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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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11.05.2018 | 17:50 Uhr | fn-press

Hamburg: Irische Siege in Derby-Qualifikationen

Hendrik Sosath bester deutscher Reiter, Sandra Auffarth Zehnte

Hamburg (fn-press). Der Ire Dermott Lennon, Weltmeister des Jahres 2002, wird als hoher Favorit ins Deutsche Spring-Derby am Sonntagnachmittag starten. Der 48-Jährige gewann sowohl die erste als auch die zweite Qualifikation. Von den deutschen Aktiven hat sich Hendrik Sosath (Lemwerder) in den beiden Prüfungen am besten behauptet.

Dermott Lennon mag den Hamburger Derby-Parcours. Im Sattel des zwölfjährigen irischen Hengstes Gelvins Touch hatte er schon in der ersten Qualifikation klar gemacht, dass mit ihm zu rechnen sei. In der zweiten Prüfung am Freitagnachmittag meisterte er den Parcours in einer unglaublich schnellen Zeit von 94,13 Sekunden. Gut fünf Sekunden mehr als Lennon benötigte der Italiener Luca Maria Moneta mit dem 17 Jahre alten Wallach Neptune Brecourt (0/99,29). Auch den dritten Platz sicherte sich ein ausländisches Paar: Die hierzulande nicht so bekannte Holly Smith aus Großbritannien steuerte den irischen Hengst Quality Old Joker ebenfalls fehlerfrei in 99,53 Sekunden ins Ziel.

Wie schon in der ersten Prüfung erwies sich Hendrik Sosath als bester deutscher Reiter. Er hatte sogar zwei Pferde im Wettbewerb vorgestellt. Nach Platz vier am Mittwoch wurde es mit dem zwölfjährigen Oldenburger Springpferd Quel Chanel v. Quality nun Platz sieben (0/103,11). Die Oldenburger Lordanos-Tochter Lady Lordana kam in beiden Qualifikationen mit nur einem Hindernisfehler ins Ziel. Nun hat Sosath die Qual der Wahl, mit welchem Pferd er am Sonntag das Derby in Angriff nehmen soll. „Ich weiß es wirklich noch nicht, ich werde mich mit meinem Vater beraten“, sagte Hendrik. Vater Gerd Sosath war jedenfalls begeistert von den Ritten des Filius. Beobachter trauen dem 30-Jährigen im Derby einen der vorderen Plätze, wenn nicht gar den Sieg zu. Erfahrung hat er allemal im Derby-Parcours. Er war schon mal Vierter.

Starke und stilistisch allerfeinste Ritte zeigte auch Vielseitigkeitsweltmeisterin Sandra Auffarth, der naturgemäß Sprünge über Gräben und Wälle liegen. Mit der erst neunjährigen Hannoveranerin Nupafeed’s La Vista v. Lordanos beendete sie die beiden Qualifikation an neunter bzw. zehnter Stelle.

Das traditionsreiche Mercedes Benz Championat von Hamburg am Himmelfahrtstag war diesmal die erste Wertungsprüfung der Mannschaftsserie Global Champions League. Der Wettbewerb wurde ohne Stechen oder Siegerrunde entschieden. 21 Paare blieben fehlerfrei. Die beste Zeit schaffte der Belgier Nicola Philippaerts mit dem Wallach H&M Harley vd Bisschop, gefolgt von der für Portugal startenden Luciana Diniz mit dem Oldenburger Lennox und dem Iren Shane Breen mit dem Holsteiner Hengst Can Ya Macan. Beste deutsche Reiterin im Championat war Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) mit dem Hannoveraner Büttners Minimax auf dem zwölften Platz. Die zweite Prüfung der Global Champions League am Samstagmittag ist zugleich die Qualifikation für die Global Champions Tour, die als Großer Preis von Hamburg am Samstagnachmittag ausgetragen wird.   hen

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