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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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23.06.2019 | 18:15 Uhr | Julia Basic

Geesteren: Deutsche Springreiter im Nationenpreis auf Platz vier

Simone Blum und DSP Alice fehlerfrei im zweiten Umlauf

Geesteren/NED (fn-press). Die deutschen Springreiter haben den Nationenpreis im niederländischen Geesteren auf Platz vier abgeschlossen. Die einzige Nullrunde für das Team von Bundestrainer Otto Becker lieferten einmal mehr die Weltmeisterinnen Simone Blum und DSP Alice.

Der erste Umlauf in Geesteren hatte es in sich. Selbst die amtierenden Weltmeisterinnen Simone Blum (Zolling) und DSP Alice, die am Freitag im Großen Preis noch Zweite geworden waren, mussten gleich neun Strafpunkte einstecken und lieferten das Streichergebnis des deutschen Teams. Als zweites Paar für Deutschland gingen Sven Schlüsselburg (Ilsfeld) und Bud Spencer an den Start. Sie leisteten sich zwei Abwürfe. Auch bei Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) und Büttner’s Minimax fiel eine Stange, außerdem erhielten sie einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung. Den Abschluss machten Maurice Tebbel (Emsbüren) und Don Diarado mit nochmals zwei Fehlern. Das bedeutete mit insgesamt 21 Strafpunkten zwischenzeitlich den sechsten Platz. „Den ersten Umlauf brauchen wir gar nicht schönzureden, das war wirklich enttäuschend. Mit diesem Team hatten wir uns wirklich etwas ausgerechnet“, sagte Bundestrainer Otto Becker.

Umso kurioser war dann der weitere Verlauf der Prüfung. In den zweiten Umlauf starteten Simone Blum und ihre schnelle Askari-Tochter Alice mit einer mustergültigen und fehlerfreien Runde. Bei den drei weiteren deutschen Paaren blieb es bei lediglich je einem Abwurf, sodass nach Abzug des Streichergebnisses noch acht Strafpunkte zu Buche standen. Auch dank zahlreicher Fehler der Konkurrenz rückte das deutsche Team noch auf den vierten Rang hoch. Den Sieg sicherte sich das Team aus Brasilien (8 Strafpunkte) vor den Niederlanden (16) und Spanien (28). „Im zweiten Umlauf haben alle gekämpft, das war wirklich gut und so war der vierte Platz noch ein bisschen versöhnlich. Alle haben im ersten Umlauf viel Lehrgeld gezahlt und gemerkt, dass es nicht von alleine gut läuft. Ich hoffe, dass diese Botschaft bei allen angekommen ist, auch in Richtung Aachen und Rotterdam“, so der Bundestrainer.

Mit dem CHIO Aachen (16.-21. Juli) steht das nächste große Highlight für die deutschen Reiter auf dem Saisonplan. Das Turnier dient auch als wichtige Sichtung für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften, die vom 19. bis zum 25. August in Rotterdam/NED stattfinden. Das CSIO Geesteren zählte auch für die Wertung der offiziellen Nationenpreis-Serie des Weltreiterverbandes FEI. Im Rahmen dieser Serie haben die deutschen Reiter Ende Juli in Hickstead/GBR noch ein letztes Mal die Chance, Punkte für die Qualifikation zum Finale Anfang Oktober in Barcelona/ESP zu sammeln. jbc

Alle Informationen zur FEI-Nationenpreisserie  gibt es unter: www.fei.org/longines-fei-jumping-nations-cup-2019

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