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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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10.09.2017 | 21:45 Uhr | Laura Schwabbauer

DJM Aachen Springen: Drei von vier Titeln an junge Damen im Springsattel

Lea-Sophia Gut, Anna Braunert und Frederike Staack neue Meisterinnen der Ponys, Children und Jungen Reiter

Aachen (fn-press). Die neuen Deutschen Meister der Nachwuchsspringreiter stehen fest, drei der vier Titel gewinnen junge Damen im Springsattel. Bei der DJM in Aachen sichert Anna Braunert die Goldmedaille bei den Children. Lea-Sophia Gut heißt die Meisterin der Ponyspringreiter, Max Haunhorst ist der neue Meister der Junioren. Bei den Jungen Reitern setzt sich Frederike Staack durch.

Anna Braunert und Asterix aus Oldenburg in Schleswig-Holstein haben die Deutsche Meisterschaft der Children (U14) für sich entschieden. Die 14-Jährige und ihr elf Jahre alter Hengst blieben in allen Springen bei der DJM in Aachen fehlerfrei. Lilli Collee aus Eberstadt und Barry Brown Escaille gewinnen nach einem spannenden Stechen mit sechs Reitern die Silbermedaille. Chiara Reyer aus Westerkappeln und Cederic gewinnen Bronze.

Das Finale der Children bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen hat noch einmal alles durcheinander gewürfelt. Während in der zweiten Wertungsprüfung am Samstag viele Nullfehlerritte zu sehen waren, gab es in den finalen Umläufen doch einige Hindernisfehler oder Verweigerungen zu verzeichnen. "Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Kinder hier im Finale so schwer tun. Der Parcours ist anspuchsvoller gewesen als am Samstag, es sind deutlich mehr Fehler passiert. Aber am Ende haben wir wirklich guten Sport gesehen und die richtige Reiterin steht vorne. Das Stechen zum Abschluss hier war wirklich spannend", sagt Children-Bundestrainer Eberhard Seemann. Anna Braunert und Asterix waren das einzige Paar, das nach vier Runden im Springparcours Null Punkte auf dem Konto hat. "Asterix hat mir immer ein tolles Gefühl gegeben und bis zum Ende gekämpft. Er ist toll und gibt immer alles", sagt die Deutsche U14-Meisterin. Sechs Paare folgten den beiden mit vier FehlernSie alle mussten um Silber und Bronze stechen. Lilli Collee setzte alles auf eine Karte und sicherte sich mit Barry Brown Escaille Silber, Bronze geht an Chiara Reyer und Cederic.

Lea-Sophia Gut gewinnt bei den Ponys

Lea-Sophia Gut aus Baden-Württemberg ist die neue Deutsche Meisterin der Pony-Springreiter bis 16 Jahre. Im Stechen hat sie sich mit ihrem erfahrenen Pony Salvador gegen die Rheinländerin Hanna Schumacher mit High Dream N durchgesetzt. Bronze geht an Leonie Gruber aus Hessen mit AMD My Midnight Lady.

Fehlerfrei bis zum Stechen blieben in der Deutschen Jugendmeisterschaft der Pony-Springreiter nur Lea-Sophia Gut (Biberach) und Hanna Schumacher (Bottrop). Die beiden mussten ins Stechen um die Goldmedaille, in dem beide etwas mit ihren Nerven zu kämpfen hatten. Lea-Sophia Gut und ihrem 19 Jahre alten Pony Salvador unterliefen 16 Strafpunkte. Doch Hanna Schumacher, die als Letzte in den Parcours ging, hatte noch mehr Pech: Eine Verweigerung und drei Springfehler waren das Resultat im Stechen, so dass Lea-Sophia Gut Gold gewann und Hanna Schumacher auf dem Silberrang landete.

In einer sehr komfortablen Ausgangssituation befand sich Leonie Gruber, die gemeinsam mit drei Reiterinnen aus Westfalen, nämlich Pia Alfert, Lisa Schulze-Topphoff und Bo Chiara Gröning ins Stechen um die Bronzemedaille einreiten musste. All ihre Vorgängerinnen kassierten Springfehler, allesamt an der zweifachen Kombination am Ende des Parcours. Leonie Gruber und My Midnight Lady mussten den Parcours nur ohne Hindernisfehler beenden. Das gelang ihnen und trotz dreier Zeitfehler sicherten sie sich Bronze.

Frederike Staack U21-Meisterin mit H.W.'s Saskia

Frederike Staack aus Steinfeld und H.W.'s Saskia sind die neuen Deutschen Meister der Jungen Reiter im Springen. Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Aachen gewinnt Henry Delfs mit D Consuela die Silbermedaille, Bronze geht an den Vorjahressieger Sven Gero Hünicke mit Sunshine Brown. Sie hat am Ende die Nerven behalten: Frederike Staack und H.W.'s Saskia haben im Finale der Deutschen Jugendmeisterschaften zwei Nullrunden gedreht und sich so die Goldmedaille in der U21-Wertung gesichert. Die 20-Jährige reitet aktuell für den Stall von Paul Schockemöhle in Steinfeld, eigentlich schlägt ihr Herz aber auch für Schleswig-Holstein, schließlich kommt sie gebürtig aus Stormarn. Von Paul Schockemöhle wird ihr auch ihr aktuelles Erfolgspferd, die 12-jährige Stute H.W.'s Saskia (von Stakkato) zur Verfügung gestellt. "So ein deutscher Meistertitel bei den Jungen Reitern ist schon das Größte, was ich bisher erreicht habe, das bedeutet mir viel. Saskia fühlt sich scheinbar hier in Aachen richtig wohl, sie ist an allen Tagen toll gesprungen. Sie ist das ganze Jahr über sehr konstant gegangen, macht unheimlich wenig Fehler und hat einfach alles, was man von einem tollen Sportpferd erwarten möchte", sagt Frederike Staack über ihr Pferd. Die beiden waren bereits im Finale von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport im Rahmen des CHIO Aachen in diesem Jahr erfolgreich. "Frederike hat in diesem Jahr über die U25-Tour eine super Entwicklung gemacht und hat gezeigt, dass sie eine sehr würdige Deutsche Meisterin ist und absolut an die Spitze gehört", lautet die Bewertung von Bundestrainer Peter Teeuwen zur neuen Deutschen Meisterin. Auch für den Silbermedaillen-Gewinner, Henry Delfs aus Steinburg in Schleswig-Holstein, hat der Bundestrainer Lob: "Henry hat sich das Jahr über kontinuierlich aufgebaut und hier jetzt seinen Jahreshöhepunkt gehabt." 

Sven Gero Hünicke (Fehmarn) und Sunshine Brown, die Deutschen Meister von 2016, hatten das Feld der Jungen Reiter nach dem ersten Umlauf angeführt. Ein Abwurf im Finale an der Dreifachen Kombination bedeutete am Ende die Bronzemedaille für die beiden. "Es ist immer wieder bewundernswert, wie unheimlich gut dieses Paar aufeinander abgestimmt ist und solche Aufgaben wie den Parcours hier meistert", sagt Teeuwen.

Lars Volmer aus Legden und Maja H lagen zuvor in der Meisterschaftswertung auf Goldkurs. Die beiden stürzten allerdings an einem Oxer im ersten Umlauf, blieben aber glücklicherweise unverletzt.

Böckmann

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