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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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12.05.2019 | 17:25 Uhr | fn-press

Groß Viegeln: Sieg für Tobias Meyer

Marcus Ehning und Mill Creek Filippa bestes Paar im Championat

Groß Viegeln (fn-press). Wenn Springreiter Holger Wulschner seine Kollegen zum Vier-Sterne-Turnier auf seine Reitanlage in Groß Viegeln vor den Toren Rostocks einlädt, dann kann er sich großer Beteiligung sicher sein. Das schöne Turnier bietet den Aktiven feinste Bedingungen und zahlreiche Startmöglichkeiten. Im Hauptspringen, dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG (DKB), triumphierte Tobias Meyer (Neunkirchen) mit dem Holsteiner Quintair.

Tobias Meyer weiß, wann er im Parcours „Gas“ geben muss. Der 30-jährige Bereiter des Gestüts Sprehe im niedersächsischen Löningen war einer der sechs Reiter, die im Umlauf des mit 100.000 Euro dotierten Großen Preises fehlerfrei geblieben waren und sich fürs Stechen qualifizieren konnten. Markus Beerbaum (Thedinghausen) hatte mit dem Oldenburger Wallach Cool Hand Luke (v. Contendro I) im Stechen 39,03 Sekunden vorgelegt. Das ist machbar, sagte sich Tobias Meyer und drückte im Sattel des Holsteiner Wallachs Quintair v. Quintero ordentlich aufs Tempo. Letztlich waren die beiden eineinhalb Sekunden schneller als Beerbaum. Quintair ist zwar erst neun Jahre alt, hatte aber schon viele Reiter, auch aus dem internationalen Sport. Zuletzt steuerte die Französin Penelope Leprevost den Wallach durch den Parcours, seit Februar dieses Jahres nimmt Tobias Meyer im Sattel Platz.

Für Markus Beerbaum sollte es im Großen Preis nicht bei Platz zwei bleiben, von diesem verdrängte ihn der Niederländer Kevin Jochems. Der 23-Jährige beendete das Stechen ebenso fehlerfrei in 38,73 Sekunden.

Im Großen Preis war Marcus Ehning (Borken) nicht am Start, aber dafür freute er sich über den Sieg im Championat, dem zweitwichtigsten Springen des Turniers. Mit der neunjährigen westfälischen Stute Mill Creek Filippa K2 meisterte er die Siegerrunde in 36,05 Sekunden. „Filippa ist extrem grundschnell“, sagte Ehning, der die For Contest-Tochter seit fünf Jahren kennt. So lange ist sie schon bei ihm Stall, wurde aber bis vor eineinhalb Jahren von Tonya Henning, der Schwiegertochter der Züchter, Familie Knüstin, geritten. Nun soll die noch junge Enkelin seines einstigen Erfolgspferdes For Pleasure in den großen Sport hineinwachsen.

Die Konkurrenz im Championat war üppig: 25 der 66 Paare hatten den Umlauf ohne Fehler beendet und sich für die Siegerrunde qualifiziert. Eine knappe halbe Sekunde langsamer als das Ehning und Filippa war der in Belgien lebenden Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli im Sattel des belgischen Hengstes Koddac Van Het Indihof. Dritter wurde Harm Lahde (Heeslingen) mit dem Oldenburger Oak Grove's Vogelfrei (v. Verdi) in 37,45 Sekunden.   hen

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