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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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18.01.2020 | 21:50 Uhr | fn-press

Springen: Goldener Sattel für Natalia Stecher

18-Jährige gewinnt Nachwuchsförderpreis beim Weltcup-Turnier in Leipzig

Leipzig (fn-press). Sich innerhalb von wenigen Minuten auf drei fremde Pferde einstellen – vor dieser Herausforderung standen vier junge Talente bei der anspruchsvollen Nachwuchsprüfung Goldener Sattel in Memoriam Hans Günter Winkler, die traditionell im Rahmen des Weltcup-Turniers Partner Pferd in Leipzig ausgetragen wird. Bei der Stilspringprüfung mit Pferdewechsel zeigte Natalia Stecher aus Nordhastedt in Schleswig-Holstein vier harmonische Runden, die mit Wertnoten zwischen 8,1 und 8,7 bewertet wurden. Mit insgesamt 33,5 Punkten sicherte sie sich den Titel.

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Bundestrainer Springen Otto Becker, dem erfahrenen Springreiter Marco Kutscher und dem international tätigen Richter Joachim Geilfus, lobte den ruhigen Sitz, die weiche Einwirkung und das gute Rhythmusgefühl der Reiterin, die 2018 das Bundesnachwuchschampionat der Springreiter gewonnen hat. „Was Natalia hier gezeigt hat, das hat den Applaus absolut verdient“, resümierte Joachim Geilfus. Die Siegerin selbst war ziemlich überwältigt von ihrem Erfolg: „Ich war bei der ersten Runde nervös und bei der letzten, das bin ich sonst eigentlich nie. Zum Schluss war der Druck schon groß und mir war bewusst, wie eng es war. Dass es am Ende reicht, hätte ich nicht gedacht. Es macht mich unglaublich stolz, dass mein Pferd auch mit den anderen Reitern so tolle Runden gezeigt hat.“ Fürst Reiner, das Pferd der 18-Jährigen, präsentierte sich in Leipzig in Topform: Der 13-jährige Holsteiner (von Caretino – Le Grand I) leistete sich als einziges Pferd bei keiner der vier Runden einen Abwurf und verhalf seinen Reitern zu Wertnoten von mindestens 8,5. „Ich möchte ein großes Kompliment aussprechen für Fürst Reiner, der alle seine Reiter toll hat aussehen lassen“, betonte Geilfus.

Mit Fürst Reiner legte auch Marvin Jüngel die beste Runde der ganzen Prüfung hin – 9,1 war die Bewertung. „Diese Runde war herausragend. Du hast leicht gesessen, hast immer die richtige Distanz gefunden – das war einfach sehr gut“, urteile Geilfus. Am Ende musste sich der 18-Jährige aber ganz knapp mit dem zweiten Platz zufriedengeben. 33,4 war das Endergebnis für den Reiter aus Schönteichen in Sachsen. Unter anderem mit seinem eigenen Pferd Give it to me musste er einen Abwurf hinnehmen.

Dritter wurde der bereits championatserfahrene Max Haunhorst aus Hagen. Der 19-Jährige gewann 2019 mit dem U21-Team die Bronzemedaille in den Niederlanden. Auch in Leipzig präsentierte er vier gute Runden, die alle zwischen 8,0 und 8,8 bewertet wurden. Mit einem Gesamtergebnis von 33,3 reihte er sich knapp hinter Natalia Stecher und Marvin Jüngel ein. Mit seinem eigenen Pferd Risohorse Carex erreichte er die Wertnote 8,3.

Die erst 16-jährige Alia Knack erwischte mit ihrer Stute SMA Shakira keinen guten Start in die Prüfung. Nach Abzug für zwei Abwürfe blieb eine Wertnote von 6,8 übrig. In den anderen drei Runden stellte die Reiterin aus Sauldorf in Baden-Württemberg aber ihr Talent unter Beweis. Die Jury bewertete ihre Ritte mit Wertnoten zwischen 8,5 und 8,9. Trotzdem konnte sie den Abstand zu ihren Mitstreitern nicht mehr ganz aufholen, sodass es mit einer Gesamtnote von 32,9 beim vierten Platz blieb.

„So eng war es noch nie. Das war ein sehr ausgeglichenes Feld von Reitern und Pferden“, sagte Geilfus angesichts des Gesamtergebnisses. Die vier Teilnehmer dieser Prüfung wurden im Vorfeld von Nachwuchs-Bundestrainer Peter Teeuwen, der das Quartett auch während der Prüfung betreute, aufgrund ihrer guten Vorleistungen nominiert. Springsport-Legende Hans Günter Winkler hat den Goldenen Sattel 1986 ins Leben gerufen. Bis heute wird der Nachwuchsförderpreis von der Hans-Günter-Winkler-Stiftung gefördert. Geritten wird immer eine Stilspringprüfung der Klasse M* mit Standardanforderungen und Pferdewechsel. tmü

Alle Ergebnisse aus Leipzig gibt es hier.

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