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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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01.10.2019 | 10:00 Uhr | Adelheid Borchardt

Thomas Ungruhe in den FITE-Vorstand gewählt

FN-Abteilungsleiter engagiert sich in der Internationalen Föderation für Pferdesport-Tourismus

Sulz am Neckar (fn-press). Thomas Ungruhe ist in den Vorstand der Internationalen Föderation für Pferdesport-Tourismus FITE (Fédération Internationale de Tourisme Equestre) gewählt worden. Der 55-jährige ist Leiter der Abteilung Vereine, Umwelt, Breitensport, Betriebe in der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Zu seinem Aufgabengebiet gehört auch das Thema Pferdesporttourismus innerhalb der FN.

FN-aktuell: Was sind die Aufgaben der FITE?
Thomas Ungruhe: Die FITE wurde 1975 gegründet. In ihr arbeiten 22 nationale Organisationen für Pferdesport-Tourismus (O.N.T.E.) auf internationaler Ebene zusammen, um die verschiedenen Formen des Pferdesport-Tourismus und deren Bekanntheit weltweit zu fördern, um internationale Wettbewerbe zu organisieren und die notwendigen Regelwerke zu erarbeiten.

FN-aktuell: Was sind Ihre Aufgaben im Vorstand der FITE?
Thomas Ungruhe: Es geht darum, den grenzübergreifenden Tourismus zu fördern und Reitrouten zu vernetzen. Dazu gehört es, Kontakte zu Ansprechpartnern in anderen Ländern aufzubauen, zu pflegen und zu vernetzen. Natürlich vertrete ich auch die nationalen Interessen. Und zu guter Letzt geht es darum, das Orientierungsreiten als Wettbewerbsdisziplin sowie die Disziplin Working Equitation, die ebenfalls von der FITE organisiert wird, inhaltlich weiter zu entwickeln.

FN-aktuell: Welche Ziele verfolgt die FN mit der Mitgliedschaft?
Thomas Ungruhe: Wir wollen attraktive deutsche Reitangebote im benachbarten europäischen Ausland bekannt machen. Zudem wollen wir über europäische Regularien informiert sein, die z.B. für die vielen grenznahen Pferdebetriebe und Vereine eine Rolle spielen. Darüber hinaus geht es uns darum, die Betriebszweige „Ferienhof“ und „Wanderreitstationen“ in Deutschland zu stärken. Wir gehen von bundesweit über 3.000 Anbietern aus. Und schließlich möchten wir auch Ausbildungsangebote harmonisieren und den internationalen Austausch zu fördern.

FN-aktuell: Warum ist eine Mitgliedschaft für uns wichtig?
Thomas Ungruhe: Der Pferdesporttourismus spielt auch in Deutschland eine Rolle. Er ist stärker vertreten, als man denkt. Gerade regional ist er für viele unserer Vereine und Betriebe ein wichtiger Betriebszweig.

FN-aktuell: Was macht die FN in Sachen Pferdetourismus?
Thomas Ungruhe: Wir kennzeichnen z.B. Ferienbetriebe und Wanderreitstationen, so dass sie ihren Kunden gegenüber mit Qualitätsaussagen punkten können. Wir konzipieren Qualifikationen für die Betriebe und Vereine wie die neuen Pferdeführerscheine, mit denen sie ihren Kunden attraktive Schulungsangebote machen können. Auch bieten wir Qualifikationen für die Leiter von Aus- und Wanderritten an: den Berittführer und Wanderreitführer.
Um Konflikte mit anderen Naturnutzern zu vermeiden und das Reiten in Feld und Wald zu erhalten, bearbeiten wir mit den Kollegen der Landespferdesportverbände reitrechtliche Fragen. Gemeinsam arbeiten wir an reit- und fahrfreundlichen Bedingungen für das Aus- und Wanderreiten.

Das Gespräch führte Adelheid Borchardt.

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