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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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24.08.2019 | 17:00 Uhr | Uta Helkenberg

EM Rotterdam: Deutsche Para-Dressur-Mannschaft auf Platz zehn

Hoffnungsvoller Abschluss durch Regine Mispelkamp

Rotterdam/NED (fn-press). Mit einer guten Vorstellung schloss Regine Mispelkamp aus Geldern den Auftritt der deutschen Para-Dressurreiter in der Mannschaftswertung der Europameisterschaften Rotterdam ab. Dennoch reichte es am Ende nur für Platz zehn fürs deutsche Team. Der Titel ging an die Gastgeber und amtierenden Weltmeister Niederlande, die wie im Vorjahr die jahrzehntelang ungeschlagenen Briten auf Platz zwei verwiesen. Die Teams aus Dänemark und Belgien lieferten sich ein enges Kopf-in-Kopf-Rennen um die Bronzemedaille, in dem die Dänen am Ende um vier Zehntel die Nase vorne hatten. Insgesamt bewarben sich 15 Mannschaften um den Titel.

Wie schon die Einzelwertung wurde auch die Teamwertung an zwei Tagen ausgetragen, aufgeteilt nach den fünf unterschiedlichen Behinderten-Grades. Bereits am Abend des ersten Tages war klar, dass die Deutschen, bei den WM in Tryon im vergangenen Jahr noch Bronzemedaillengewinner in der Teamwertung, in diesem Jahr keine Medaille gewinnen würden. Dazu hatte der Fehlerteufel in den Ritten von Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fürst Sinclair, Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good und EM-Neuling Heidemarie Dresing (Rheda-Wiedenbrück) mit La Boum zu sehr zugeschlagen. Dennoch endete die Teamwertung aus deutscher Sicht versöhnlich. Die letzte deutsche Reiterin, Regine Mispelkamp aus Geldern startete ihre Vorstellung mit ihrem 14-jährigen Rheinländer Look at me now (v. Lord Nobel S) nicht nur mit Achten und Neuen, sondern landete innerhalb ihres Grades V auf Platz drei – ein Hinweis darauf, dass in der Kür am Sonntag alles offen ist. Mit 71,628 Prozent steuerte sie zugleich das beste Resultat zum deutschen Teamergebnis von 209,534 Prozent bei. „Das war schon sehr emotional alles heute nach der ganzen Aufregung gestern. Nach meinen Ritt hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen. Ich bin so stolz auf mein Pferd, dass er sich so gut hat reiten lassen und sich so auf mich eingelassen hat. Denn er ist ja immer für einen Schabernack gut“, sagte Regine Mispelkamp. "Es hat heute richtig Spaß gemacht." 

„Natürlich waren wir enttäuscht. Vor allem am ersten Tag, als sich abgezeichnet hat, dass es in diesem Jahr mit einer Medaille nichts wird", zog Equipechefin Britta Bando Zwischenbilanz. "Aber ob wir jetzt Sechster, Neunter oder Zehnter  geworden sind, spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist, dass wir mit Regine heute einen super Ritt hingelegt hat, der uns gezeigt hat: Wir können es noch. Und das werden wir morgen in der Kür hoffentlich beweisen. Gut ist auch, dass wir schon mit vier Reitern für die Paralympics qualifiziert sind. Denn dieses Ergebnis von heute lassen wir nicht auf uns sitzen!" Hb

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