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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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20.03.2019 | 13:00 Uhr | Uta Helkenberg

Volles Haus beim 8. Parlamentarischen Abend in Berlin

Das Pferd beweist hohe Anziehungskraft

Berlin (fn-press). Als echtes „Zugpferd“ hat sich der achte Parlamentarische Abend der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erwiesen. Fast 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Pferdesport und Pferdezucht folgten der Einladung der FN in die Zentrale ihres Veranstaltungspartners Deutsche Kreditbank AG in Berlin. Als besonderen Ehrengast durfte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau in diesem Jahr nicht nur Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) begrüßen. Auch die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles kam für eine Stippvisite vorbei und demonstrierte damit ihr persönliches Interesse am Thema Pferd.

Mit ihrer Begeisterung für Pferde, von denen es nach einer neuesten Studien rund 1,4 Millionen Exemplare in Deutschland gibt, befinden sich die beiden Spitzenpolitikerinnen in guter Gesellschaft. Laut einer Studie der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) gaben 2016 rund 14 Millionen Befragte über 14 Jahre an, Interesse am Reiten zu haben. Rund vier Millionen interessieren sich ganz besonders für diese Sportart, 3,89 Millionen bezeichnen sich selbst als Reiter, 1,25 Millionen betreiben diese Sportart intensiv, darunter 78 Prozent Frauen.

Dass damit auch ein enormer Wirtschaftsfaktor verbunden ist, darauf wies nicht nur Staatssekretär Thomas Bareiß vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, in seinem Grußwort hin, sondern auch Dr. Mike Seidensticker, Pressesprecher der weltgrößten und ältesten Pferdemesse Equitana. Gerade erst besuchten rund 180.000 Besucher aus fünf Kontinenten die Messe in Essen, darunter 32.000 Fachbesucher, die zur Hälfte mit konkreten Kauf- und Investitionsabsichten angereist waren. „Befragt nach den Investitionshöhen, die wir in Intervallen ermitteln, ergibt das eine Summe in Höhe von 670 Millionen. Nimmt man die 140.000 Publikumsbesucher dazu, von denen gut 90 Prozent selbst reiten und durchschnittlich 150 Euro auf der Messe ausgeben, sind das fast 900 Millionen Euro, die in neun Tagen überwiegend von kleinen und mittelständigen Unternehmen umgesetzt werden“ führte Dr. Seidensticker den rund 45 Abgeordneten unter den Gästen vor Augen.

Aber nicht der Wirtschaftsfaktor alleine erklärt den hohen Stellenwert des Pferdes in Deutschland. In einer Talkrunde mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Staatssekretär Stephan Mayer vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat nannte Ursula von der Leyen drei weitere Gründe: den positiven Einfluss von Pferden für die Entwicklung von Kindern, die Verbindung des Menschen zur Natur und zu den Jahreszeiten und die sportlichen Erfolge, die der Pferdesport für Deutschland erzielt. Letztere sind ohne die staatliche Förderung allerdings nicht möglich. Umso mehr freute sich DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler über die Zusage Stephan Mayers, den Pferdesport auch zukünftig unterstützen zu wollen. 

Mit einem ganz konkreten Anliegen wendete sich einmal mehr Graf zu Rantzau an die Parlamentarier. „Die exponentielle Zunahme der Wölfe bereitet Pferdebesitzern zunehmend Sorge“, sagte er. Auf Verständnis stieß er dabei sowohl beim Vorsitzenden des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Alois Gerig, als auch bei Dr. Herrmann Onko Aeikens vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Als letzter Redner des Abends signalisierte der Staatssekretär den Gästen aus Pferdesport und Pferdezucht, dass ihre Sorgen Gehör in der Politik gefunden haben.

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