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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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11.02.2018 | 13:10 Uhr | fn-press

Hongkong: Spitzenplätze für deutsche Reiter

Daniel Deußer Dritter im Großen Preis der Serie Longines Masters

Hongkong (fn-press). Die deutschen Springreiter freuten sich über ein erfolgreiches Wochenende in Hongkong. Beim Turnier der hoch dotierten Serie „Longines Masters“ erzielten sie mehrere Siege und vordere Platzierungen. Im Hauptspringen, dem Großen Preis, erwiesen sich Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) und der westfälische Wallach Cornet d’Amour als bestes deutsches Paar (Platz 3). Den Sieg sicherte sich der Franzose Patrice Delaveau mit Aquila.

Es lief von Beginn an „rund“ für die deutschen Springreiter, die sich auf den weiten Weg nach Honkong gemacht hatten. In der südchinesischen Metropole gastierte die dreiteilige Springsportserie Longines Masters, die über die Turniere Paris, Hongkong und New York führt. Mit besonderer Spannung dürfte Daniel Deußer an den Start gegangen sein. Er hatte Anfang Dezember 2017 den Großen Preis in Paris gewonnen. Im Falle eines weiteren Sieges jetzt in Hongkong wäre ihm eine dicke Prämie sicher gewesen. Der 15-jährige westfälische Cornet Obolensky-Sohn Cornet d‘Amour meisterte den Umlauf des Großen Preises fehlerfrei, ebenso das Stechen. Die Uhr zeigte 0/37,96 Sekunden – einen Hauch zu langsam. Es wurde Platz drei. 16 hundertstel Sekunden schneller ritt Patrice Delaveau. Der Franzose steuerte den niederländischen Wallach Aquila in 38,81 Sekunden über die Ziellinie wurde mit einem Preisgeld von umgerechnet rund 110.000 Euro belohnt. Zwischen die beiden schob sich der für Österreich startende Münchner Max Kühner mit dem Holsteiner Hengst Cielito Lindo (0/37,88).

Im Großen Preis sollte es für Deußer also nicht zum Sieg reichen, aber dafür gewann er mit Cornet d’Amour den Hong Kong Jockey Club Preis. Sein Kollege Philipp Weishaupt (Riesenbeck) triumphierte in der Speed Challenge. Erneut stellte er unter Beweis, wie gut er mit dem Wallach Chacon zurechtkommt. Den Chacco-Blue-Sohn aus dem Zuchtverband Oldenburg International stellt er quasi vertretungsweise für seinen Chef Ludger Beerbaum im Sport vor, weil dieser verletzungsbedingt derzeit pausieren muss. Auch Christian Kukuk (Riesenbeck), wie Weishaupt Bereiter im Stall Beerbaum, ritt mehrfach in die Platzierung. Sein bestes Ergebnis war Platz zwei mit dem zwölfjährigen niederländischen Hengst Cordess.  hen

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