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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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16.11.2018 | 23:50 Uhr | Julia Basic

Stuttgart: Ludger Beerbaum und Cool Feeling Dritte im German Masters Springen

Schweizer Pius Schwizer siegt vor dem für Österreich startenden Max Kühner

Stuttgart (fn-press). Ludger Beerbaum und Cool Feeling haben das Springen um den Titel German Master beim internationalen Stuttgarter Hallenreitturnier als bestes deutsches Paar auf Rang drei beendet. Im dreiköpfigen Stechen blieben alle Starter ohne Strafpunkte. Letztlich fand der Schweizer Pius Schwizer mit Living The Dream den schnellsten Weg durch den Parcours. Platz zwei belegte der gebürtige Bayer und für Österreich startende Max Kühner mit Vancouver Dreams.

Insgesamt hatten es acht deutsche Reiter in das finale Springen um den Titel German Master geschafft. Darunter drei, die schon mehrmals diese traditionsreiche Prüfung in der Stuttgarter Schleyer-Halle für sich entscheiden konnten: Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Philipp Weishaupt, Christian Kukuk (beide im Stall Beerbaum in Riesenbeck tätig), Maurice Tebbel (Emsbüren), Lokalmatador Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) und Denis Nielsen (Isen) kämpften dagegen um ihren allerersten German-Master-Titel. Am Ende schaffte es einzig der erfahrenste unter ihnen ins Stechen – Ludger Beerbaum. Der 55-Jährige kann bereits auf vier Siege im German Master zurückblicken (1995, 1996, 2005 und 2014). Diesmal setzte Beerbaum auf den zehnjährigen Rheinländer Wallach Cool Feeling (von Cornado NRW – Lancer II), den er erst seit September im Parcours vorstellt. Ihre Zeit von 35.71 Sekunden bedeutete Rang drei.

Der gebürtige Bayer und seit Jahren für Österreich startende Max Kühner, Sechster der Weltreiterspiele 2018, hatte als erster Reiter im Stechen mit dem erst achtjährigen Hannoveraner Wallach Vancouver Dreams (von Valentino – Stakkato) eine Zeit von 34.41 Sekunden vorgelegt. Das sollte am Ende für den Silberrang reichen, denn Pius Schwizer holte mit seinem belgischen Wallach Living The Dream noch zwei Sekunden mehr heraus. Die beiden setzten sich in 42.43 Sekunden an die Spitze des Klassements. Nach seinem Sieg 2011 ist es bereits der zweite German-Master-Titel für den Schweizer. Was zuvor jedoch noch keinem anderen Reiter gelungen war: Schwizer gewann in diesem Jahr auch die beiden Qualifikationsspringen zum German Master.

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/lite/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Stuttgart German Masters im Fernsehen:

Samstag, 17. November, 15.45 Uhr – Weltcup Gespannfahren und Zusammenfassung German Master der Springreiter

Sonntag, 18. November, ab 16 Uhr: Der Große Preis von Stuttgart, Weltcup der Springreiter live

Außerdem überträgt ClipMyHorse.TV aus der Schleyer-Halle.

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