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07.03.2020 | 21:55 Uhr | fn-press

Doha: Daniel Deußer siegt erneut

Marcus Ehning und Funky Fred behaupten sich auf Rang vier

Doha (fn-press). Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien) reitet von Erfolg zu Erfolg. Knapp eine Woche nach seinem Triumph im Großen Preis von Doha gewinnt der 38-Jährige an gleicher Stelle bei der Saisoneröffnung der Global Champions Tours das Hauptspringen – wiederum mit der zehnjährigen belgischen Stute Killer Queen.

Gleich zwei Wochenenden in Folge war das Pferdesportzentrum Al Shaqab in Katars Hauptstadt Doha Gastgeber hochklassiger Springturniere. Nach dem CSI5* startete die ebenfalls mit fünf Sternen klassifizierte Global Champions Tour in Doha in die neue Saison. Daniel Deußer, Nummer 3 der Welt, ließ der Konkurrenz wiederum keine Chance. Wie schon beim ersten Wochenende meisterte seine in Belgien gezogene Stute Killer Queen, Tochter des Eldorado aus einer Mutter von For Pleasure, das sieben Paare umfassende Stechen in Bestzeit. Seine fehlerfreien 42,54 Sekunden konnte keiner seiner Mitstreiter „knacken“. Von den insgesamt 375.000 Euro Preisgeld durfte sich Deußer ein dickes Stück abschneiden: Knapp 124.000 Euro war sein Sieg wert. Sein Erfolg überrascht ihn selbst, er sagte: „Ich bin noch immer etwas sprachlos. Die Stute ist mit ihren zehn Jahren noch sehr jung. Sie hat gezeigt, dass sie eines der besten Pferde weltweit ist." Am Vortag hatte sich Deußer schon einmal als Sieger feiern lassen dürfen. Er gewann ein 1,55 Meter-Springen mit Stechen, diesmal im Sattel der zehnjährigen belgischen Stute Kiana van hat Herdershof.

Auf Platz zwei im Großen Preis, der Wertungsprüfung der Global Champions Tour, ritt der Belgier Nicola Philippaerts mit Katanga vh Dingeshof (0/44,08), gefolgt von dem seinem Landsmann Jerome Guery mit Quel Homme de Hus (0/46,27). Vierter wurde Marcus Ehning (Borken) mit dem Westfalen Funky Fred. Das Paar war zwar auch sehr schnell und hätte Zweiter werden können, aber Funky Fred patzte an einem Hindernis (4/42,79). Ehnings deutschen Kollegen Christian Ahlmann (Marl) mit Dominator Z, Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Don Diarado, Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Prinz und Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Coby konnten sich nicht für das Stechen qualifizieren. Aber Weishaupt gewann die zweite Prüfung der Mannschaftsserie Global Champions League, zugleich Qualifikation für den Großen Preis, mit dem Hannoveraner Wallach Coby.  hen