AGCO GmbH - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

Anmelden

Melden Sie sich an, um im FN-Shop zu bestellen oder die vielen Vorteile einer Persönlichen Mitgliedschaft zu nutzen.

15.04.2018 | 18:50 Uhr | Julia Basic

Paris: Deußer und Cornet d’Amour werden Achte

Deutsche Springreiter mit versöhnlichem Abschluss beim Weltcup-Finale

Paris (fn-press). Daniel Deußer und Cornet d’Amour haben es am letzten Tag des Weltcup-Finales der Springreiter in Paris doch noch unter die Top-Ten geschafft. Auch Marcus Ehning und Cornado NRW zeigten sich noch einmal von ihrer besten Seite und wurden nach einem fehlerfreien letzten Umlauf Zwölfte. Es siegte die US-Amerikanerin Beezie Madden mit Breitling LS.

Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und sein westfälischer Wallach Cornet d’Amour erwischten zum Abschluss der „inoffiziellen Hallen-WM“ einen perfekten Tag. In beiden Umläufen der letzten Teilprüfung blieben alle Stangen liegen, lediglich ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung kam hinzu. Nach ihrem fehlerfreien Auftakt im Zeitspringen am Donnerstag und dem rabenschwarzen Freitag, an dem sie an der zweifachen Kombination scheiterten und 14 Strafpunkte sammelten, schoben sie sich am Sonntag im Gesamtklassement von Platz 15 auf acht vor. „Der erste Tag war super, heute war super, nur Freitag hatten wir leider ein Missverständnis. Für so ein Weltcup-Finale, bei dem alles zählt, war das natürlich eine Katastrophe“, sagte Deußer. „Aber abgesehen davon war Cornet d’Amour hier super bei der Sache, so wie er heute gesprungen ist und so wie er in Schuss ist, bin ich sehr zufrieden mit ihm. Ich wusste, dass ich nicht mehr ganz nach vorne reiten konnte, aber unter die besten Zehn wollte ich es noch schaffen. Von daher war das natürlich ein guter Abschluss.“ Mit seinem zweiten Pferd, dem Oldenburger Cornet, hatte Deußer am Samstagabend außerdem den Großen Preis von Paris gewonnen. Die Prüfung zählte zwar nicht für das Weltcup-Finale, dennoch war es ein schöner Erfolg für die beiden.

„Cornado fühlte sich an, als könnte er heute nochmal von vorn anfangen, so frisch war er drauf. Das war ein richtig gutes Gefühl und ich freue mich über dieses super Finish“, sagte Marcus Ehning (Borken), nachdem er mit seinem Hengst den letzten Parcours beendet hatte. „Er ist hier insgesamt toll gesprungen, an allen Tagen. Ich ärgere mich nur über mich selbst, weil ich am Freitag keinen guten Tag hatte.“ Sowohl am Freitag als auch im ersten Durchgang am Sonntag war die dreifache Kombination die größte Klippe für die beiden Westfalen. Genau wie Deußer und Cornet d’Amour waren Ehning und Cornado NRW ohne Probleme in das Turnier gestartet. Sie waren Vierte nach dem Zeitspringen, machten dann aber in der zweiten Teilprüfung am Freitag mit zwölf Strafpunkten alle Podest-Hoffnungen zunichte. Am Sonntag kamen im ersten Umlauf noch einmal vier Strafpunkte hinzu, ehe die beiden im zweiten und letzten Durchgang mit einer mustergültigen Runde noch einmal zeigten, weshalb sie im Vorhinein als Mitfavoriten gehandelt worden waren.

Kein Vorbeikommen gab es in diesem Jahr an der US-Amerikanerin Beezie Madden und ihrem Hengst Breitling LS. Die beiden leisteten sich über die drei Wettkampftage lediglich einen Abwurf, und das im allerletzten Umlauf. Diesen konnten sie sich auch leisten, denn ihre ärgsten Verfolger, der Schwede Henrik von Eckermann mit Mary Lou und Maddens Landsmann Devin Ryan mit Eddie Blue hatten zuvor schon Strafpunkte gesammelt. Nach einem weiteren Abwurf im letzten Durchgang rutschte der Schwede noch von Rang zwei auf Rang drei im Gesamtklassement ab. Ryan kletterte dagegen nach zwei fehlerfreien Runden am Sonntag auf den Silberrang vor.

„Beezie Madden ist die verdiente Siegerin. Das war schon super, wie sie alle Runden hier geritten hat und auch heute nach dem Fehler ruhig geblieben ist. Ich freue mich für sie“, sagte Bundestrainer Otto Becker und zog auch für seine beiden deutschen Reiter ein positives Fazit: „Freitag der 13. war einfach nicht unser Tag. Das tat natürlich weh und war nicht mehr aufzuholen. Aber die Pferde sprangen sehr gut, auch heute wieder. Sie haben über alle Tage super mitgezogen. Es war wichtig, dass die Reiter heute mit einem versöhnlichen Abschluss und einem Gefühl von Sicherheit und Vertrauen nach Hause fahren. Das macht auch Hoffnung für die nächsten Wochen.“ jbc

Alle Ergebnisse aus Paris finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1462/html/en/longinestiming/index.html

CEECOACH

Jetzt kabellos kommunizieren

Das Kommunikationssystem CEECOACH verbindet zwei bis sechs Personen via moderner Bluetooth-Technologie völlig kabellos und mit einer Reichweite von bis zu 500 Metern. CEECOACH ist offizieller FN-Partner.

mehr Informationen