Pikeur & Eskadron - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

Anmelden

Melden Sie sich an, um im FN-Shop zu bestellen oder die vielen Vorteile einer Persönlichen Mitgliedschaft zu nutzen.

13.12.2018 | 15:15 Uhr | Julia Basic

Distanzreiten: Keine Startgenehmigungen mehr für deutsche Reiter bei internationalen Turnieren in den Emiraten

DOKR-Vorstand erneuert Beschluss

Warendorf (fn-press). Der Vorstand des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat erneut beschlossen, deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu erteilen. Sollten deutsche Reiter dort an nationalen Ritten teilnehmen, wird das DOKR diese künftig nicht mehr für Championate oder Bundeskader nominieren. Außerdem fordert der Vorstand deutsche Veranstalter von Distanzritten auf, keine Reiter mehr aus den VAE einzuladen. Diese Beschlüsse werden vom Präsidium des Vereins Deutscher Distanzreiter und -fahrer (VDD) ausdrücklich unterstützt.

Damit reagiert das DOKR auf weitere Nachrichten über tote Pferde bei Distanzritten in den VAE. „Es hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sich die Situation für die Pferde vor Ort nicht verbessert hat und noch keine geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Pferde erkennbar sind“, begründete DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler den neuerlichen Beschluss. Diese Entscheidung gilt zunächst bis Ende 2019, dann wird der Vorstand erneut über die Situation in den VAE beraten. Zudem werden sich DOKR-Vertreter unter anderem auf Ebene der European Equestrian Federation (EEF) aktiv an der Erarbeitung von geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Pferde beteiligen. jbc

Diese Meldung wurde am 18. Dezember 2018 aktualisiert: Das Startverbot gilt für alle internationalen Ritte in den Vereinigten Arabischen Emiraten.