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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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10.09.2017 | 16:35 Uhr | fn-press

Paderborn: Doppel-Erfolg für Marcus Ehning

Vorletzte Riders Tour-Etappe: Borkener gewinnt Großen Preis und Championat

Paderborn (fn-press). Die Riders Tour, wichtigste Springsportserie auf internationalen Turnieren in Deutschland, geht auf die Zielgerade. Bei der vorletzten Station in Paderborn dominierte Marcus Ehning (Borken) das Geschehen. Er gewann nicht nur mit dem Hengst Comme il Faut den Großen Preis, sondern auch die zweitwichtigste Prüfung des Turniers, das Championat, diesmal mit dem Hengst Funky Fred.

Wenn’s drauf ankommt, kann Marcus Ehning das Tempo im Parcours noch mal anziehen. Beim zweiten Umlauf des Großen Preises, der Wertungsprüfung für die Riders Tour, flog der 43-Jährige regelrecht mit seinem zwölfjährigen westfälischen Hengst Comme il Faut (v. Cornet Obolensky) ins Ziel: 41,83 Sekunden reichten aus, um den ebenso für flotte Runden bekannten Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) und die neunjährige Berlinda (v. Berlin) auf den zweiten Platz zu verweisen (42,57). Fehlerfrei beendete auch der drittplatzierte Toni Haßmann (Warendorf) den Großen Preis. Er hatte den westfälischen Wallach mit dem ungewöhnlichen Namen Bien-Aimee De La Lionne gesattelt (43,13). Pech hatte sein jüngerer Bruder Felix Haßmann (Lienen). Mit dem westfälischen Hengst Balzaci (v. Balou du Rouet) war er in dem Springen zwar fehlerfrei geblieben, aber als Dreizehnter ins Ziel gekommen. Für den zweiten Umlauf waren jedoch nur die besten zwölf Paare startberechtigt.

Schon am Vortag hatte Sieger Marcus Ehning allen Grund zur Freude. Im Championat von Paderborn, dem zweitwichtigsten Springen des Drei-Sterne-Turniers auf dem traditionsreichen Schützenplatz, ritt er ebenfalls zum Sieg. Hier setzte er den westfälischen Hengst Funky Fred ein. Der Sohn des For Pleasure, mit dem Ehning selbst so viele Jahre erfolgreich unterwegs war, beendete das Stechen eine knappe Sekunde schneller als sein Konkurrent Büttner’s Minimax (33,03). Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) benötigte mit dem erst achtjährigen Hannoveraner Schimmel, Sohn des Cornado I, fehlerfreie 33,88 Sekunden. Dritter im Championat wurde Toni Hassmann mit eben jenem Bien-Aimee De La Lionne (0/33,97).

Nach den Turnieren in Hagen, Hamburg, Wiesbaden, Münster und Paderborn steht nun das Finale der Riders Tour 2017 auf dem Programm. Vom 9. bis 12. November tritt die Parcours-Elite in der Münchner Olympiahalle an. Das Ranking führt der Österreicher Christian Rhomberg, der bei drei Etappen dabei war, mit 30 Punkten an, gefolgt von Philip Rüping (Mühlen), der sogar bei vier Turnieren der Serie startete (28 Punkte). Paderborn-Sieger Marcus Ehning belegt Platz 8, da er nur einmal antrat (20).    hen

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