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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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19.07.2019 | 17:30 Uhr | Julia Basic

Aachen: Daniel Deußer siegt im Preis von Nordrhein-Westfalen

Springreiter weiter auf der Erfolgsspur

Aachen (fn-press). Für Daniel Deußer könnte es momentan beim CHIO Aachen sportlich kaum besser laufen. Nach seinem dritten Rang mit Scuderia Tobago Z am Mittwoch im Preis von Europa trug er am Donnerstag mit Calisto Blue zum zweiten Platz des deutschen Teams im Nationenpreis bei und gewann am heutigen Freitag mit Killer Queen den Preis von Nordrhein-Westfalen. Mit allen drei Pferden hat er sich bereits jetzt für den prestigeträchtigen Großen Preis von Aachen am Sonntag qualifiziert. Auf welches er setzen wird, steht für ihn eindeutig fest.

„Ich werde mit Scuderia Tobago im Großen Preis starten“, sagte Deußer, dem ein Sieg in diesem prestigeträchtigen Springen noch fehlt. Mit dem Zangersheider Hengst gehört er seit Mai wieder dem deutschen Olympiakader an. Im April belegten die beiden als bestes deutsches Paar Rang vier im Weltcup-Finale. Beim Nationenpreis in Rom gelangen ihnen zwei fehlerfreie Runden. Dass der Hengst in bestechender Form ist, bewies er am Mittwoch mit ebenfalls zwei fehlerfreien Umläufen im Preis von Europa.

Den Sieg im Hauptspringen am Freitag trug er mit Killer Queen VDM davon. Die neunjährige belgische Stute war im vergangenen Jahr erfolgreichstes Pferd der Youngster-Tour in Aachen. „Ich habe damals schon große Hoffnungen in sie gesetzt. Sie ist definitiv ein Pferd für das höchste Level. Aber von großen Hoffnungen bis zu den entsprechenden Resultaten ist es ein langer Weg. Deshalb freut mich dieser Sieg heute umso mehr“, sagte Deußer. Die Stute meisterte alle Aufgaben im Parcours in beiden Umläufen ohne Probleme. Auch den Wassergraben, der sich für manch einen Starter als größte Klippe erwies. André Thieme (Plau am See) und die Stute Crazy Girl V stürzten gar, sind aber beide wohlauf. Crazy Girl zog sich eine kleine Schnittwunde am linken Vorderbein zu, die in der Tierklinik auf dem Turniergelände versorgt und genäht wurde. Unfreiwillig verließ auch Philipp Weishaupt (Riesenbeck) den Sattel. Er landete unglücklich auf dem Steißbein, konnte den Parcours zwar auf eigenen Beinen verlassen, wurde aber vorsichtshalber noch einem medizinischen Check unterzogen.

Ebenso wie Deußer und Killer Queen, die 44,65 Sekunden für den entscheidenden zweiten Umlauf benötigten, leisteten sich noch fünf weitere Paare keine Abwürfe. Platz zwei belegten die Belgier Olivier Philippaerts und H&M Cue Channa in 45.79 Sekunden. Der dritte Platz ging an Luciana Diniz mit Vertigo du Desert aus Portugal (46,42sec). Das zweitbeste deutsche Starterpaar war Hendrik Sosath (Lemwerder) mit der Oldenburger Stute Lady Lordana (von Lordanos – Landor). Die beiden verzeichneten im ersten Umlauf lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung, im zweiten Umlauf fiel dann eine Stange. Das bedeutete im Endergebnis Rang neun. Sosath, der im Juni Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in Balve gewann, gehört zum allerersten Mal zum deutschen Aufgebot in der Aachener Soers. jbc

Alle Ergebnisse finden Sie unter resulting.chioaachen.de

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