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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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17.12.2017 | 19:10 Uhr | Julia Basic

Frankfurt: Gerrit Nieberg gewinnt Großen Preis

24-Jähriger siegt mit Contagio in der Festhalle

Frankfurt/Main (fn-press). Gerrit Nieberg hat erstmals in seiner Karriere den Großen Preis eines internationalen Drei-Sterne-Springturniers gewonnen. In der Frankfurter Festhalle siegte der 24-Jährige Sohn von Mannschaftsolympiasieger Lars Nieberg am Sonntagabend mit seinem Holsteiner Hengst Contagio. Zweite wurden Felix Haßmann und Cayenne WZ.

Vor 17 Jahren gewann sein Vater Lars Nieberg den Großen Preis von Frankfurt, nun hat es Gerrit Nieberg (Sendenhorst) selbst geschafft. Mit dem 13-jährigen Holsteiner Hengst Contagio (von Colman – Lordanos) behielt er als letzter Starter im Stechen die Nerven und blieb als einziger ohne Abwurf. Alle vier Starter vor ihm hatten sich mindestens vier Strafpunkte erlaubt, so konnte es Nieberg auch ruhig angehen lassen. Mit einer Zeit von 44.94 Sekunden waren er und Conatgio fast zehn Sekunden langsamer als die Zweitplatzierten Felix Haßmann und Cayenne WZ, denen mit 35.22 Sekunden zwar der schnellste Umlauf im Stechen gelang, jedoch ein Springfehler unterlief.

„Ich hatte natürlich eine komfortable Situation, nachdem meine Kollegen vorher alle Fehler gemacht haben. Also habe ich probiert, einfach null zu reiten, und das hat zum Glück geklappt. Das ist bisher wirklich mein größter Erfolg“, sagte Gerrit Nieberg. Seit er zweijährig war gehört der Schimmel Contagio zur Familie Nieberg, 2016 übernahm ihn Gerrit von seinem Bruder Max und gewann mit ihm unter anderem die Auftakt-Etappe von Deutschlands U25-Springpokal in Braunschweig. Dann wurde der Hengst verkauft, kam aber in diesem Jahr wieder zurück zu den Niebergs und steht Gerrit nun weiter zur Verfügung. „Außergewöhnlich ist an ihm, dass ich nie das Gefühl, habe, dass etwas zu schwierig für ihn ist, er gibt mir immer ein gutes Gefühl, das war von Anfang so“, sagte Nieberg über Contagio.

Mit Holger Hetzel (Goch) und Legioner, ebenfalls ein Holsteiner (von Limbus – Calido I), hatten es auch die deutschen Vizemeister ins Stechen geschafft. Sie leisteten sich acht Strafpunkte und wurden Fünfte. Davor reihten sich der Niederländer Gert Jan Bruggink mit Vampire und der Däne Martin Dinesen Neergaard mit dem Holsteiner Wallach Cannary (von Caretino – Lavall) mit jeweils vier Strafpunkten ein. jbc

Alle Ergebnisse aus Frankfurt finden Sie hier: reitturniere-live.de/2017/frankfurt/

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PM-Schulpferdecup - Foto: FN-Archiv

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