der EM der Jungen Reiter, die von Höhe und Tiefen geprägt war“, sagte Frank Ostholt. „Wir waren hier mit einem Topteam am Start und wollten natürlich mit einer Medaille nach Hause fahren. Alle waren gut vorbereitet und hatten gute Vorleistungen. Dass die drei Paare im Gelände ausfallen, war so nicht absehbar. Aber mit Einzelgold und einem vierten Platz fällt die Bilanz am Ende dann doch ganz gut aus“, so das Fazit des U21-Bundestrainers.

Wie ihre jüngeren Kollegen hatten die U21-Reiter nach der Dressur in der Team- und Einzelwertung in Führung gelegen. Im Gelände allerdings schieden sowohl die Preis-der-Besten-Siegerin Anais Neumann (Nürmbrecht) mit Pumuckel E als auch der nach Dressur führende Sportsoldat Jerôme Robiné mit Guccimo R OLD am Wassereinsprung aus, womit die Mannschaft „geplatzt“ war. Vom deutschen Team sahen lediglich Alina Dibowski (Döhle), die mit dem erfahrenen Barbados in diesem Jahr erstmals bei den Jungen Reitern an den Start ging, sowie Schlussreiterin Emma Brüssau mit Dark Desire GS das Ziel. Die Psychologiestudentin hatte am Geländetag bis zum späten Nachmittag auf ihren Start warten müssen. "Das war schon nervenaufreibend. Wenn es bei den ersten Reitern nicht so läuft, ist man schon ein bisschen verunsichert. Da war schon eine etwas gedrückte Stimmung. Aber ich habe mir gesagt, ich ziehe mein Ding jetzt durch“, berichtete sie. Das klappte. Mit einer fehlerfreien Runde innerhalb der erlaubten Zeit ging sie in Lauerstellung auf den Titel.

Vor dem abschließenden Springen lag nur die Französin Morgane Euriat besser als Brüssau, machte jedoch mit zwölf Strafpunkten im Parcours den Weg für diese frei. Mit einer Nullrunde sicherte sich Emma Brüssau die Goldmedaille. „Ich bin noch ein bisschen geschockt und kann es gar nicht fassen. Mir fehlen die Worte“, sagte die neue Europameisterin. Noch beim Preis der Besten und der DJM hatte sie noch den Sieg knapp verpasst. „Der zweite Platz hat mich ein bisschen verfolgt. Doch jetzt hat es endlich  gereicht“, freute sie sich. Und nicht nur sie, sondern auch das gesamte Team. „Alle haben mitgefiebert bis zum Schluss und sind bis zur Siegerehrung geblieben. Wir waren hier ein richtig cooles Team, das sich unheimlich gut verstanden hat und viel Spaß hatte“, sagte Brüssau.

Die Silbermedaille ging an die Junioren-Europameisterin von 2017, Isabelle Upton mit Cola, die damit maßgeblich auch zur Goldmedaille des britischen Teams vor Frankreich und den Niederlanden beitrug. Bronze ging an die Vorjahres-Vizeeuropameisterin der Junioren, Heidi Coy mit Royal Fury. Sie war als Einzelreiterin für Großbritannien am Start.

Beinahe hätte es noch eine zweite Einzelmedaille für Deutschland gegeben. Gesa Staas, mit St. Stacy nach der Dressur noch 13te, katapultierte sich dank einer Nullrunde im Gelände – von denen es insgesamt nur vier gab – auf den vierten Platz. Am Ende hätte es sogar für Bronze gereicht, wenn ihr nicht ein Springfehler im Parcours unterlaufen wäre. „Das Pferd sprang super, nur einmal hat sie sich etwas vermanaged. Das war total schade“, sagte Ostholt.

Der zweite deutsche Einzelreiter, der Düsseldorfer Brandon Schäfer-Gehrau, war wie die ersten beiden Teamreiter mit Fräulein Frieda im Gelände ausgeschieden.

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