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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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02.02.2020 | 19:04 Uhr

Lilli Marie Carius gewinnt Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter

Gold für Westfalen, Silber und Bronze nach Rheinland-Pfalz und Hannover

Verden (fn-press). Die Bundesnachwuchschampionesse der Ponyspringreiter 2020 kommt aus dem Landesverband Westfalen. Mit der zwölfjährigen Stute Steendieks Jolly Couer entschied die 14-jährige Lilli Marie Carius (Iserlohn) das Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponyspringreiter – gefördert von der Horst-Gebers-Stiftung – mit 18,0 Punkten in der Verdener Niedersachsenhalle für sich. Naomi Himmelreich (Niederbrechen) sicherte Silber für Rheinland-Pfalz (17,6) und Taja Kiesewetter aus dem Pferdesportverband Hannover freute sich über Bronze (17,2).

„Bei der starken Konkurrenz hier in Verden haben wir wirklich nicht erwartet, ganz nach vorne zu reiten im Finale“, so Lilli Marie Carius, die ihre zwölfjährige Ponystute Steendieks Jolly Couer seit einem Jahr unter dem Sattel hat. „Bei den Aachen Jumping Youngstars waren wir noch auf Platz zehn und bei unserem ersten Turnier 2020 lief es jetzt total super. Wir mussten uns am Anfang erst zusammenfinden, aber jetzt kann ich mich schon ziemlich gut in Jolly hereindenken, so dass wir als Team gut funktionieren“, schwärmt die neue Bundeschampionesse der Ponyspringreiter, die im ersten Umlauf, bei dem 19 Paare an den Start gingen, mit einer 8,8 bereits sehr gut vorgelegt hatte. Im zweiten Umlauf der besten vier Reiter konnte sich Lilli Marie noch auf eine 9,2 steigern. „Dazu braucht man gar nicht viel sagen, das war einfach eine super Runde“, so Niklas Betz (Sieger im Preis der Besten Junge Reiter 2019), der die Noten der beiden Richter Peter Schmerling und Dieter Rippe kommentierte.

Die Finalrunde der besten vier Reiter des ersten Umlaufs fand 2020 zum ersten Mal ohne Ponywechsel statt. „Das hatten wir 2019 direkt nach dem Finale in Verden schon so besprochen. Die Kinder reiten zu Hause oft nur ein Pony, auf dass sie sich eingestellt haben und haben dann oft Probleme, sich innerhalb von ein paar Minuten mit einem fremden Pony auf diesem Niveau und bei der großen Kulisse im Parcours zurechtzufinden“, so Pony-Bundestrainer Karl Brocks, der selbst als junger Springreiter die verschiedensten Ponys geritten ist und etwas bedauerte, dass dies heute eher die Ausnahme sei.

„Lilli Marie Carius hat im Sichtungslehrgang schon sehr gute Leistungen gezeigt und hier berechtigt gewonnen. Besonders ihre Abgeklärtheit und das gute Nervenkostüm sowie die Konstanz im Parcours waren das Fundament für den Sieg“, erkärte Brocks. Die zweitbeste Reiterin im Final-Quartett hatte mit ihrer Stute Nashville Tennesse (11) eine der weitesten Anfahrten nach Verden. Aber die hat sich für Naomi Himmelreich (12) aus Rheinland-Pfalz definitiv gelohnt. Mit den Wertnoten 8,6 und 9,0 überzeugte sie die Richter: „Du bist in einem super Rhythmus geritten und hast bereits einen guten Springsitz“, lautete ihr Kommentar. „Naomi ist jetzt schon eine echte Turnierreiterin, die sich sehr gut konzentriert, um ihre Leistung auch abzurufen. Die beiden haben eine vielversprechende Zukunftsperspektive“, so Karl Brocks.

Lobende Worte fand er auch für die Gewinnerin der Bronze-Medaille, Taja Kiesewetter aus dem hannoverschen Landesverband, die mit ihrem Ponywallach Oliver Twist (9) die Einlaufprüfung mit einer 8,7 für sich entschieden hatte. „Taja hat hier wirklich den besten Grundsitz gezeigt, kennt die Stärken und Schwächen ihres Ponys und gibt ihm immer die nötige Zeit.“ Viel Distanzgefühl und Konzentration bei ihrem fehlerfreien Finalritt bekam Taja (14), die übrigens zusätzlich sehr erfolgreich in der Children-Dressur und in der Pony-Vielseitigkeit unterwegs ist, auch von den Richtern bescheinigt (8,4 und 8,8).
Die international erfahrenste Reiterin unter den Finalistinnen war Arwen-Charlotte Thaler (15) aus Baden-Württemberg (Nürtingen), die das Vorjahres-Siegerpony Crazy Hardbreaker SP WE gesattelt hatte (8,3 und 8,6). „Arwen ist 2019 schon bei den Weltcup-Turnieren in Stuttgart und Mechelen geritten, hat den Ponywallach jetzt aber erst seit einem viertel Jahr“, berichtet der Bundestrainer. Im Vorjahr siegte der zwölfjährige Wallach in Verden noch mit Sara Karstens, die ihn von seiner damaligen Reiterin Johanna Beckmann „ausgeliehen“ hatte, die einen Auslandsaufenthalt absolvierte. 

„Die Leistungsdichte war dieses Jahr im gesamten Starterfeld sehr groß. Das hat man auch daran gemerkt, dass drei potenzielle Titel-Anwärter kurzfristig ausgefallen waren, die anderen Reiter aber Top-Ritte mit hohen Stilnoten abgeliefert haben. Das neue Konzept ist also sehr gut aufgegangen“, war Karl Brocks zufrieden, auf einen großen Talente-Pool für die kommende Championats-Saison zurückgreifen zu können und bedankte sich bei der Horst-Gebers-Stiftung für die Förderung der Ponyspringreiter. FN/ Tina Pantel

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