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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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09.09.2018 | 06:45 Uhr | fn-press

Calgary: Deutscher Nationenpreis-Sieg

Springreiter-Equipe gewinnt vor Kanada, Irland und den USA

Calgary (fn-press). Das deutsche Springreiterteam mit Marcus Ehning (Borken), Philipp Weishaupt (Riesenbeck), Holger Wulschner (Passin) und Andre Thieme (Plau am See) sicherte sich beim CSIO5* auf der Reitsportanlage Spruce Meadows in Calgary souverän den Sieg im Nationenpreis.

Während etliche deutsche Aktive bereits in den USA angekommen waren und sich für die Weltreiterspiele in Tryon/USA „warmmachten“, hatten die Springreiter noch ein wenig Zeit, denn ihre Wettkämpfe stehen erst in der zweiten Woche auf dem Programm. So konnte Marcus Ehning, Mitglied der deutschen WM-Equipe, vorher noch einen Abstecher zum hoch dotierten CSIO5* nach Calgary machen. Auf der Mega-Reitanlage Spruce Meadows, die als größte der Welt bezeichnet wird, lief es für die deutsche Mannschaft im Nationenpreis prächtig. Holger Wulschner und sein Hannoveraner BSC Skipper (v. Stolzenberg), Andre Thieme und der Holsteiner Aretino (v. Artano) sowie Marcus Ehning und der Westfale Funky Fred (v. For Pleasure) beendeten den ersten Umlauf ohne Abwurf, so dass die 17 Fehlerpunkte von Philipp Weishaupt und der Hannoveranerin Sansibar (v. Stakkato Gold) das Streichergebnis lieferten und die Equipe die Führung übernahm. Auch in der zweiten Runde gelangen Holger Wulschner und seinem routinierten Skipper eine Nullrunde, Andre Thiemes und Aretinos Konto wurde lediglich mit einem Zeitstrafpunkt belastet. Nachdem Philipp Weishaupt seine Stute mit fünf Fehlerpunkten ins Ziel gebracht hatte, war am Sieg der Deutschen nichts mehr zu rütteln, so dass Marcus Ehning als Schlussreiter mit seinem 13-jährigen Funky Fred auf den Start verzichten konnte. Mit insgesamt nur sechs Fehlerpunkten hatte das Team die Konkurrenz in dieser mit umgerechnet rund 300.000 Euro dotierten Prüfung deutlich hinter sich gelassen.

Gastgeber Kanada behauptete sich an zweiter Stelle (13 Fehlerpunkte). Bester Reiter mit Doppelnull war Olympiasieger Eric Lamaze, der den rheinischen Wallach Coco Bongo eingesetzt hatte. Zwei strafpunktfreie Runden schafften zudem die US-Amerikanerin Beezie Madden mit Breitling (Platz vier mit dem Team) sowie der Franzose Cedric Angot mit Saxo de la Cour (Platz sechs).    hen

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